Das Biotech-Unternehmen liefert operativ am laufenden Band Erfolge, doch der Aktienkurs spiegelt diese Entwicklung nicht wider. Trotz veröffentlichter Studiendaten und Fortschritten in der entscheidenden Phase 3 notiert das Papier deutlich unter seinen Höchstständen. Übersehen Anleger angesichts der jüngsten Kursverluste das langfristige Potenzial oder ist die aktuelle Skepsis am Markt berechtigt?
Aktuell notiert die Aktie im Bereich von 31,76 US-Dollar und verzeichnete in den vergangenen 30 Tagen einen Rückgang von rund 14 Prozent. Diese Konsolidierung steht im Kontrast zur Nachrichtenlage, deutet jedoch darauf hin, dass der Markt viele der positiven Entwicklungen bereits eingepreist hat oder schlichtweg neue Impulse fordert.
Wissenschaftliche Bestätigung
Ein wesentlicher Schritt gelang dem Unternehmen gestern, am 12. Januar 2026, mit der Publikation der Daten aus der Phase-2-Studie „VENTURE“ im renommierten Fachjournal Obesity. Die Ergebnisse untermauern die Wirksamkeit des Hoffnungsträgers VK2735. Patienten erzielten nach 13 Wochen eine Gewichtsreduktion von bis zu 14,7 Prozent.
Besonders relevant für Investoren ist der Verlauf der Kurve: Zum Zeitpunkt der 13-Wochen-Marke zeigte sich kein Plateau bei der Gewichtsabnahme, was auf weiteres Potenzial bei längerer Behandlungsdauer hindeutet. Zudem stuft das Unternehmen das Sicherheitsprofil als gut ein, da die Nebenwirkungen überwiegend mild bis moderat ausfielen.
Fortschritte in der Pipeline
Parallel dazu nutzt das Management die Bühne der 44. J.P. Morgan Healthcare Conference, um das Interesse institutioneller Investoren zu wecken. CEO Brian Lian betonte dort das strategische Umfeld für Gewichtsmedikamente. Operativ meldet Viking Therapeutics Vollzug bei der Rekrutierung für die zulassungsrelevante Studie VANQUISH-1 mit rund 4.650 Patienten.
Für die Studie VANQUISH-2, die sich auf Typ-2-Diabetiker fokussiert, läuft die Aufnahme neuer Teilnehmer noch. Das Unternehmen plant, diesen Prozess noch im ersten Quartal 2026 abzuschließen. Auch eine separate Studie zur Erhaltungsdosis konnte erfolgreich vollständig mit Patienten besetzt werden.
Enormer Bewertungsabstand
Während der Kurs kurzfristig schwächelt, bleiben Analysten optimistisch. Die Experten von H.C. Wainwright bekräftigten ihr „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 102 US-Dollar. Dies impliziert vom aktuellen Niveau aus ein theoretisches Aufwärtspotenzial von über 200 Prozent, sollte die klinische Entwicklung erfolgreich in ein kommerzielles Produkt münden.
Die breite Lücke zwischen diesem Kursziel und der Realität an der Börse zeigt jedoch, dass der Markt konkrete Beweise fordert. Die Investoren warten offensichtlich auf den nächsten harten Katalysator, bevor sie sich erneut engagieren.
Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird der reibungslose Abschluss der Rekrutierung für die VANQUISH-2-Studie im laufenden Quartal sein. Gelingt es Viking Therapeutics, diesen Zeitplan einzuhalten und weitere positive Daten zu liefern, dürfte sich der Fokus der Anleger wieder stärker auf die fundamentalen Chancen verlagern.
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