Während der ewige Rivale Intel mit enttäuschenden Prognosen kämpft, eilt AMD von einem Hoch zum nächsten. Der Chiphersteller profitiert derzeit gleich doppelt: von den hausgemachten Problemen der Konkurrenz und einer kaum zu stillenden Nachfrage im eigenen Server-Geschäft. Die Aktie markierte am Freitag bei 263,70 US-Dollar ein neues Allzeithoch und bestätigte damit den beeindruckenden Aufwärtstrend der letzten Monate.
Intel schwächelt, AMD übernimmt
Ein wesentlicher Treiber der aktuellen Kursstärke ist die Situation beim Wettbewerber Intel. Nachdem dieser für das erste Quartal 2026 eine enttäuschende Prognose hinsichtlich Umsatz und Gewinn veröffentlichte, suchen Kunden verstärkt nach Alternativen. Die dortigen Lieferengpässe spielen AMD direkt in die Karten. Marktbeobachter sehen darin eine ideale Gelegenheit für den Konzern, weitere Marktanteile zu erobern. Zudem könnte die Verknappung zu steigenden Preisen in der gesamten Halbleiterbranche führen, was die Gewinnmargen von AMD zusätzlich befeuern würde.
Server-Sparte fast ausverkauft?
Unabhängig von der Konkurrenz boomt das eigene Kerngeschäft massiv. Besonders die „Turin“-Server-Prozessoren, die als kritische Komponenten für KI-Rechenzentren gelten, erfreuen sich einer extremen Nachfrage. Berichte deuten darauf hin, dass die Kapazitäten für das laufende Jahr bereits weitgehend ausverkauft sein könnten. Diese starke Position gibt dem Unternehmen den Spielraum, die Durchschnittspreise um geschätzte 10 bis 15 Prozent anzuheben. Analysten prognostizieren für die Server-Sparte in diesem Jahr ein Wachstum von mindestens 50 Prozent, da Cloud-Anbieter und Unternehmen händeringend nach Rechenkapazität suchen.
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Angriff auf Nvidia
Auch im prestigeträchtigen KI-Sektor positioniert sich der Konzern zunehmend als ernsthafter Herausforderer des Platzhirsches Nvidia. Partnerschaften mit Schwergewichten wie Microsoft, Meta und OpenAI validieren die Technologie und stärken das Vertrauen der Anleger. Mit der auf der CES 2026 vorgestellten MI400-Serie zielt AMD nun aggressiv auf den Markt für KI-Inferenz ab – jenen Bereich, dem Experten ein schnelleres Wachstum zutrauen als dem reinen KI-Training.
Trotz der Euphorie bleibt ein Unsicherheitsfaktor bestehen. Der langfristige Erfolg dieser Aufholjagd hängt maßgeblich davon ab, ob AMD die hohen Erwartungen an Volumen und Leistung der neuen Grafikprozessoren erfüllen kann. Gelingt die Skalierung gegen den etablierten Marktführer Nvidia, ist das Potenzial der Aktie noch nicht ausgeschöpft.
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