Lindblad Expeditions Aktie: Jahresprognose unverändert

Nach starkem Kursanstieg nutzen Führungskräfte geplante Verkäufe, während Analysten ihre Einschätzungen anpassen. Die Kapitalstruktur wurde durch eine erzwungene Wandlung vereinfacht.

Kurz zusammengefasst:
  • Zwei Top-Insider verkaufen Aktien nach Kursanstieg
  • Erzwungene Umwandlung von Vorzugsaktien abgeschlossen
  • Analysten bewerten die Aktie unterschiedlich
  • Fokus liegt auf kommendem Quartalsbericht

Die Aktie von Lindblad Expeditions nähert sich der Marke von 20 US-Dollar. Während der deutliche Kursanstieg der vergangenen Monate eine verpflichtende Umwandlung von Vorzugsaktien auslöste, nutzten hochrangige Insider die aktuelle Stärke für geplante Verkäufe. Wie nachhaltig ist der Aufwärtstrend vor diesem Hintergrund?

  • Benjamin Bressler veräußerte rund 222.389 Aktien (Rule 10b5-1-Plan).
  • Sven-Olof Lindblad verkaufte planmäßig 28.002 Anteile.
  • Kapitalstruktur: Erzwungene Wandlung der Vorzugsaktien ist abgeschlossen.
  • Analysten: Zacks Research senkt Rating gestern auf „Hold“.

Geplante Insider-Verkäufe nach Rally

Benjamin Bressler, CEO der Tochtergesellschaft Natural Habitat Adventures, schloss diesen Mittwoch und Donnerstag eine Serie von Transaktionen ab. Er übte Optionen aus und verkaufte im Anschluss insgesamt etwa 222.389 Aktien. Die Verkäufe erfolgten zu Durchschnittspreisen zwischen 18,04 und 18,08 US-Dollar. Die Transaktionen waren Teil eines festgelegten Rule 10b5-1-Plans, der Verkäufe automatisiert ausführt. Bressler hält nach den Transaktionen weiterhin 23.466 Stammaktien.

Lindblad Expeditions

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Auch Firmengründer und Director Sven-Olof Lindblad reduzierte seine Position im Rahmen eines geplanten Programms. Er verkaufte am Mittwoch 28.002 Anteile zu einem Durchschnittskurs von 17,61 US-Dollar. Lindblad bleibt jedoch ein bedeutender Großaktionär: Er hält weiterhin über 10,7 Millionen Aktien, was etwa 10 % des Unternehmens entspricht.

Kapitalstruktur gestrafft

Abseits der Insider-Aktivitäten hat das Unternehmen seine Kapitalstruktur vereinfacht. Diesen Dienstag schloss Lindblad Expeditions die obligatorische Umwandlung seiner mit 6,0 % verzinsten Series A Vorzugsaktien in Stammaktien ab.

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Auslöser für diesen Schritt war der Aktienkurs, der über einen festgelegten Zeitraum konstant über der Schwelle von 14,25 US-Dollar notierte. Diese technische Bereinigung der Bilanz spiegelt die positive Kursentwicklung der letzten Monate wider.

Analysten zwischen Skepsis und Optimismus

Das aktuelle Kursniveau sorgt bei Analysten für unterschiedliche Einschätzungen. Gestern stufte Zacks Research den Titel auf „Hold“ herab. Andere Marktbeobachter bleiben optimistischer: Stifel hob das Kursziel im aktuellen Zyklus auf 23,00 US-Dollar an und verwies auf konstruktive Gespräche mit der Unternehmensführung. Das Analysehaus Benchmark bestätigte hingegen seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 18,00 US-Dollar.

Durch die Umwandlung der Vorzugsaktien erhöht sich die Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Anleger richten ihr Augenmerk nun auf den kommenden Quartalsbericht. Dieser wird zeigen, wie sich die höhere Aktienanzahl auf den Gewinn pro Aktie auswirkt und ob das Umsatzwachstum aus dem späten Jahr 2025 beibehalten werden konnte.

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