Evonik Aktie: Allianz mit Zeopore
Evonik lanciert gemeinsam mit Zeopore effizientere Isodewaxing-Katalysatoren für Raffinerien und erneuerbare Kraftstoffe. Das Unternehmen bestätigt zudem seine Finanzziele für 2025 und 2026.

Kurz zusammengefasst
- Neue Katalysatoren-Generation für Raffinerien gestartet
- Technologie-Partnerschaft mit belgischem Unternehmen Zeopore
- Bereinigtes EBITDA 2025 bei 1,87 Milliarden Euro
- Angepasste Dividendenpolitik tritt in Kraft
Der Spezialchemiekonzern Evonik treibt den Ausbau seines Katalysatoren-Geschäfts voran. Mit einer neuen Generation von Isodewaxing-Katalysatoren zielt das Unternehmen direkt auf Raffineriebetreiber und Produzenten erneuerbarer Kraftstoffe ab. Die technologische Basis für den Vorstoß stammt aus Belgien.
Bessere Ausbeute, weniger CO₂
Evonik kombiniert seine jahrzehntelange Erfahrung im Katalysatordesign mit der proprietären Technologie des Partnerunternehmens Zeopore. Im Zentrum steht die sogenannte Zeolith-Mesoporisierung. Diese optimiert die Porosität der Katalysatoren und erleichtert den chemischen Zugang zu den aktiven Zentren im Material.
Für Raffinerien bedeutet das handfeste Vorteile in der Produktion. Die Ausbeute an hochwertigen Kraft- und Schmierstoffen steigt, unerwünschtes Cracken nimmt ab. Parallel dazu sinkt die Bildung von Leichtgasen. Das Resultat ist eine effizientere Wasserstoffnutzung und ein spürbar geringerer CO₂-Fußabdruck. Evonik positioniert sich mit dem Launch gezielt als Lösungsanbieter für die Verarbeitung anspruchsvoller Rohstoffe.
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Stabiles finanzielles Fundament
Der Produktstart fällt in eine Phase bestätigter Finanzziele. Der Konzern hat seine finalen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Das bereinigte EBITDA erreichte 1,87 Milliarden Euro. Damit untermauert das Management die bereits im Februar kommunizierten Vorabdaten.
Für 2026 hält der Vorstand an seiner Prognose fest. Evonik peilt ein operatives Ergebnis zwischen 1,7 und 2,0 Milliarden Euro an.
Aktionäre spüren die finanzielle Ausrichtung künftig direkt bei der Gewinnbeteiligung. Ab diesem Geschäftsjahr greift die angepasste Dividendenpolitik. Der Konzern überweist fortan 40 bis 60 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses an seine Anteilseigner.
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