Der Kryptomarkt erlebt einen brutalen Ausverkauf. Bitcoin stürzt am Donnerstag zeitweise unter 64.000 Dollar ab – ein Niveau, das zuletzt 2024 erreicht wurde. Allein heute verliert die bekannteste Kryptowährung mehr als 13 Prozent an Wert. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf rund ein Viertel. Was zunächst wie eine normale Korrektur aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem selbstverstärkenden Abwärtsstrudel.
Toxische Mischung treibt Investoren in die Flucht
Die Gründe für den dramatischen Kursverfall sind vielschichtig. Timo Emden von Emden Research spricht von einer „toxischen Mischung aus Zinsängsten, der Auflösung hoch gehebelter Positionen und Gewinnmitnahmen“. Besonders verheerend: Wichtige Unterstützungen sind gebrochen, was eine Welle von Zwangsliquidationen auslöst. Investoren, die auf Kredit gekauft haben, werden automatisch aus ihren Positionen geworfen – ein Mechanismus, der den Abverkauf zusätzlich beschleunigt.
Die Panik greift auf den gesamten Kryptomarkt über. Auch Ethereum und andere digitale Assets crashen mit Bitcoin. Viele Marktteilnehmer stehen vor einer schwierigen Entscheidung: An ihren Positionen festhalten oder angesichts der zunehmenden Unsicherheit die Reißleine ziehen? Die Mehrheit scheint sich derzeit für Letzteres zu entscheiden. Investoren und Privatanleger wollen offenbar die Gewinne der vergangenen Jahre wenigstens teilweise noch retten.
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Halbierung seit Rekordhoch
Die Dimension des Absturzes wird im Vergleich zum Oktober-Rekordhoch deutlich: Seitdem hat sich der Bitcoin-Kurs halbiert. Das Jahr 2025 schloss bereits mit einem Minus von mehr als sechs Prozent ab – erst das vierte Verlustjahr in der noch jungen Geschichte der Digitalwährung seit 2009. Der aktuelle Abverkauf setzt diese negative Serie in 2026 fort.
Der Risikoabbau macht dabei nicht vor anderen Anlageklassen halt. An der Wall Street setzen US-Aktien ihre Talfahrt fort. Der Dow verliert rund 600 Punkte, der S&P 500 rutscht für das laufende Jahr ins Minus. Tech-Werte, zuvor überlaufene Momentum-Trades und Kryptowährungen geraten gleichzeitig unter die Räder.
Gefahr für das Finanzsystem?
Die Auswirkungen des Bitcoin-Crashs könnten über den Kryptomarkt hinausgehen. Michael Burry, bekannt aus „The Big Short“, warnt vor möglichen Folgen für das gesamte Finanzsystem. Besonders betroffen sind hochgehebelte Krypto-Player, die mit geliehenem Geld in Bitcoin investiert haben. Der weitere Kursverlauf dürfte entscheidend dafür sein, ob sich die Lage stabilisiert oder der Abwärtsstrudel weiter an Fahrt gewinnt.
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