Die K+S Aktie setzt ihren positiven Lauf fort und markiert am Dienstagvormittag ein neues Halbjahrshoch. Seit dem Start der Erholung im Januar hat das Papier deutlich an Boden gutgemacht und stabilisiert sich oberhalb wichtiger charttechnischer Marken. Treibt allein die Charttechnik den Kurs nach oben, oder stützen fundamentale Entwicklungen am Rohstoffmarkt den Optimismus?
Charttechnik liefert Kaufsignale
Im XETRA-Handel kletterte das Papier heute um rund 1,0 Prozent auf 14,57 EUR. Damit knüpft die Aktie nahtlos an die Gewinne des Vortages an, als bereits ein neues 6-Monats-Hoch bei 14,22 EUR erreicht wurde. Die seit Mitte Januar bestehende Aufwärtsbewegung gewinnt damit weiter an Breite.
Besonders die technische Verfassung des Titels überzeugt derzeit:
* Abstand zur 200-Tage-Linie: Fast acht Prozent Plus signalisieren eine gefestigte Erholung.
* Performance seit Januar: Ein Wertzuwachs von über sieben Prozent in wenigen Wochen.
* Erholung vom Tief: Seit dem 52-Wochen-Tief im November bei 10,35 EUR hat die Aktie knapp 29 Prozent zugelegt.
Begrenztes Angebot stützt Bestands-Produzenten
Hinter der Kursentwicklung stehen handfeste Gründe am globalen Kalimarkt. Die aktuellen Marktpreise für Kali liegen mit etwa 350 USD pro Tonne deutlich unter dem Niveau von 500 USD, das für den wirtschaftlichen Bau neuer Minen erforderlich wäre. Diese Preisgestaltung wirkt wie eine natürliche Bremse für das künftige globale Angebot.
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Davon profitieren etablierte Produzenten wie K+S, die über eine langlebige Infrastruktur und Förderstätten verfügen. Während die Nachfrage aus Regionen wie Brasilien und Indien stabil bleibt, sorgt der Mangel an neuen Konkurrenzprojekten für ein vorteilhaftes Marktumfeld. Investoren setzen darauf, dass Unternehmen mit bestehenden Kapazitäten bei einer künftigen Preisannäherung an das Incentive-Niveau überdurchschnittlich profitieren könnten.
Warten auf den 12. März
Aktuell befindet sich das Unternehmen in der sogenannten „Quiet Period“. Das Management hält sich vor der Veröffentlichung der Bilanz mit öffentlichen Aussagen zurück. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich daher bereits jetzt auf den 12. März, wenn der vollständige Geschäftsbericht für das Jahr 2025 vorgelegt wird.
Anleger erwarten an diesem Termin nicht nur Klarheit über die Prognose für das laufende Jahr, sondern auch Details zur Dividendenpolitik. Derzeit kalkuliert der Markt nach vorläufigen Schätzungen mit einer Ausschüttung von 0,119 EUR je Aktie für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die nächsten wichtigen Termine nach der Bilanzvorlage sind die Quartalsmitteilung am 11. Mai sowie die Hauptversammlung am 12. Mai.
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