Barrick Mining Aktie: Große Strategie-Offensive

Der Goldproduzent kündigt die Abspaltung seiner nordamerikanischen Assets an und erhöht die Ausschüttung auf 50 Prozent des freien Cashflows. Die Quartalszahlen für 2025 überzeugen.

Kurz zusammengefasst:
  • Geplanter Börsengang der nordamerikanischen Goldsparte
  • Neue Dividendenpolitik mit 50 Prozent Cashflow-Ausschüttung
  • Starke Quartalszahlen mit 1,04 US-Dollar je Aktie
  • Leicht rückläufige Produktionsprognose für 2026

Barrick Mining überrascht heute mit einem umfassenden Maßnahmenpaket, das weit über reine Quartalszahlen hinausgeht. Der Goldproduzent kündigte Pläne für einen Börsengang seiner nordamerikanischen Sparte an und verspricht Aktionären eine deutlich großzügigere Gewinnbeteiligung. Unterstützt wird dieser Kurswechsel durch starke Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025.

IPO-Pläne und neue Dividendenpolitik

Im Zentrum der strategischen Neuausrichtung steht die geplante Abspaltung (Spin-off) der nordamerikanischen Gold-Assets. Das neue, eigenständige Unternehmen soll unter anderem die Anteile an den Nevada Gold Mines und das Fourmile-Projekt umfassen. Barrick plant, die Mehrheit an dieser neuen Einheit zu behalten, zielt aber darauf ab, durch den Börsengang den verborgenen Wert dieser Assets für die Aktionäre sichtbar zu machen.

Barrick Gold

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Parallel dazu profitieren Anleger sofort von einer neuen Dividendenpolitik. Das Unternehmen will künftig 50 Prozent des zurechenbaren freien Cashflows (Free Cash Flow) ausschütten. Konkret wurde für das vierte Quartal eine Dividende von 0,42 US-Dollar je Aktie festgelegt.

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Die Eckdaten im Überblick:

  • Umsatz Q4 2025: 6,0 Milliarden US-Dollar.
  • Gewinn: Bereinigtes Ergebnis je Aktie von 1,04 US-Dollar.
  • Ausschüttung: Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar (Zahltag: 16. März 2026).
  • Führung: Mark Hill wurde als dauerhafter CEO bestätigt.

Ausblick und Produktion

Während die Finanzkennzahlen überzeugen, fällt der operative Ausblick für 2026 etwas verhaltener aus. Aufgrund des Verkaufs von zwei Minen rechnet der Konzern mit einer leicht rückläufigen Goldproduktion zwischen 2,9 und 3,25 Millionen Unzen. Die Kupferproduktion wird zwischen 190.000 und 220.000 Tonnen erwartet.

Marktbeobachter werten die Kombination aus IPO-Ankündigung und Dividendenerhöhung als klaren Versuch, den Aktienkurs in einem volatilen Rohstoffumfeld zu stützen. Mit dem Stichtag für die Dividende am 27. Februar 2026 setzt das Management zudem einen kurzfristigen Anreiz für Investoren, die Position zu halten.

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