Barrick Mining Aktie: Entwicklungstendenzen heute

Der Goldproduzent schüttet eine historisch hohe Dividende aus, sieht sich jedoch durch einen Konflikt mit Newmont um das Joint Venture Nevada Gold Mines und dessen geplante Börsennotierung herausgefordert.

Kurz zusammengefasst:
  • Historische Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar je Aktie
  • Streit mit Partner Newmont um Nevada Gold Mines
  • Geplante Börseneinführung des Nordamerika-Geschäfts gefährdet
  • Starker Anstieg der Förderkosten prognostiziert

Heute erhalten Barrick-Mining-Aktionäre die höchste Quartalsdividende der Unternehmensgeschichte — 0,42 US-Dollar je Aktie, ein Plus von 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Gleichzeitig überschattet ein handfester Streit mit Joint-Venture-Partner Newmont die strategischen Pläne des Goldproduzenten.

Starkes Q4, aber steigende Kosten

Die Rekordausschüttung ist durch solide Zahlen gedeckt. Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick einen Umsatz von 6,0 Milliarden US-Dollar, einen operativen Cashflow von 2,73 Milliarden und einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg gegenüber Q3 um 79 Prozent auf 1,04 Dollar. Ergänzend kaufte das Unternehmen im Gesamtjahr rund 51,9 Millionen eigene Aktien zurück — etwa 3,0 Prozent des Streubesitzes — für insgesamt 1,5 Milliarden Dollar.

Barrick Mining

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Auf der Kostenseite trübt sich das Bild jedoch ein. Die Gesamtförderkosten je Unze (AISC) stiegen im vierten Quartal um rund 9 Prozent auf 1.581 Dollar. Für 2026 prognostiziert Barrick einen AISC von 1.760 bis 1.950 Dollar je Unze — ein weiterer deutlicher Anstieg. Hintergrund ist unter anderem die Produktionssuspension der Loulo-Gounkoto-Mine, die die Goldförderung im Gesamtjahr 2025 um 17 Prozent auf 871.000 Unzen im vierten Quartal drückte.

Der Nevada-Streit und das geplante IPO

Mitten in diese Gemengelage platzt der Konflikt mit Newmont. Der Konzern wirft Barrick vor, Ressourcen aus dem gemeinsamen Projekt Nevada Gold Mines (NGM) abgezogen zu haben, um das vollständig eigene Fourmile-Projekt voranzutreiben — ein Verstoß gegen die Joint-Venture-Vereinbarung von 2019, so Newmont in einer SEC-Einreichung. Barrick hält 61,5 Prozent an NGM, Newmont 38,5 Prozent.

Der Streit trifft einen wunden Punkt: RBC-Capital-Markets-Analyst Josh Wolfson schätzt, dass NGM für rund 60 Prozent von Barricks Marktwert steht. Genau dieses Asset soll Teil einer geplanten Abspaltung des nordamerikanischen Geschäfts werden, bei der Barrick noch in diesem Jahr 10 bis 15 Prozent an einer neuen Gesellschaft an die Börse bringen will. Newmonts Vorgehen gefährdet diesen Zeitplan erheblich.

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Fourmile selbst liefert indes bemerkenswerte Explorationsergebnisse: Die ausgewiesenen Goldressourcen wurden zum zweiten Mal in Folge verdoppelt und liegen nun bei 2,6 Millionen Unzen in der angezeigten sowie 13 Millionen Unzen in der abgeleiteten Kategorie. Das Bohrbudget soll 2026 auf 150 bis 160 Millionen Dollar steigen, nach 91 Millionen im Vorjahr.

Kursperformance und Ausblick 2026

Die Barrick-Aktie hat in den vergangenen sechs Monaten 61,3 Prozent zugelegt — mehr als der Branchendurchschnitt von 53 Prozent und deutlich mehr als der S&P 500 mit 6,1 Prozent. Seit dem 3. März notiert der Titel allerdings unterhalb seiner 50-Tage-Linie, bleibt aber über dem 200-Tage-Durchschnitt.

Für 2026 plant Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen, basierend auf einer Goldpreisannahme von 4.500 Dollar je Unze. Zusätzlich wächst das Kupfergeschäft: Die Lumwana-Mine in Sambia liegt leicht vor dem Zeitplan, und das Reko-Diq-Projekt in Pakistan nimmt Gestalt an. Wie schnell Barrick das Nevada-Streitverfahren beilegen kann, dürfte maßgeblich darüber entscheiden, ob das geplante Nordamerika-IPO noch 2026 Realität wird.

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