Zwei Investmentbanken erhöhen ihre Kursziele binnen weniger Tage – und das in einem Marktumfeld, das wenig Euphorie verbreitet. Bei Aixtron verdichten sich die Signale, dass institutionelle Anleger den Anlagenbauer neu bewerten. Nach dem volatilen Jahresauftakt sorgte am Freitag eine Kombination aus positiven Analystenkommentaren und stabilen Eigentümerstrukturen für Rückenwind.
Die wichtigsten Fakten:
– Barclays hebt Kursziel von 20 auf 25 Euro an („Overweight“)
– Bank of America bestätigt Ziel von 25,10 Euro („Buy“)
– Goldman Sachs hält nach leichter Reduktion weiterhin 7,04 % der Anteile
– Aktie schloss am Freitag bei 20,40 Euro (+3,98 %)
– Über 30 % Plus in den vergangenen zwölf Monaten
Zwei Investmenthäuser sehen 20 Prozent Potenzial
Barclays begründet die Anhebung mit der erwarteten starken Berichtssaison und der zunehmenden Bedeutung von Aixtrons Technologien für den KI-Sektor. Die britische Bank traut dem Unternehmen zu, von der Nachfrage nach effizienter Leistungselektronik überproportional zu profitieren.
Parallel dazu bekräftigte die Bank of America ihre Einschätzung mit einem Kursziel von 25,10 Euro. Die US-Analysten hatten Aixtron bereits im November als „Top-Pick“ identifiziert. Ihr Argument: Das Unternehmen liefert als „Schaufelverkäufer“ die Anlagen für GaN- und SiC-Bauelemente, auf die moderne Rechenzentren angewiesen sind.
Goldman Sachs reduziert minimal – und bleibt dabei
Eine Stimmrechtsmitteilung vom Freitag zeigt, dass Goldman Sachs seinen Anteil per 2. Januar auf 7,04 % leicht verringert hat. Die vorherige Meldung lag bei 7,12 %. Marktbeobachter werten dies als technische Anpassung nach dem massiven Positionsaufbau zum Jahresstart. Mit über 7 % bleibt die US-Investmentbank einer der gewichtigsten institutionellen Ankerinvestoren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Aixtron?
Charttechnik: Zone um 20 Euro als Wegmarke
Die Rückkehr über die psychologisch wichtige Marke von 20 Euro bestätigt die Ausbruchsbewegung vom Jahresanfang. Nach einem Kurssprung von über 12 % am 2. Januar und einer Konsolidierung zur Wochenmitte zeigte sich der Titel am Freitag wieder kaufbereit. Die aktuelle Handelsspanne zwischen 20,00 und 21,50 Euro dürfte kurzfristig richtungsweisend bleiben. Ein nachhaltiger Ausbruch über das Wochenhoch bei 21,54 Euro würde das nächste Kaufsignal generieren.
Im Branchenvergleich profitiert Aixtron von einer Rotation in europäische Tech-Werte, die im Schatten der US-Giganten Aufholpotenzial bieten. Die relative Stärke am Freitag deutet auf solides Grundvertrauen hin.
Geschäftsbericht rückt in den Fokus
Am 26. Februar wird Aixtron den Geschäftsbericht für 2025 vorlegen und die Guidance für 2026 konkretisieren. Sollte das Management die optimistischen Szenarien der Analysten bestätigen, könnte der Weg in Richtung der Kursziele von 25 Euro frei sein. Bis dahin dürften Nachrichten aus dem Halbleitersektor und weitere Analysten-Updates die Volatilität hochhalten.
Aixtron-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Aixtron-Analyse vom 10. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Aixtron-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Aixtron-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Aixtron: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
