ABO Energy Aktie: Anleihe vertagt

Die erste Abstimmung zur Anleiheanpassung verfehlte das Quorum, doch eine zweite Gläubigerversammlung soll die Restrukturierung ermöglichen. Parallel sichert sich das Unternehmen drei neue Solarprojekte.

Kurz zusammengefasst:
  • Erste Abstimmung scheitert an zu niedriger Beteiligung
  • Zweite Gläubigerversammlung mit niedrigeren Hürden geplant
  • Drei Solarparks mit 50 Megawatt erhalten Zuschlag
  • Operatives Geschäft liefert positives Signal trotz Sanierung

ABO Energy muss bei der Restrukturierung seiner Anleihe 2024/29 einen formalen Umweg nehmen. Die erste Abstimmung brachte zwar inhaltlich Zustimmung, scheiterte aber an einer zu niedrigen Beteiligung. Gleichzeitig liefert das operative Geschäft ein positives Signal: In einer Solarausschreibung gab es Zuschläge für drei Projekte.

Anleihe-Abstimmung scheitert am Quorum

Bei der „Abstimmung ohne Versammlung“ wurde das erforderliche Quorum von 50% der ausstehenden Schuldverschreibungen verfehlt. Damit sind die Beschlüsse in dieser Runde nicht wirksam – obwohl die teilnehmenden Gläubiger den vorgeschlagenen Änderungen der Anleihebedingungen mehrheitlich zustimmten.

ABO WIND AG

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Wie geht es jetzt weiter? Das Unternehmen beruft eine zweite Gläubigerversammlung ein. Dort gelten niedrigere Anforderungen an die Beschlussfähigkeit, wodurch die Umsetzung der Maßnahmen wahrscheinlicher wird.

Operativ: Zuschläge für rund 50 MW Solar

Parallel zur finanziellen Neuaufstellung meldet ABO Energy Fortschritte im Kerngeschäft. In der jüngsten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur erhielt der Projektentwickler Zuschläge für drei Solarparks mit zusammen rund 50 Megawatt Leistung.

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Die gesicherten Tarife schaffen eine kalkulierbare Basis für die künftige Realisierung dieser Projekte und liefern damit ein operatives Gegengewicht zur laufenden Restrukturierung.

Restrukturierung: Mehr Spielraum nach Stillhaltevereinbarung

Die Anpassung der Anleihebedingungen ist Teil eines umfassenderen Sanierungskonzepts. Bereits Ende Januar hatte ABO Energy eine Stillhaltevereinbarung mit den finanzierenden Banken geschlossen. Ziel ist zusätzlicher finanzieller Spielraum in einem schwierigen Marktumfeld.

Für das Geschäftsjahr 2025 hatte der Konzern zudem seine Prognose angepasst und rechnet mit einem Konzernjahresfehlbetrag; die zweite Gläubigerversammlung soll nun die rechtssichere Grundlage schaffen, um die geplanten Schritte bei der Anleihe 2024/29 umzusetzen.

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