Wave XXL-Optionsscheine auf Nike: Aufholjagd gestartet - Optionsscheineanalyse


22.06.18 12:30
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS2SJJ4 / WKN DS2SJJ ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS2SJW7 / WKN DS2SJW ) der Deutschen Bank auf die Aktie von Nike (ISIN US6541061031 / WKN 866993 ) vor.


Nike sei mit einem knappen Rückstand auf adidas in die FIFA Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland gegangen. Allerdings sollte man gerade den Marktführer unter den Sportartikelherstellern nicht unterschätzen.

Anders als adidas sei Nike kein offizieller FIFA-Sponsor. Zudem rüste der größte europäische Sportartikelhersteller bei der diesjährigen Fußball-WM zwölf der 32 Teams und damit zwei Mannschaften mehr als Nike aus. Zu allem Überfluss habe Nike einen Tiefschlag verkraften müssen, als sich die US-amerikanische Fußball-Mannschaft nicht für das Turnier in Russland qualifiziert habe. Trotzdem möchte auch die weltweite Nummer Eins unter den Sportartikelherstellern vom Fußball-Großereignis profitieren.

Schließlich rüste Nike einige vielversprechende Mannschaften aus. Darunter seien Turniermitfavoriten wie der Rekordweltmeister Brasilien, das Mutterland des Fußballs, England, Frankreich oder Europameister Portugal zu finden. Ein Sieg dieser Mannschaften dürfte die Geschäfte mit den Trikots, auf denen das Nike-Logo zu finden sei, ankurbeln. Welchen Schub ein solcher Titel auch dem jeweiligen Ausrüster bescheren kann, haben wir vor vier Jahren gesehen, als die von adidas ausgerüstete deutsche Nationalmannschaft Fußballweltmeister wurde, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank.

Darüber hinaus habe Nike einige weitere Trümpfe in der Hand. Inzwischen würden selbst die US-Amerikaner immer mehr ihre Liebe zum Fußball entdecken. Zudem werde die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Dieses Heimspiel dürfte Nike nutzen. Die Vorbereitungen darauf dürften schon heute losgehen. Schließlich wolle man schon seit längerer Zeit adidas im Fußball-Geschäft Marktanteile abjagen. Dabei brauche Nike nicht nur auf die WM 2026 zu warten. Schon heute sei Nike im europäischen Fußball allgegenwärtig. Mit dem FC Barcelona, Paris Saint-Germain oder dem englischen Meister Manchester City habe Nike einige attraktive Ausrüsterdeals an Land gezogen.

Natürlich profitiere Nike nicht nur vom Fußball-Geschäft und Sportgroßereignissen wie der Weltmeisterschaft. Seit Jahren sei ein Fitness-Trend zu beobachten. Aus diesem Grund könnten Nike und andere Sportartikelhersteller beim Verkauf von Laufschuhen deutliche Zuwächse verbuchen. Nike sei hier die weltweite Nummer Eins. Zudem biete vor allem China enorme Wachstumsmöglichkeiten. Allerdings habe sich der Marktführer zuletzt vor allem auf dem heimischen US-Markt einem verstärkten Gegenwind ausgesetzt gesehen.

Laut Unternehmensangaben vom 22. März 2018 habe Nike in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 (Ende Februar) in Nordamerika einen Umsatzrückgang um 4 Prozent hinnehmen müssen. Im dritten Quartal habe das Minus sogar bei 6 Prozent gelegen. Darüber hinaus seien die jüngsten Ergebnisse durch negative Wechselkurseinflüsse und deutlich höhere Marketingausgaben belastet worden. Gleichzeitig habe der deutsche Konkurrent adidas mithilfe beliebter Sportschuhklassiker Nike ausgerechnet in den USA einige Marktanteile abjagen können. Auch deshalb stelle sich die Frage, ob der steile Kursanstieg der Nike-Aktie der vergangenen Jahre fortgesetzt werden könne.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Nike-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 18.12.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 13,00. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 12,74; Laufzeit bis zum 18.12.2019) auf fallende Kurse der Nike-Aktie setzen. (Stand vom 21.06.2018) (22.06.2018/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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