DroneShield Aktie: Unauffällige Marktpräsenz

Der Drohnenabwehr-Spezialist meldet Umsatzplus von 277 Prozent, doch der Kurs stürzt nach Bereinigung der Auftragspipeline um 27 Prozent ab.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatz 2025 explodiert um 277 Prozent
  • Auftragspipeline schrumpft um 460 Millionen AUD
  • Starker Jahresauftakt mit 95,6 Mio. AUD an Aufträgen
  • Produktionskapazität soll bis Ende 2026 verfünffacht werden

Die Aktie des australischen Counter-Drohnen-Spezialisten DroneShield verlor seit Ende Januar rund 27 Prozent an Wert. Paradox: Das Unternehmen meldete zeitgleich Rekordzahlen für das Geschäftsjahr 2025. Was Anleger verschreckt, ist nicht die Performance, sondern der Ausblick – genauer gesagt eine schrumpfende Auftragspipeline.

Kernfakten im Überblick:

DroneShield

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  • Umsatz 2025: 216,5 Mio. AUD (+277% gegenüber 2024)
  • Gesicherte Aufträge für 2026: 95,6 Mio. AUD
  • Pipeline schrumpfte von 2,55 Mrd. AUD auf 2,09 Mrd. AUD
  • Cashbestand: 201,1 Mio. AUD (Januar 2026)
  • SaaS-Umsatz: +312% auf 11,6 Mio. AUD

Die Zahlen im Detail

Das vierte Quartal 2025 brachte Einnahmen von 51,3 Millionen AUD – ein Plus von 94 Prozent zum Vorquartal. Die Kundeneinnahmen stiegen im Gesamtjahr um 256 Prozent auf 201,6 Millionen AUD. Das erste Halbjahr 2025 war mit einem Vorsteuergewinn von 5,2 Millionen AUD die profitabelste Sechsmonatsperiode der Unternehmensgeschichte.

Besonders dynamisch entwickelte sich das wiederkehrende SaaS-Geschäft. Der Bereich wuchs um 312 Prozent auf 11,6 Millionen AUD. DroneShield startet 2026 mit bereits gesicherten Aufträgen von 95,6 Millionen AUD – der stärkste Jahresauftakt bisher.

Warum die Pipeline schrumpfte

Der Rückgang der Auftragspipeline von 2,55 Milliarden AUD auf 2,09 Milliarden AUD alarmierte Investoren. Laut Unternehmen fielen mehrere große Projekte im Frühstadium weg oder wurden im Umfang reduziert. Die geringe Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Deals rechtfertige die Bereinigung, argumentiert das Management. Hinzu kam die Aufwertung des australischen Dollars gegenüber dem US-Dollar, die den Pipeline-Wert zusätzlich drückte.

Die verbliebene Pipeline umfasst über 300 Einzeldeals, geografisch und produktseitig diversifiziert. Das größte Einzelprojekt hat ein Volumen von 800 Millionen AUD. 14 Aufträge liegen jeweils über 30 Millionen AUD.

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Kapazitätsausbau und neue Verträge

DroneShield plant, die Produktionskapazität von 500 Millionen AUD jährlich auf 2,4 Milliarden AUD bis Ende 2026 zu erweitern. Europäische Auftragsfertigung soll Anfang 2026 anlaufen, US-Montageanlagen Mitte des Jahres.

Im vierten Quartal 2025 sicherte sich das Unternehmen mehrere Großaufträge: 49,6 Millionen AUD von einem europäischen Militärkunden, 25,3 Millionen AUD aus Lateinamerika sowie weitere Deals im asiatisch-pazifischen Raum. Am 21. Januar 2026 kündigte DroneShield Software-Updates für die Plattformen DroneSentry-C2, DroneSentry-C2 Enterprise und RfPatrol-Plugin an – Schwerpunkt auf verbesserter Systeminteroperabilität.

Marktreaktion nach Singapore Airshow

DroneShield präsentierte seine Technologie Anfang Februar 2026 auf der Singapore Airshow im Changi Exhibition Centre. Trotz dieser Sichtbarkeit beschleunigte sich der Kursrückgang. In der Woche nach Veröffentlichung der Quartalszahlen verlor die Aktie rund 20 Prozent.

Marktbeobachter werten den Ausverkauf als Neubewertung nach der Rally 2024. Die Aktie hatte seit Jahresbeginn 2024 um 220 Prozent zugelegt. Der Pipeline-Rückgang fungierte offenbar als Auslöser für Gewinnmitnahmen, auch wenn fundamentale Kennzahlen weiter stark bleiben.

Die gesicherten Aufträge für 2026 und die robuste Liquidität von über 200 Millionen AUD bieten eine solide Basis. Ob das ausreicht, um verlorenes Anlegervertrauen zurückzugewinnen, hängt davon ab, wie schnell DroneShield die Pipeline wieder aufbaut.

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