Die Adidas-Aktie sackte am Montag um über 5 Prozent ab und schloss bei 152,35 Euro. Hintergrund ist ein immer schärferer Konflikt zwischen Analystenhäusern über die Zukunft des Sportartikelriesen. Während die Bank of America Anfang Januar mit einer doppelten Herabstufung für Aufsehen sorgte, halten europäische Häuser wie Bernstein Research und Warburg Research an ihren optimistischen Prognosen fest.
Die wichtigsten Fakten:
- Kursverlust am Montag: -5,11% auf 152,35 Euro
- Aktie rund 42% unter dem 52-Wochen-Hoch von 261 Euro (Februar 2025)
- Nächster Zahlen-Termin: 10. März 2026 (Geschäftsjahr 2025)
- Jüngste Unterstützung durch Banco Santander mit „Outperform“-Rating
Zwei Lager, eine Aktie
Der schwache Wochenstart setzt den bereits holprigen Jahresbeginn 2026 fort. Die Bank of America begründete ihre Skepsis mit einem sich abschwächenden Aufwärtstrend und wachsenden Branchenhürden. Dem entgegen stellt sich eine Reihe europäischer Analysten. Zuletzt stieß die spanische Großbank Banco Santander ins optimistische Lager und verwies auf strategische Fortschritte des Konzerns.
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Die Verunsicherung der Anleger ist nachvollziehbar: Adidas kämpft gegen eine mögliche Sättigung des zuletzt sehr erfolgreichen Retro-Sneaker-Trends und setzt gleichzeitig auf neue Wachstumsfelder. Die Fokussierung auf den Motorsport – durch Partnerschaften mit den Formel-1-Teams von Mercedes und ab 2026 auch Audi – soll kaufkräftige Zielgruppen erschließen und die Marke emotional aufladen.
Was jetzt zählt
Am 10. März legt Adidas die finalen Zahlen für 2025 vor. Diese Veröffentlichung wird zeigen, ob die Skeptiker mit ihrer Warnung vor verlangsamtem Wachstum richtig liegen oder die Optimisten, die auf robuste operative Entwicklung setzen. Trotz der Herabstufung liegt das durchschnittliche Analystenkursziel weiterhin deutlich über dem aktuellen Niveau. Kurzfristig bleibt die Aktie allerdings angeschlagen und testet wichtige Unterstützungszonen.
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