Silber Preis: Investoren erfreut!

Der Silberpreis steigt kräftig auf über 84 US-Dollar, angetrieben durch Unsicherheit um die US-Notenbank, geopolitische Risiken und einen technischen Ausbruch über eine wichtige Marke.

Kurz zusammengefasst:
  • Starker Preisanstieg auf über 84 US-Dollar je Unze
  • Ermittlungen gegen Fed-Chef Powell belasten US-Dollar
  • Geopolitische Spannungen im Nahen Osten als Treiber
  • Technischer Ausbruch über kritische 83-Dollar-Marke

Silber erlebt eine kräftige Rally. Der Preis ist im Handelsverlauf bis auf 84,27 US‑Dollar je Unze gestiegen und lag damit zeitweise mehr als 5 Prozent im Plus. Auslöser sind eine Mischung aus politischen Spannungen rund um die US-Notenbank, zunehmende geopolitische Risiken im Nahen Osten und ein technischer Ausbruch am Markt.

Im Vergleich zu Gold, das in Richtung 4.600 US‑Dollar tendiert, fällt die Dynamik bei Silber deutlich stärker aus. Trotz überkaufter Indikatoren setzt sich der Kaufdruck fort – Gewinnmitnahmen bleiben bislang die Ausnahme.

Silber Preis

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Technischer Ausbruch über 83 Dollar

Charttechnisch hat Silber eine wichtige Marke hinter sich gelassen. Analysten hatten die Zone um 83 US‑Dollar zuvor als kritische Unterstützung ausgemacht. Diese wurde nicht nur verteidigt, sondern diente als Basis für den nächsten Aufwärtsimpuls.

Der Markt spricht damit klare Kaufsignale an:

  • Intraday-Hoch: bis 84,27 US‑Dollar
  • Tagesperformance: zeitweise mehr als +5,44 %
  • Technische Signale: Ausbruch über die genannte Unterstützung
  • Vergleich zu Gold: Gold rund +1,5 %, Silber deutlich darüber

Mehrere Marktbeobachter stufen Silber kurzfristig als stark überkauft ein. Angesichts der aktuellen Nachrichtenlage dominieren dennoch Käufer, was das Momentum zusätzlich verstärkt.

Fed-Streit schwächt den US‑Dollar

Auf der fundamentalen Seite steht die US-Notenbank im Mittelpunkt. Gegen Fed-Chef Jerome Powell hat das US-Justizministerium strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Hintergrund sind mutmaßliche Falschaussagen zu Renovierungskosten der Fed-Zentrale von rund 2,5 Milliarden US‑Dollar.

Powell bezeichnete die Vorladung einer Grand Jury als „Vorwand“ im Zinsstreit mit US-Präsident Donald Trump. Viele Marktteilnehmer werten das Vorgehen als politisch motivierten Angriff auf die Unabhängigkeit der Geldpolitik. Diese institutionelle Unsicherheit belastet den US‑Dollar deutlich.

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In der Folge suchen Investoren verstärkt Schutz in Sachwerten. Silber profitiert dabei als eine Art alternative Währungssicherung und verzeichnet spürbare Zuflüsse.

Geopolitische Spannungen stützen den Preis

Parallel zur US-Innenpolitik verschärft sich die Lage im Nahen Osten. Aus dem Iran werden Massenproteste, Internetsperren und hunderte Tote gemeldet. Die Risikoprämien für Rohstoffe steigen entsprechend an.

Hinzu kommen Überlegungen „starker militärischer Optionen“ durch das US-Militär sowie Diskussionen über eine mögliche Unterstützung der Demonstranten über Starlink-Kommunikationsdienste. Diese Faktoren erhöhen die Unsicherheit weiter und verstärken die Nachfrage nach klassischen sicheren Häfen wie Edelmetallen.

Die wichtigsten Treiber für die aktuelle Silber-Rally lassen sich zusammenfassen:

  • Institutionelle Krise: Ermittlungen gegen Powell setzen den US‑Dollar unter Druck.
  • Geopolitische Eskalation: Unruhen im Iran und mögliche US-Reaktionen erhöhen die Risikoaversion.
  • Technischer Ausbruch: Das Überschreiten der 83‑Dollar-Marke löst zusätzliche Kauforders aus.
  • Relative Stärke: Silber steigt prozentual deutlich stärker als Gold.

Ausblick: Momentum stark, Konsolidierung möglich

Trotz der aktuellen Stärke mahnen einige Experten zur Vorsicht. Nach dem besten Jahresergebnis seit 1979 im Vorjahr und dem jetzigen nahezu parabolischen Anstieg erwartet die Commerzbank für 2026 eine Konsolidierung auf hohem Niveau. Eine technische Gegenbewegung nach unten gilt vor diesem Hintergrund als durchaus wahrscheinlich.

Kurzfristig bleibt das Bild jedoch bullish. Solange die Unsicherheit rund um die US-Geldpolitik anhält und die geopolitischen Konflikte nicht entschärft sind, spricht vieles für eine anhaltend hohe Nachfrage nach Silber. Der Markt preist derzeit ausgeprägte Risiken für die Stabilität des US-Finanzsystems ein, was die fundamentale Unterstützung für das Edelmetall vorerst intakt lässt.

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