Tesla Aktie: Autonomie-Sorgen wachsen

Tesla sieht sich mit Führungswechseln im Robotaxi-Team, regulatorischen Auseinandersetzungen und nachlassender Nachfrage in wichtigen Märkten konfrontiert, was die Aktie belastet.

Kurz zusammengefasst:
  • Robotaxi-Projektmanager Victor Nechita verlässt Tesla
  • Rechtsstreit mit kalifornischer Behörde wegen Werbung
  • Nachfrage in China und Europa zeigt Schwächezeichen
  • Aktienkurs notiert unter wichtigen Durchschnittslinien

Tesla gerät zunehmend unter Druck. Während das Unternehmen seine Bewertung stark auf die Zukunft autonomer Fahrzeuge stützt, häufen sich kritische Signale: Ein wichtiger Manager für das geplante Robotaxi-Projekt hat das Unternehmen verlassen, gleichzeitig streitet Tesla mit kalifornischen Behörden über angeblich irreführende Werbung für seine Fahrassistenzsysteme. Hinzu kommen schwächelnde Absätze in China und Europa.

Führungswechsel beim Robotaxi-Projekt

Victor Nechita, Programmmanager für das Cybercab-Projekt, hat Tesla verlassen. Das Timing ist heikel: Das geplante Robotaxi gilt als Kernstück der Autonomie-Strategie, auf der ein erheblicher Teil der Unternehmensbewertung basiert. Der Abgang reiht sich in eine Serie von Führungswechseln ein.

Tesla

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Parallel verschärft sich der regulatorische Gegenwind. Tesla führt einen Rechtsstreit mit der kalifornischen Zulassungsbehörde DMV, die dem Unternehmen irreführende Werbung für seine Autopilot- und Full Self-Driving-Funktionen vorwirft. Tesla wehrt sich gegen die Vorwürfe. Zudem zeigen Analysen: In Kalifornien hat Tesla bisher keine autonomen Testkilometer bei den Behörden registriert und verfügt in wichtigen US-Märkten noch nicht über die erforderlichen Genehmigungen für kommerzielle Robotaxi-Dienste.

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Nachfrageschwäche in Schlüsselmärkten

In China haben sich die Lieferzeiten für alle Tesla-Modelle auf nur noch ein bis drei Wochen verkürzt. Das deutet darauf hin, dass der Auftragsbestand abgearbeitet ist und möglicherweise Produktionskapazitäten ungenutzt bleiben. Tesla reagiert mit aggressiven Finanzierungsangeboten: Zinslose Kredite werden nun zum zweiten Mal in diesem Jahr bis Ende März verlängert – ein Versuch, die Verkäufe anzukurbeln, während lokale Wettbewerber ähnliche Konditionen bieten.

Auch in Europa schwächelt das Geschäft. Die Neuzulassungen fielen im Januar 2026 um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr, obwohl der europäische Markt für Elektrofahrzeuge insgesamt wuchs.

Am Freitag gab die Aktie um rund 1,5 Prozent nach und schloss bei 402,51 Dollar. Technisch notiert der Titel damit unterhalb wichtiger kurzfristiger Durchschnittslinien – ein Zeichen anhaltenden Verkaufsdrucks. Die Kombination aus Führungswechseln, regulatorischen Hürden und schwächelnder Nachfrage belastet die Stimmung.

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