Die Intel-Aktie verlor am Dienstag rund 1,4 Prozent – Teil eines breiteren Ausverkaufs im Halbleitersektor. Verantwortlich sind weniger unternehmensspezifische Probleme als vielmehr eine nervöse Marktstimmung rund um Künstliche Intelligenz und anstehende Konjunkturdaten.
KI-Sorgen belasten Chipwerte
Der Kursrückgang bei Intel steht nicht allein. Der Philadelphia SE Semiconductor Index, das Barometer für US-Chiphersteller, gab ebenfalls nach. Investoren reagieren zunehmend skeptisch auf die rasante Entwicklung im KI-Bereich. Die Ankündigung neuer KI-Modelle hat Fragen aufgeworfen, wie nachhaltig die aktuellen Geschäftsmodelle im Technologiesektor sind. Der Markt testet derzeit, welche Unternehmen von der KI-Revolution profitieren – und welche unter Druck geraten könnten.
Fokus auf Fed-Protokoll und Inflationsdaten
Neben den KI-Themen richtet sich der Blick auf wichtige Wirtschaftsindikatoren. Am Mittwoch veröffentlicht die US-Notenbank das Protokoll ihrer Januar-Sitzung. Noch bedeutender dürfte der PCE-Inflationsindex am Freitag sein – die bevorzugte Messgröße der Fed für Preisentwicklungen. Die Daten könnten Hinweise auf den weiteren Zinspfad geben, was direkt die Bewertung von Wachstumswerten wie Tech-Aktien beeinflusst.
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Solide Zahlen, gemischter Ausblick
Intel hatte Ende Januar für das vierte Quartal Erlöse von 13,67 Milliarden Dollar und einen Gewinn je Aktie von 0,15 Dollar gemeldet – beide Werte über den Analystenschätzungen. Für das laufende erste Quartal 2026 stellt der Konzern Umsätze zwischen 11,7 und 12,7 Milliarden Dollar in Aussicht. Zudem zahlte Intel kürzlich eine Strafe in Indien wegen wettbewerbswidriger Garantiepraktiken und zog die entsprechende Richtlinie zurück.
Die aktuelle Schwäche ist weniger Intel-spezifisch als branchenübergreifend. Entscheidend wird sein, wie die Wirtschaftsdaten ausfallen und ob sich die KI-Nervosität als vorübergehende Korrektur oder als Beginn einer größeren Neubewertung erweist.
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