Der Nutzfahrzeughersteller gerät zum Wochenauftakt erneut unter Druck. Während Anleger auf eine Fortsetzung der jüngsten Erholungsversuche hofften, sorgen fundamentale Risse im traditionell starken US-Geschäft für Ernüchterung. Statt einer Stabilisierung dominiert die Sorge um die Profitabilität des wichtigsten Gewinnbringers im Konzern.
Die aktuelle Lage wird durch folgende Faktoren belastet:
* Abkühlung in Nordamerika: Die jüngsten Daten deuten auf eine sinkende Nachfrage im wichtigen US-Markt hin.
* Margendruck: Mit den rückläufigen Auslieferungszahlen wachsen die Befürchtungen, dass die Profitabilität der Kernsparte leidet.
* Analysten-Skepsis: Das Analysehaus Bernstein Research bestätigte sein „Underperform“-Rating und sieht das Kursziel bei lediglich 30 Euro – deutlich unter dem aktuellen Niveau.
Gewinnmitnahmen dominieren den Handel
Das US-Geschäft galt lange als verlässlicher Ertragsgarant für Daimler Truck, doch diese Säule beginnt zu wackeln. Marktbeobachter registrieren, dass positive Impulse, wie der kurze Kurssprung vom vergangenen Mittwoch, von Anlegern sofort zum Ausstieg genutzt werden. Diese Dynamik spiegelt sich im Kursverlauf wider: Mit einem aktuellen Stand von 40,86 Euro notiert die Aktie heute leicht im Minus, während sich das Minus auf 30-Tage-Sicht bereits auf 5,85 Prozent summiert.
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Die Skepsis der Analysten verstärkt die Unsicherheit. Wenn Expertenhäuser Kursziele ausrufen, die mehr als 25 Prozent unter der aktuellen Notierung liegen, wirkt dies wie ein Bremsklotz für jede Aufwärtsbewegung. Die Befürchtung ist konkret: Sollte sich die operative Marge in Nordamerika tatsächlich verschlechtern, wäre die derzeitige Bewertung schwer zu rechtfertigen.
Charttechnische Unterstützung wackelt
Die technische Situation präsentiert sich zunehmend fragil. Die Aktie kämpft derzeit darum, die Marke von 41 Euro zu verteidigen, rutschte im heutigen Handel jedoch bereits darunter. Damit rückt das 52-Wochen-Hoch von über 44 Euro in weite Ferne. Solange keine positiven Nachrichten zum Auftragseingang aus den USA gemeldet werden, dürfte der Titel in seiner aktuellen Handelsspanne gefangen bleiben oder tendenziell weiter zur Schwäche neigen.
Die Kombination aus konkreter Absatzschwäche in Übersee und dem pessimistischen Kursziel von Bernstein lastet schwer auf dem Papier. Eine nachhaltige charttechnische Wende erfordert nun zwingend stabile Auftragseingänge aus Nordamerika, um den Abwärtsdruck zu stoppen und das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.
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