Canopy Growth meldet heute Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 – und liefert dabei ein gemischtes Bild. Während der Umsatz stagniert, gelingt dem Cannabis-Konzern ein deutlicher Fortschritt beim Verlustabbau. Zudem hat das Unternehmen seine Liquidität im Griff und peilt für 2027 die Gewinnschwelle an.
Umsatz stabil, Verlust deutlich reduziert
Im Quartal bis Ende Dezember 2025 erwirtschaftete Canopy Growth einen Umsatz von 75 Millionen US-Dollar – exakt auf Vorjahresniveau. Die Stagnation deutet darauf hin, dass das Unternehmen zwar im schwierigen Marktumfeld Boden hält, aber noch keine Wachstumsdynamik entfaltet.
Dafür zeigt sich eine klare Verbesserung bei der Profitabilität. Der Nettoverlust sank um 49 Prozent im Jahresvergleich. Auch das bereinigte EBITDA entwickelte sich positiv: Hier verringerte sich der Verlust um 17 Prozent. Das Management führt die Fortschritte auf konsequentes Kostenmanagement und bessere Vertriebsleistung zurück.
Die Bilanz bleibt solide: Canopy verfügt über 371 Millionen Dollar an Barmitteln, die Netto-Liquidität liegt bei 146 Millionen Dollar. Das verschafft dem Konzern Spielraum für laufende Geschäfte und strategische Projekte.
MTL-Übernahme vor Abschluss
Parallel arbeitet Canopy Growth am Abschluss der Übernahme von MTL Cannabis. Die Transaktion soll noch im laufenden Quartal finalisiert werden. Mit dem Zukauf will das Unternehmen sein Geschäftsmodell straffen und seine Position im kanadischen Medizinalcannabis-Markt ausbauen.
CEO Luc Mongeau zeigte sich zufrieden: Die Ergebnisse spiegelten „verbesserte Fundamentaldaten“ und ein „fokussierteres, integriertes Betriebsmodell“ wider.
Finanzchef Tom Stewart verwies auf die Restrukturierungsmaßnahmen im laufenden Geschäftsjahr: „Die entschlossenen Kostensenkungen haben unsere Finanzlage gestärkt.“ Stewart bekräftigte das Ziel, im Geschäftsjahr 2027 ein positives bereinigtes EBITDA zu erreichen.
Fokus auf Profitabilität
Canopy Growth konzentriert sich darauf, überflüssige Bereiche abzustoßen und margenstärkere Geschäftsfelder zu priorisieren. Die verringerten Verluste zeigen, dass diese Strategie erste Früchte trägt.
Für Anleger wird es nun darauf ankommen, ob die Integration von MTL Cannabis gelingt und ob das Unternehmen tatsächlich 2027 die Gewinnschwelle erreicht. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob der eingeschlagene Kurs nachhaltig ist.
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