Petrobras Aktie: Der Ex-Tag naht!
Petrobras schüttet eine Milliarden-Dividende aus und erhält Analysten-Aufwertungen. Die Aktie zeigt starke Schwankungen, während politische Spannungen und Investitionskürzungen den Kurs beeinflussen.

Kurz zusammengefasst
- Aktionäre genehmigen Ausschüttung von 41,2 Mrd. Real
- Bank of America stuft Aktie auf Kaufen hoch
- Kurs zeigt hohe Volatilität trotz Jahresplus von 54%
- Neuer Aufsichtsratsvorsitzender aus Regierungskreisen
Eine ereignisreiche Woche für Petrobras liegt hinter den Anlegern. Die Hauptversammlung in Rio de Janeiro brachte Klarheit. Aktionäre erhalten eine massive Dividende. Parallel dazu stufen Analysten das Papier hoch. Die Aktie reagierte mit heftigen Schwankungen auf diese Nachrichtenflut.
Frisches Geld und neue Köpfe
Das wichtigste Votum fiel am Dienstag. Die Aktionäre winkten eine Gewinnausschüttung von 41,2 Milliarden brasilianischen Real durch. Für Anleger an der Heimatbörse B3 ist der 23. April der entscheidende Ex-Tag.
Neben der Dividende ordnete das Unternehmen seine Führung neu. Guilherme Santos Mello übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat. Er wechselt direkt aus dem Ministerium für Planung und Haushalt auf diesen Posten. Die Regierung behält damit ihre knappe Mehrheit von sechs der elf Sitze.
Der politische Drahtseilakt
Das neue Gremium erbt einen schwierigen Balanceakt. Der Konflikt im Nahen Osten treibt die Rohölpreise nach oben. Die Folge: Investoren fordern höhere Kraftstoffpreise an den Zapfsäulen. Teures Benzin schadet Präsident Lula da Silva jedoch im bevorstehenden Wahlkampf.
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Analysten blenden dieses politische Risiko derzeit aus. Die Bank of America hob ihr Rating auf Kaufen an. Das Kursziel steigt auf 24,80 US-Dollar. Auch JPMorgan sieht den fairen Wert nun bei 24 Dollar. Die Experten verweisen auf die hohen Bargeldzuflüsse und steigende Ölpreisprognosen.
Volatilität prägt den Kurs
An der Börse spiegelte sich diese Gemengelage in starken Kursschwankungen wider. Am Freitag schloss die Aktie bei 7,66 Euro. Das entspricht einem leichten Tagesverlust von 1,79 Prozent. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein massives Plus von rund 54 Prozent auf der Anzeigetafel.
Im kommenden Monat legt Petrobras die nächsten Quartalszahlen vor. Dann rückt ein weiteres Streitthema in den Fokus. Der Konzern hat die Mittel für die Energiewende um ein Fünftel gekürzt. Das sorgte bereits am Tag der Hauptversammlung für Proteste vor der Konzernzentrale. Das Management muss seinen strategischen Kurs nun gegen diesen Widerstand verteidigen.
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