DroneShield liefert die besten Geschäftszahlen der Firmengeschichte – und die Aktie stürzt ab. Der Counter-Drone-Spezialist verbuchte für 2025 einen Umsatzsprung von 277 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar. Die Kundenerlöse stiegen um 256 Prozent auf 201,6 Millionen Dollar. Doch statt Euphorie brach Ernüchterung aus: Die Verkaufspipeline schrumpfte binnen weniger Monate von 2,55 auf 2,09 Milliarden Dollar. Das reichte, um die Anleger in die Flucht zu schlagen.
Wichtigste Eckdaten:
- Jahresumsatz 2025: A$216,5 Mio. (+277%)
- Kundenerlöse 2025: A$201,6 Mio. (+256%)
- Verkaufspipeline: A$2,09 Mrd. (Januar 2026)
- Gesicherte Aufträge für 2026: A$95,6 Mio.
Pipeline-Rückgang sorgt für Unruhe
Der Knackpunkt liegt in der Zukunft, nicht in der Gegenwart. DroneShield begründete den Rückgang der Pipeline mit dem Wegfall oder der Verkleinerung mehrerer großer Projekte im Frühstadium. Diese hätten von Anfang an als wenig wahrscheinlich gegolten. Für Investoren war die Botschaft dennoch klar: Das erwartete Wachstumstempo könnte sich verlangsamen.
Die Reaktion fiel entsprechend hart aus. Nach einer Phase starker Kursgewinne wendete sich das Blatt abrupt. Bei Hightech-Aktien hängen Bewertungen eng an künftigen Vertragserwartungen – und diese wurden nun spürbar nach unten korrigiert.
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Weitere Belastungen im Umfeld
Die Pipeline-Meldung traf auf ein bereits angespanntes Marktumfeld für die Aktie. Ende 2025 hatten Insider-Verkäufe und die Rücknahme einer Vertragsankündigung die Stimmung belastet. Zuletzt sorgte auch der abrupte Rücktritt des US-Chefs für Verunsicherung.
Positiv vermerkt wurden zwar Governance-Reformen und die Präsentation der Technologie auf der Singapore Airshow 2026. Auch der Großauftrag über 49,6 Millionen Dollar vom europäischen Militär im Dezember hatte zwischenzeitlich für Auftrieb gesorgt. Diese Faktoren traten jedoch in den Hintergrund, sobald die aktualisierten Pipeline-Zahlen bekannt wurden.
Ausblick bleibt zweischneidig
Mit gesicherten Aufträgen von 95,6 Millionen Dollar für 2026 verfügt DroneShield über eine solide Basis. Die operativen Zahlen belegen zudem die technologische Wettbewerbsfähigkeit. Die Unsicherheit konzentriert sich auf die Geschwindigkeit, mit der neue Großaufträge gewonnen werden können – ein entscheidender Faktor für eine Aktie, die zuletzt mit hohen Wachstumserwartungen gehandelt wurde.
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