WAVE XXL-Optionsscheine auf DAX: Neue Höchststände nur eine Frage der Zeit? - Optionsscheineanalyse


28.07.17 10:41
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen WAVE XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DL7NCC1 / WKN DL7NCC ) sowie einen WAVE-XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM4UY30 / WKN DM4UY3 ) der Deutschen Bank auf den DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900 ) vor.


Der Sommer an den Börsen sei zumindest in den vergangenen Wochen alles andere als im Schönwettermodus verlaufen. Nachdem die EZB keine neuen, positiven Impulse habe setzen können, habe sich der DAX von seinem Rekordkurs zunehmend entfernt. Doch die Störfeuer dürften allmählich ausgehen. Neue Rekordhochs könnten dann eine Frage der Zeit sein.

Die letzten Handelstage vor der EZB-Sitzung am 20. Juli seien von bleierner Ruhe und gespanntem Abwarten geprägt gewesen. Anleger hätten sich von Mario Draghi neue Signale über die finanzmarktfreundliche Geldpolitik erhofft. Doch stattdessen sei nichts dergleichen gekommen. Die EZB habe die Leitzinsen auf dem bisherigen Niveau belassen und zudem klar gestellt, dass "die EZB-Leitzinsen für längere Zeit und weit über den Zeithorizont des Nettoerwerbs von Vermögenswerten hinaus auf ihrem aktuellen Niveau bleiben werden."

Auch bei den Anleihekäufen hätten die Notenbanker ihren Standpunkt erneuert. Demnach solle der Nettoerwerb von Vermögenswerten, im derzeitigen Umfang von monatlich 60 Mrd. Euro, bis Ende Dezember 2017 oder erforderlichenfalls darüber hinaus erfolgen - zumindest so lange wie die Inflationsentwicklung eine nachhaltige Korrektur zeige. Dabei habe die EZB sogar bekräftigt, dass man im Notfall bereit stehe, das Programm im Hinblick auf Umfang und/oder Dauer auszuweiten.

Anleger hätten zunächst gelassen reagiert, um sich dann doch von einem stärkeren Euro die Stimmung vermiesen zu lassen. Die Gemeinschaftswährung sei nach der EZB-Sitzung zuerst über die Marke von 1,15 US-Dollar gestiegen, später sogar über 1,16 US-Dollar. Da die so erstarkte Währung aber gleichzeitig schwierig für die Exportwirtschaft sein könnte, seien DAX-Anleger auf Abstand gegangen. Der Abstand zur psychologisch wichtigen 13.000-Punkte-Marke habe sich in der Folge immer mehr vergrößert. Unterstützt worden sei die negative Stimmung durch Störfeuer aus der Automobilindustrie. Am 21. Juli habe ein Bericht des "SPIEGEL" die Runde gemacht, wonach die großen deutschen Autobauer unter Kartellverdacht stehen könnten. Da die entsprechenden Vorwürfe aber nicht kommentiert oder zumindest zurückgewiesen worden seien, habe sich die Lage bereits zwei Handelstage später wieder beruhigt.

Unterstützung hätten die DAX-Bullen dann am 25. Juli in Form des ifo-Geschäftsklimaindex bekommen. Er sei im Juli von 115,2 (durch Saisonbereinigung korrigiert) auf 116,0 Punkte gestiegen - den dritten Rekordwert in Folge. Die Unternehmen seien laut ifo seit der Wiedervereinigung noch nie zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage gewesen. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate habe sich demnach verbessert. Die deutsche Wirtschaft stehe laut dem Institut unter Volldampf. Prof. Dr. Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts, habe die Stimmung in den deutschen Chefetagen sogar als "euphorisch" bezeichnet. Angesichts solcher Aussagen aus der Realwirtschaft falle es Anlegern schwer, von einer Abkühlung am Aktienmarkt auszugehen. Das noch junge zweite Halbjahr könnte also nahtlos an das gute erste Halbjahr anknüpfen. Zumal die gerade anlaufende Berichtssaison weder aus den USA noch aus Deutschland negative Überraschungen bereitgehalten habe.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Kurse erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,08, die Knock-Out-Schwelle bei 9.410,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,96; Knock-Out-Schwelle bei 15.000,00 Indexpunkten) auf fallende DAX-Notierungen setzen. (Ausgabe vom 27.07.2017) (28.07.2017/oc/a/d)


 

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