Wave XXL-Optionsscheine auf Rohöl: Preisauftrieb sind Grenzen gesetzt - Optionsscheineanalyse


23.11.17 12:30
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM8PTE3 / WKN DM8PTE ) und einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM8PYJ2 / WKN DM8PYJ ) der Deutschen Bank auf Rohöl vor.


Zuletzt sei reichlich Bewegung in die weltweiten Ölmärkte gekommen. Die Notierungen hätten sich deutlich erholen können. Allerdings spreche einiges dafür, dass dem Preisanstieg einige Grenzen gesetzt seien.

Lange Zeit sei der Rohölpreis nicht so richtig vom Fleck gekommen. Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) habe sich zwar mit einigen Nicht-OPEC-Ländern wie Russland darauf geeinigt, die Fördermengen zu senken, doch anspringen wollen hätten die Ölnotierungen deshalb nicht. Auch weil einige OPEC-Mitglieder von vorneherein von den Produktionskürzungen ausgenommen gewesen seien und sich andere nicht vollständig an die vereinbarten Produktionsmengen gehalten hätten. Zuletzt schienen die vereinbarten Förderkürzungen jedoch immer besser Früchte zu tragen, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Klammheimlich seien die Rohölpreise nach oben geschossen. Die Nordseesorte Brent sei so teuer gewesen wie seit mehr als zweieinhalb Jahren nicht mehr. Allerdings habe sich die OPEC diesen Erfolg nicht alleine zuschreiben können.

Die weltweite Konjunktur laufe auf Hochtouren. Da Rohöl immer noch ein elementarer Bestandteil der Wirtschaft sei, sei die Nachfrage entsprechend hoch. Während international die USA und China als Zugpferde fungieren würden, könne sich in Europa vor allem Deutschland hervortun. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes vom 14. November sei die größte Volkswirtschaft Europas im dritten Quartal 2017 gegenüber dem Vorquartal um 0,8 Prozent gewachsen. In der ersten Jahreshälfte sei das BIP ebenfalls deutlich gestiegen, und zwar um 0,6 Prozent im zweiten und 0,9 Prozent im ersten Quartal. Darüber hinaus habe die jüngste Hurrikan-Saison im Golf von Mexiko für einige Turbulenzen gesorgt. Es dauere einige Zeit, bis die Produktion auf den Ölplattformen wieder anlaufen könne.

Preisfördernd wirke aber auch die Aussicht auf eine Verlängerung der jüngsten Förderkürzungen vonseiten der OPEC auf ihrer kommenden Sitzung am 30. November in Wien. Die Entwicklungen rund um das saudi-arabische Herrscherhaus würden wiederum für neue Unsicherheiten und damit einen gewissen Preisdruck sorgen, genauso wie die weiteren politischen Spannungen im gesamten Nahen Osten.

Allerdings gebe es auch einige Faktoren, die gegen einen allzu steilen Preisanstieg bei Rohöl sprächen. Die Internationale Energieagentur (IEA) habe ihre Prognosen für die Ölnachfrage gesenkt. Die Prognosen für 2017 und 2018 seien um 50.000 bzw. 190.000 Barrel pro Tag nach unten gefahren worden. In diesem Jahr solle die Nachfrage nur noch um 1,5 Millionen Barrel pro Tag steigen und im kommenden Jahr um 1,3 Millionen Barrel. Darüber hinaus werde ein deutlicher Anstieg des Angebots in Aussicht gestellt. Die Marktexperten würden vor allem erwarten, dass die US-Fracking-Industrie die jüngste Preiserholung dazu nutzen werde, weitere stillgelegte Bohrlöcher zu reaktivieren.

Interessant für die Ölpreisentwicklung sei auch der Blick auf den US-Dollar, da der Rohstoff hauptsächlich in der US-Währung gehandelt werde. Ein stärkerer Greenback schade tendenziell den Rohstoffnotierungen, da sich die Anschaffung verteuere und dies auf die Nachfrage drücke. Dabei spreche einiges für eine stärkere US-Währung, vor allem im Vergleich zum Euro. Schließlich treibe die US-Notenbank FED die Zinswende voran, während die EZB ihre monatlichen Anleihekäufe halbieren werde, jedoch die Zinsen weiterhin auf ihrem derzeitigen Rekordtief halte. Auch aus diesem Grund könnten Ölpreissteigerungen nicht ganz so üppig ausfallen wie von einigen Marktteilnehmern gehofft.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei der Ölsorte Brent erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 5,52, die Knock-Out-Schwelle bei 52,3900 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 5,91; Knock-Out-Schwelle bei 70,2800 US-Dollar) auf fallende Ölpreise bei der Sorte Brent setzen. (Stand vom 21.11.2017) (23.11.2017/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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