RWE Aktie: JPMorgan hebt ab

JPMorgan hebt das Kursziel für RWE auf 57 Euro an, nachdem der Konzern einen Großvertrag mit Lidl GB abschloss und bei einer britischen Windkraft-Auktion erfolgreich war.

Kurz zusammengefasst:
  • Kursziel von 51 auf 57 Euro angehoben
  • Neuer Großvertrag mit Lidl GB über Grünstrom
  • Erfolgreiche Teilnahme an Windkraft-Auktion
  • Aktienkurs reagiert trotzdem verhalten

RWE bekommt Rückenwind von der Wall Street: JPMorgan schraubt das Kursziel für den Essener Energiekonzern auf 57 Euro hoch – ein deutliches Plus gegenüber der bisherigen Marke von 51 Euro. Analyst Pavan Mahbubani begründet seinen Schritt unter anderem mit dem erfolgreichen Abschneiden bei der jüngsten britischen Windkraft-Auktion. Gleichzeitig sichert sich RWE neue Großkunden für seinen grünen Strom.

Die wichtigsten Fakten:
– JPMorgan hebt Kursziel von 51 auf 57 Euro an
– Rating „Overweight“ bestätigt
– Neuer Fünfjahresvertrag mit Lidl GB über 100 GWh jährlich
– Aktie gibt trotz positiver Nachrichten nach

Rwe

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Analysten überzeugt, Markt zögerlich

Die Hochstufung durch JPMorgan fällt in eine Phase, in der RWE operativ liefert. Der Konzern profitiert nach Einschätzung des US-Analysten von günstigen Rahmenbedingungen in Großbritannien, wo die Regierung den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent vorantreibt. Mahbubani nahm die Aktie allerdings von der „Positive Catalyst Watch“-Liste, nachdem die erwarteten Impulse aus dem für März angekündigten Geschäftsbericht bereits eingepreist scheinen.

Der Markt reagierte verhalten: Die Aktie notierte im Tagesverlauf bei 52,27 Euro und damit knapp drei Prozent im Minus. Das gedämpfte Umfeld am Gesamtmarkt, wo der DAX ebenfalls nachgab, lastet auch auf RWE.

Lidl GB als neuer Großabnehmer

Operativ untermauert RWE seine Strategie mit einem frischen Liefervertrag. Der britische Ableger der Discounter-Kette Lidl bezieht ab sofort für fünf Jahre jährlich 100 Gigawattstunden Grünstrom aus dem Offshore-Windpark Gwynt y Môr. Die Anlage vor der walisischen Küste läuft seit 2015 und gehört mit 576 Megawatt Kapazität zu den größeren Parks im Portfolio des Konzerns.

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Für Lidl GB deckt die Vereinbarung mehr als 15 Prozent des landesweiten Strombedarfs ab. RWE baut damit seine Position als Versorger großer Handelsketten weiter aus – ein Geschäftsfeld, das durch langfristige Verträge für planbare Cashflows sorgt.

Heimatmarkt im Fokus

Auch im Rheinischen Revier ist RWE aktiv: Die Projektgesellschaft NEULAND HAMBACH hat sich mit 49 Prozent an einem 14-Megawatt-Solarpark bei Niederzier beteiligt. Die Anlage speist seit Sommer 2025 ins Netz ein und ist Teil einer regionalen Partnerschaft mit den Anrainerkommunen des Tagebaus Hambach. Gemeinsam betreiben die Partner inzwischen drei Solarparks und einen Batteriespeicher.

Mit dem neuen Kursziel von 57 Euro sieht JPMorgan noch Luft nach oben. Ob sich die positive Einschätzung in steigenden Notierungen niederschlägt, dürfte auch davon abhängen, wie sich das Marktumfeld entwickelt und welche Signale der Geschäftsbericht Ende März sendet.

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