Voestalpine Aktie: Gewinnsprung überzeugt

Der österreichische Stahlkonzern steigert seinen operativen Gewinn um über 20 Prozent und senkt die Verschuldung deutlich, während der Umsatz leicht zurückgeht. Die Jahresprognose wird bestätigt.

Kurz zusammengefasst:
  • EBIT steigt um mehr als ein Fünftel
  • Nettogewinn wächst um über 25 Prozent
  • Verschuldung sinkt um mehr als ein Viertel
  • Jahresprognose wird bestätigt

Voestalpine liefert starke Ergebnisse in schwierigem Marktumfeld. Während der Umsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 um 5,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro zurückging, überraschte der österreichische Stahlkonzern mit deutlichen Gewinnsteigerungen. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um mehr als ein Fünftel zu – ein klares Signal erfolgreicher Kostenoptimierung.

Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

Voestalpine

AT0000937503
-
Heute: -
7 Tage: -
  • EBIT steigt um 20,9 Prozent auf 473 Millionen Euro
  • Nettogewinn klettert um 25,1 Prozent auf 259 Millionen Euro
  • Verschuldung sinkt um 27,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro
  • Prognose für Gesamtjahr bestätigt (EBITDA: 1,4 bis 1,55 Milliarden Euro)

Profitabilität trotz Umsatzrückgang

Der Umsatzrückgang von 11,7 auf 11,1 Milliarden Euro resultierte hauptsächlich aus gesunkenen Preisen und umfangreichen Reorganisationsmaßnahmen. Dennoch verbesserte sich das operative Ergebnis (EBITDA) um 7,2 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro. Noch deutlicher fiel die Steigerung beim EBIT aus: 473 Millionen Euro bedeuteten ein Plus von knapp 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im dritten Quartal allein erwirtschaftete Voestalpine einen Nettogewinn von 59,7 Millionen Euro – fast dreimal so viel wie im Vorjahresquartal (22,3 Millionen Euro). Der Quartalsumsatz von 3,55 Milliarden Euro verfehlte zwar die Erwartungen minimal, doch die starke Profitabilität kompensierte diese Abweichung mehr als deutlich.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Voestalpine?

Bahnsysteme und Luftfahrt als Zugpferde

Die Diversifizierung zahlt sich aus: Während die Bereiche Railway Systems und Aerospace von anhaltend hoher Nachfrage profitierten, zeigten sich Bau- und Maschinenbauindustrie stabil auf niedrigem Niveau. Die Automobilsparte spürte weiterhin die Schwäche der europäischen Autoproduktion. Diese unterschiedliche Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der breiten Aufstellung des Konzerns.

Bilanz deutlich gestärkt

Besonders positiv entwickelte sich die Finanzstruktur. Die Nettofinanzverschuldung sank auf 1,4 Milliarden Euro – ein Rückgang um mehr als ein Viertel. Der Verschuldungsgrad verbesserte sich auf sehr solide 18,7 Prozent. Der positive Free Cashflow von 345 Millionen Euro untermauert die finanzielle Stabilität.

Die Aktie reagierte mit einem Plus von 1,6 Prozent. Der bestätigte Ausblick für das Gesamtjahr signalisiert Verlässlichkeit – ein wichtiger Faktor in Zeiten konjunktureller Unsicherheit. Die gelungene Kostenkontrolle verschafft Voestalpine Spielraum für weiteres Wachstum.

Voestalpine-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Voestalpine-Analyse vom 12. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Voestalpine-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Voestalpine-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Voestalpine: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Community Forum zu Voestalpine

Hebelprodukte konnten nicht geladen werden.

Weitere Artikel zu Voestalpine

Neueste News

Alle News

Voestalpine Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten