Barrick Mining profitiert von einem Rekordlauf beim Goldpreis und notiert in der Nähe eines neuen 52-Wochen-Hochs. Der Markt blickt zugleich auf die heutige Zinsentscheidung der US-Notenbank und die jüngste Einigung in Mali. Beides könnte den Kursverlauf im laufenden Quartal maßgeblich prägen.
Goldrally und Kursausbruch
Die Entwicklung der Aktie ist eng an den Goldpreis gekoppelt. Gold legt heute rund 2 % zu und testet die Marke von 5.300 US-Dollar je Unze. Rückenwind kommt vor allem vom schwächeren US-Dollar und der Positionierung der Märkte vor der anstehenden Fed-Entscheidung.
Vor diesem Hintergrund hat die Aktie frühere Widerstände überwunden. Mitte Januar lag der Kurs noch bei etwa 50,51 US-Dollar, inzwischen wurde im Intraday-Handel ein neues 52-Wochen-Hoch bei 53,29 US-Dollar erreicht. Das signalisiert anhaltende Nachfrage und starke Wertzuwächse über die vergangenen zwölf Monate.
Managementwechsel im Finanzressort
Barrick Mining ordnet zugleich seine Finanzspitze neu. Zum 1. März 2026 übernimmt Helen Cai die Position der Finanzchefin (CFO) und Senior Executive Vice President.
Wichtige Punkte im Überblick:
- Cai folgt auf den langjährigen CFO Graham Shuttleworth.
- Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung, unter anderem bei Goldman Sachs.
- In einer Phase hoher Mittelzuflüsse soll sie die Kapitalallokation steuern und die Finanzorganisation weiterentwickeln.
Der Wechsel fällt in eine Phase, in der hohe Cashflows die Spielräume für Investitionen und Ausschüttungen erweitern.
Einigung in Mali bringt Klarheit
Operativ hat Barrick einen wichtigen Fortschritt in Mali erzielt. Der Konzern hat seinen langwierigen Streit mit der Regierung beigelegt und wieder die volle Kontrolle über den Loulo-Gounkoto-Komplex erlangt.
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Die Mine zählt zu den zentralen Goldprojekten des Unternehmens. Mit der Einigung entfällt ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor für die Produktionsplanung und eine der ertragsstärksten Einnahmequellen ist langfristig abgesichert.
Ausblick auf Zahlen und institutionelle Investoren
Am 5. Februar veröffentlicht Barrick die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Angesichts der im Schnitt sehr hohen Goldpreise rechnen die Konsensschätzungen mit einer starken freien Mittelflussentwicklung.
Auf der Investorenseite zeigen jüngste Meldungen frische Engagements institutioneller Anleger. So hat unter anderem Arlington Trust Co LLC eine neue Beteiligung aufgebaut. Dies deutet darauf hin, dass neben Umschichtungen bestehender Investoren auch neues institutionelles Kapital auf den laufenden Aufwärtstrend setzt.
Technische Lage und zentrale Marken
Aus technischer Sicht befindet sich die Aktie in einem klaren Aufwärtstrend. Gleichzeitig deuten überhitzte Indikatoren auf eine anspruchsvollere Ausgangslage hin: Der RSI für Gold notiert bei rund 88 und signalisiert überkaufte Bedingungen.
Für das kurzfristige Bild sind mehrere Marken entscheidend:
- Widerstand / Ausbruch: Bereich um 53,00 US-Dollar
- Nächste Unterstützung: Zone um 50,50 US-Dollar (voriger Ausbruchsbereich)
- Gold-Referenzmarke: Solange der Goldpreis über 5.200 US-Dollar je Unze notiert, bleibt der technische Pfad für Barrick nach oben gerichtet.
Zusätzlich zur Charttechnik kann heute vor allem die Fed-Aussage für Schwankungen sorgen. Je nachdem, wie klar sich die Notenbank zu Zinsen und Inflation äußert, könnte das Zusammenspiel aus Goldpreis, Dollar und Anleiherenditen den Kursverlauf der Aktie kurzfristig spürbar beeinflussen.
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