Wave XXL-Optionsscheine auf BASF: Wann trägt der Umbau Früchte? Optionsscheineanalyse


18.07.19 09:30
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DX8AXL9 / WKN DX8AXL ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DC4HLN9 / WKN DC4HLN ) der Deutschen Bank auf die Aktie von BASF (ISIN DE000BASF111 / WKN BASF11 ) vor.


Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF habe Anfang Juli mit einer Gewinnwarnung für das zweite Quartal und das Gesamtjahr 2019 überrascht. Da der DAX-Konzern zuvor bereits einen umfassenden Umbau angekündigt habe, hätten die Börsianer nur kurzzeitig geschockt reagiert. Die Hoffnung, dass der Umbau rasch Früchte trage, habe sich beruhigend ausgewirkt.

Die BASF habe am 8. Juli 2019 gemeldet, dass der Umsatz im zweiten Quartal 2019 um 4 Prozent auf 15,2 Mrd. Euro gesunken sei. Das EBIT vor Sondereinflüssen sei mit 1,0 Mrd. Euro und damit 47 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals angegeben worden. In der Mitteilung habe die BASF vor allem darauf verwiesen, dass die deutlich schwächer als erwartete globale Industrieproduktion die Mengen- und Margenentwicklung des Unternehmens belastet habe. Besonders die Wachstumseinbußen in der globalen Automobilindustrie seien stark ausgefallen. Neben der niedrigeren Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln in Nordamerika seien auch Probleme durch den ungelösten chinesisch-amerikanischen Handelskonflikt als Gründe für die schwache Entwicklung im zweiten Quartal angegeben worden.

Mit Blick auf die Gründe für die schwachen Zahlen habe das Unternehmen ferner mitgeteilt, dass man für das Gesamtjahr 2019 nunmehr von einem deutlichen Rückgang des EBIT vor Sondereinflüssen von bis zu 30 Prozent unter Vorjahresniveau ausgehe. Bislang habe die BASF einen leichten Anstieg des EBIT vor Sondereinflüssen von 1 bis 10 Prozent in Aussicht gestellt. Beim Umsatz werde für 2019 seitens des Unternehmens nun ein leichter Rückgang des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr erwartet. Zuvor habe der Chemiekonzern ein leichtes Umsatzwachstum von 1 bis 5 Prozent prognostiziert.

Weniger Tage zuvor, am 27. Juni 2019, habe die BASF eine organisatorische Neuausrichtung angekündigt. Der Umbau solle zu Einsparungen von 300 Mio. Euro als Teil des laufenden Exzellenzprogramms, das ab Ende 2021 einen Ergebnisbeitrag von jährlich 2 Mrd. Euro liefern solle, führen.

Im Zuge des angekündigten Umbaus sei der weltweite Abbau von rund 6.000 Stellen bis Ende 2021 angekündigt worden. Diese Einsparungen würden durch organisatorische Vereinfachungen sowie Effizienzsteigerungen in der Verwaltung, in Serviceeinheiten und in den Unternehmensbereichen ermöglicht. Für den Heimatstandort, und zugleich größten Standort des Konzerns, Ludwigshafen am Rhein, wolle die Unternehmensleitung zusammen mit den Arbeitnehmervertretern die Verhandlungen über eine neue Standortvereinbarung vorziehen. Die aktuelle Standortvereinbarung sei bis Ende Dezember 2020 gültig und verhindere bislang einen Personalabbau. Als Ziel habe das Unternehmen genannt, im ersten Halbjahr 2020 eine neue Vereinbarung zu unterzeichnen.

Das künftige, weniger als 1.000 Mitarbeiter umfassende Corporate Center solle den Kern der neuen BASF-Organisation bilden. Dort würden zentrale Aufgaben, unter anderem aus den Bereichen Strategie, Finanzen, Recht, Personal und Kommunikation, angesiedelt. Darüber hinaus würden rund 29.000 Mitarbeiter in funktional übergreifenden Service-Einheiten arbeiten. Insgesamt solle die Rolle der Regionen und Länder weiter geschärft werden, um so die Kundennähe zu verbessern.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der BASF-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,64, die Barriere bei 50,70 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 5,19, Barriere bei 69,90 Euro) auf fallende Kurse der BASF-Aktie setzen. (Stand vom 16.07.2019) (18.07.2019/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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