ASML Aktie: Neues Allzeithoch

Zwei prominente Analystenhäuser korrigieren ihre ASML-Bewertung drastisch nach oben. Treiber sind steigende Nachfrage nach Speicherchips und massive Investitionen in KI-Prozessoren.

Kurz zusammengefasst:
  • Bernstein und Aletheia erhöhen Kursziele deutlich
  • DRAM-Kapazitätsausbau treibt Nachfrage nach EUV-Systemen
  • TSMC plant Milliardeninvestitionen in 3-Nanometer-Fertigung
  • Markt erwartet starkes Umsatz- und Gewinnwachstum 2026

ASML steht bei 1.242 US-Dollar und damit auf Rekordniveau. Verantwortlich für den Höhenflug sind zwei prominente Analystenhäuser, die ihre Einschätzung zum niederländischen Halbleiterausrüster innerhalb weniger Tage drastisch nach oben korrigiert haben. Die Begründung: steigende Nachfrage aus dem Speicherchip-Sektor und massive Investitionen in KI-Prozessoren.

Doppeltes Upgrade treibt die Aktie

Gleich zwei Investmentbanken haben ihre Haltung zu ASML fundamental geändert. Bernstein stufte das Unternehmen von „Market Perform“ auf „Outperform“ hoch und setzte ein neues Kursziel von 1.528 US-Dollar – der höchste Wert unter allen Analysten. ASML gilt damit als „Top Pick“ im europäischen Halbleitersektor für 2026.

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Noch bemerkenswerter ist der Schwenk von Aletheia Capital: Das Analysehaus drehte seine Empfehlung von „Sell“ auf „Buy“ und verdoppelte das Kursziel von 750 auf 1.500 US-Dollar. Diese Kehrtwende zeigt, wie stark sich die Einschätzung zur Nachfragesituation gewandelt hat.

DRAM-Zyklus als Haupttreiber

Der Kern der optimistischen Prognosen liegt in konkreten Kapazitätserweiterungen bei DRAM-Herstellern. Die großen Speicherchip-Produzenten planen für 2026 den Aufbau zusätzlicher Fertigungskapazitäten von rund 250.000 Wafern pro Monat. Entscheidend: Der Übergang zum fortschrittlichen „1c-Node“ erhöht die Lithografie-Intensität auf etwa 28 Prozent – deutlich mehr als die 20 bis 24 Prozent früherer Generationen.

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Diese technische Verschiebung bedeutet direkt mehr Bedarf an ASMLs EUV-Systemen. Analysten rechnen mit einem Umsatzanstieg von 33 Prozent bei Low-NA-EUV-Anlagen für 2026, gefolgt von einem weiteren Sprung um 50 bis 60 Prozent im Jahr 2027.

TSMC setzt auf KI-Ausbau

Parallel zum Speichermarkt zieht auch der Logik-Chip-Sektor an. TSMC plant Investitionen von knapp 50 Milliarden US-Dollar für 2026, vorrangig für den Ausbau der 3-Nanometer-Fertigung. Das Ziel: eine monatliche Kapazität von 180.000 bis 200.000 Wafern für die Produktion hochmoderner KI-Prozessoren. Da die 3-Nanometer-Fertigung besonders EUV-intensiv ist, profitiert ASML unmittelbar von dieser Expansion.

Die Zahlen zum vierten Quartal werden am 28. Januar veröffentlicht. Der Markt erwartet ein Umsatzwachstum von 6 bis 12 Prozent für 2026 bei einem Gewinnplus von über 20 Prozent. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt zwischen 34 und 40 – eine Bewertung, die durch ASMLs faktisches Monopol bei EUV-Technologie gerechtfertigt wird.

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