Anleger, die noch immer auf Lebenszeichen von BOA Acquisition warten, stehen vor einer harten Realität. Die einstige SPAC-Hülle hat ihren Zweck zwar erfüllt, doch das Ergebnis der Fusion mit Selina Hospitality gleicht einem finanziellen Scherbenhaufen. Was bleibt für Investoren von dem einstigen Börsenhoffnungsträger übrig?
Fusion ohne Happy End
Im Oktober 2022 schloss BOA Acquisition die Fusion mit Selina Hospitality ab. Damit endete der Lebenszyklus als Special Purpose Acquisition Company (SPAC). Wer zu diesem Zeitpunkt Aktien von BOA hielt, wurde automatisch zum Anteilseigner des operativen Unternehmens Selina Hospitality. Der Fokus verschob sich damit weg von der bloßen Zielsuche hin zum laufenden Hotelbetrieb. Doch der Glanz des Nasdaq-Debüts unter dem Ticker „SLNA“ verblasste schnell.
Von der Nasdaq ins Abseits
Der operative Absturz folgte prompt: Bereits im Juli 2024 wurde Selina Hospitality von der Nasdaq delistet. Zuvor musste das Unternehmen einräumen, dass keine Aussicht mehr bestand, eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Die Einsetzung von Insolvenzverwaltern im selben Monat markierte den Tiefpunkt einer Entwicklung, die das Vertrauen der Anleger nachhaltig erschütterte. Die ursprüngliche Vision eines erfolgreichen Börsengangs via SPAC-Mantel war damit gescheitert.
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Handel nur noch im Graumarkt
Heute findet ein regulärer Handel mit der ursprünglichen BOA-Hülle nicht mehr statt. Wer die Papiere im Depot führt, hält faktisch Anteile an Selina Hospitality, die lediglich noch auf den OTC-Märkten unter dem Kürzel „SLNAF“ gehandelt werden. Die Liquidität ist dort meist äußerst gering, was Transaktionen erschwert oder unmöglich macht.
Die Geschichte von BOA Acquisition verdeutlicht die massiven Risiken von SPAC-Deals, bei denen das operative Geschäft die Erwartungen nicht erfüllen kann. Für ehemalige BOA-Aktionäre ist das ursprüngliche Investment-Vehikel Geschichte. Maßgeblich für die Zukunft sind allein die Abwicklungsprozesse von Selina Hospitality im Bereich der Erlebnis-Hotellerie.
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