Nach einer turbulenten Phase steuert D-Wave Quantum auf einen entscheidenden Moment zu. Am morgigen Donnerstag legt das Unternehmen seine Zahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 vor. Angesichts des massiven Kursverlusts seit Jahresbeginn stellen sich Anleger die Frage: Können die jüngsten Geschäftsabschlüsse die negative Stimmung an den Märkten drehen?
Der Aktienkurs zeigte sich zuletzt volatil. Während das Papier am Dienstag um rund 3,6 Prozent auf 18,69 US-Dollar zulegte, musste es in der Woche zuvor mit einem Minus von über acht Prozent deutliche Federn lassen. Seit Jahresbeginn summiert sich der Wertverlust auf etwa 31 Prozent. Diese Entwicklung spiegelt die breite Korrektur im Quantensektor wider, der nach einer spekulativen Phase Ende 2024 nun unter Abgabedruck steht.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der schwachen Kursentwicklung bewerten Marktbeobachter die Aussichten des Unternehmens überwiegend positiv. Das Analysehaus Wedbush hob hervor, dass D-Wave im laufenden Jahr bereits mehrere operative Erfolge verbuchen konnte. Das Kursziel wurde bereits im Januar von 35 auf 40 US-Dollar angehoben. Auch TD Cowen nahm die Aktie Mitte Februar mit einer Kaufempfehlung in die Bewertung auf.
Der Konsens unter den Analysten signalisiert deutliches Aufwärtspotenzial: Das durchschnittliche Kursziel liegt bei gut 39 US-Dollar, was sich deutlich über dem aktuellen Kursniveau bewegt.
Insiderverkäufe und operative Fortschritte
Ein Dämpfer für die Stimmung sind die jüngsten Transaktionen aus den eigenen Reihen. In den letzten 90 Tagen veräußerten Insider Aktien im Wert von rund 31,5 Millionen US-Dollar. Dies reiht sich in einen breiteren Trend im Sektor ein, bei dem Führungskräfte vermehrt Kasse machten.
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Demgegenüber stehen jedoch signifikante Geschäftsabschlüsse, die das künftige Wachstum stützen sollen:
* Ein Zweijahresvertrag über 10 Millionen US-Dollar mit einem Fortune-100-Unternehmen für „Quantum Computing as a Service“.
* Eine Vereinbarung über 20 Millionen US-Dollar mit der Florida Atlantic University zum Verkauf eines Advantage2-Quantencomputers.
* Die abgeschlossene Übernahme von Quantum Circuits für 550 Millionen US-Dollar.
Finanzieller Hintergrund
Die fundamentalen Kennzahlen verdeutlichen die Diskrepanz zwischen Bewertung und aktuellem Geschäftsvolumen. Einem Umsatz von rund 24 Millionen US-Dollar über die letzten zwölf Monate steht ein Nettoverlust von knapp 399 Millionen US-Dollar gegenüber. Die Bilanz weist allerdings liquide Mittel von gut 836 Millionen US-Dollar aus, was dem Unternehmen Spielraum für die Integration der Zukäufe und weitere Forschung gibt.
Am morgigen Donnerstag vor Börsenbeginn wird sich zeigen, ob die neuen Aufträge bereits in den Zahlen sichtbar werden. Der Fokus der Investoren liegt dabei besonders auf dem Ausblick zur Integration von Quantum Circuits und der Entwicklung der Auftragspipeline. Die Präsentation könnte bestimmen, ob sich die Stimmung im Sektor für das anstehende zweite Quartal stabilisiert.
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