Palantir Aktie: Gegenwind

Trotz positiver Analystenstimmen und neuer Regierungsfreigaben steht die Palantir-Aktie unter Druck durch Insider-Verkäufe und eine schwächere Stimmung bei Softwarewerten.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktie verliert trotz bekräftigter Kaufempfehlungen
  • CEO Karp verkaufte kürzlich eigene Anteile
  • Wichtige Freigabe für US-Verteidigungsnetzwerke erteilt
  • Neue KI-Partnerschaften mit FTAI Aviation und Innodata

Palantir startet in die neue Handelswoche zwischen zwei Kräften: frischer Analysten-Optimismus auf der einen Seite, Druck auf Softwarewerte auf der anderen. Am Freitag prallten diese Signale bereits sichtbar aufeinander. Trotz einzelner positiver Einschätzungen blieb die Aktie auf Wochensicht im Minus.

Kann sich operative Dynamik gegen Insider-Verkäufe und die schwächere Sektor-Stimmung durchsetzen?

Palantir

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7 Tage: -
  • Schlusskurs am Freitag: 131,41 US-Dollar
  • Wochenbilanz: -3,3%
  • Seit Jahresbeginn: rund -26%
  • Morningstar-Fair-Value: 150 US-Dollar (angehoben)
  • Truist-Rating: „Buy“ (bestätigt)

Analysten halten dagegen

Nach einer volatilen Woche haben zwei Häuser das Papier gestützt. Truist bekräftigte am Wochenende das „Buy“-Rating. Morningstar hob zugleich den fairen Wert der Aktie auf 150 US-Dollar an. Das liegt spürbar über dem jüngsten Kursniveau und signalisiert aus Sicht des Analystenhauses mehr Spielraum nach oben.

Diese positiven Töne stehen allerdings gegen eine Stimmung, die zuletzt klar abgekühlt ist. Auslöser waren unter anderem gemeldete Insider-Verkäufe: CEO Alex Karp veräußerte Anfang Februar Aktien im Bereich von 147 bis 151 US-Dollar. Zusätzlich sorgte ein vorsichtiger Kommentar von Investor Michael Burry für weiteren Gegenwind, eingebettet in eine insgesamt nervöse Phase bei Softwarewerten.

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DISA-Freigabe und neue Partner

Während der Markt über Bewertung und Signalwirkung von Insider-Transaktionen diskutiert, meldete das Unternehmen Fortschritte bei Behörden- und Kundenprojekten. Wichtig dabei: Die Defense Information Systems Agency (DISA) erteilte die Genehmigung, den Palantir Federal Cloud Service Forward auf Impact Level 5 (IL5) und Impact Level 6 (IL6) auszuweiten – auch für On-Premises- und Edge-Deployments. Das gilt als zentral, um innerhalb klassifizierter Regierungsnetzwerke breiter eingesetzt zu werden.

Auf der kommerziellen Seite wurden zudem neue Partnerschaften für die KI-Plattform genannt, darunter FTAI Aviation und Innodata. Damit unterstreicht Palantir den Ausbau Richtung Unternehmenskunden, statt ausschließlich auf Staatsaufträge zu setzen.

Was diese Woche im Fokus steht

Im aktuellen Umfeld treffen KI-Fantasie und die Sorge vor sinkenden Bewertungsmultiplikatoren bei Softwareaktien direkt aufeinander. Entsprechend genau dürfte der Markt auf das Kursniveau um 131 US-Dollar schauen: Dort entscheidet sich kurzfristig, ob die Aktie Stabilität findet, während positive operative Meldungen gegen die Belastungsfaktoren aus Sektorrotation und Insider-Verkäufen ankämpfen.

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