Klarna Aktie: Neue Partnerschaft
Klarna schließt Kooperation mit Europas größtem Online-Marktplatz für Autoteile ab und erweitert sein Händlernetz, während die Aktie nahe ihrem Jahrestief notiert.

Kurz zusammengefasst
- Neue Partnerschaft mit Stellantis-Tochter B-Parts
- Kreditlinie mit Elliott auf 2 Milliarden Dollar verdoppelt
- Aktienkurs im vergangenen Jahr um 73 Prozent gefallen
- Erstes positives Jahresergebnis für 2026 prognostiziert
Klarna weitet sein Händlernetz weiter aus. Der NYSE-notierte Fintech-Anbieter hat eine Zusammenarbeit mit B-Parts geschlossen, dem nach eigenen Angaben größten europäischen Online-Marktplatz für Kfz-Ersatzteile. Ab sofort steht Kunden dort die „Pay in 3″-Funktion zur Verfügung – drei zinsfreie Raten, kein Kleingedrucktes.
B-Parts gehört seit seiner Gründung 2015 zur Stellantis-Gruppe und handelt international mit gebrauchten sowie originalen Fahrzeugteilen. Die Partnerschaft ist dabei kein Zufall: Wer eine Stoßstange oder ein Getriebe kauft, gibt schnell dreistellige Beträge aus. Ratenzahlung macht da durchaus Sinn.
Wachstum auf breiter Front
Die Portugal-Kooperation reiht sich in eine Serie jüngster Expansionsschritte ein. Erst kürzlich verdoppelte Klarna eine Kreditverkaufsvereinbarung mit Elliott Investment Management auf 2 Milliarden Dollar – mit einer Laufzeit von nun drei Jahren. Das Volumen soll die Vergabe von bis zu 17 Milliarden Dollar an US-Finanzierungsdarlehen unterstützen.
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Gleichzeitig knackte die hauseigene Zahlungskarte die Marke von 5 Millionen aktiven Nutzern in 16 Ländern. Und mit H&M wurden die Märkte Rumänien und Ungarn neu erschlossen. Das Händlerportfolio wächst – und mit ihm die Transaktionsvolumen. Täglich verarbeitet Klarna 3,4 Millionen Zahlungen bei 118 Millionen aktiven Nutzern weltweit.
Aktie unter Druck
Operativ läuft es rund. An der Börse sieht das Bild weniger erfreulich aus. Der Kurs ist im vergangenen Jahr um rund 73 Prozent auf etwa 12,54 Dollar gefallen und bewegt sich damit nahe am 52-Wochen-Tief. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 4,63 Milliarden Dollar.
Immerhin: Analysten gehen für 2026 erstmals von einem positiven Jahresergebnis aus. Ob die operative Expansionsstrategie – neue Händler, neue Märkte, größere Kreditfazilitäten – reicht, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.
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