Wave XXL-Optionsscheine auf adidas: Wird jetzt alles besser? - Optionsscheineanalyse


12.11.14 09:15
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DX4KTV4 / WKN DX4KTV ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT5PG09 / WKN DT5PG0 ) der Deutschen Bank auf die adidas-Aktie (ISIN DE000A1EWWW0 / WKN A1EWWW ) vor.


Nachdem die adidas-Aktie in diesem Jahr regelrecht abgestürzt sei, würden viele Investoren den Zeitpunkt herbeisehnen, an dem die Trendwende ausgerufen werden könne. Wenn man sich die Marktreaktionen auf die jüngsten Quartalsergebnisse der Herzogenauracher anschaue, könnte man meinen, dass dieser Augenblick nun endgültig gekommen sei. Allerdings könnte es noch zu früh sein, allzu euphorisch auf den Turnaround zu setzen.

Europas größter Sportartikelhersteller und die weltweite Nummer zwei hinter dem US-Konkurrenten Nike habe im dritten Geschäftsquartal 2014 einige Fortschritte bei der Aufarbeitung der jüngsten Herausforderungen verbuchen können. Gleichzeitig seien aber noch längst nicht alle Risiken aus der Welt.

Zwar habe es adidas geschafft, im September-Quartal nicht ganz so schlecht abzuschneiden, wie man es am Markt befürchtet habe. Trotzdem habe unter dem Strich laut Unternehmensangaben vom 6. November ein Gewinnrückgang im Vorjahresvergleich um 11 Prozent auf 282 Mio. Euro zu Buche gestanden. Die Reuters-Konsensschätzungen hätten zuvor jedoch nur bei 271 Mio. Euro gelegen.

Während adidas das etwas besser als erwartet ausgefallene Nettoergebnis als Erfolg habe verbuchen können, habe das Unternehmen die Gesamtjahresprognose für die Bruttomarge von 48,5 bis 49,0 Prozent auf nun 48,0 bis 48,5 Prozent senken müssen. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe diese bei 48,5 Prozent nach 49,8 Prozent im Vorjahr gelegen. Hierfür habe das Management die altbekannten Probleme wie negative Wechselkurseffekte und höhere Beschaffungskosten verantwortlich gemacht. Außerdem hätten verstärkte Lagerräumungsverkäufe, insbesondere in Russland/GUS, zum Rückgang der Bruttomarge beigetragen.

So richtig schmerzen dürfte jedoch das US-Geschäft. Dieses habe dazu beigetragen, dass die Umsätze in Nordamerika insgesamt währungsbereinigt um 7 Prozent rückläufig gewesen seien, während in allen anderen Regionen Zuwächse erzielt worden seien. Konzernweit habe das währungsbereinigte Umsatzplus nach neun Monaten bei 6 Prozent auf 11,1 Mrd. Euro und zwischen Juli und September sogar bei 9 Prozent auf 4,1 Mrd. Euro gelegen.

Für den Umsatzrückgang in Nordamerika habe insbesondere die sinkende Lust der US-Amerikaner auf den Golf-Sport gesorgt. Dieser habe im Segment TaylorMade für einen Umsatzrückgang um 36 Prozent gesorgt. Noch ärgerlicher dürfte jedoch die Tatsache sein, dass adidas in den vergangenen Monaten auf dem weltweit wichtigsten Markt für Sportartikel hinter Nike und Under Armour auf Platz drei zurückgefallen sei.

Aus diesen Gründen werde sich die für März 2015 angekündigte neue Strategie für die kommenden fünf Jahre aller Voraussicht zu einem großen Teil mit dem US-Geschäft beschäftigen. Ob dann ein Reebok-Verkauf in Erwägung gezogen werde, bleibe abzuwarten. Am 20. Oktober habe das "Wall Street Journal" berichtet, dass eine Investorengruppe 2,2 Mrd. US-Dollar bieten könnte.

Allerdings habe adidas jüngst einige Erfolge bei der lange Zeit kränkelnden Tochter verzeichnet, während der gehandelte Preis deutlich unter den von adidas 2005 gezahlten 3,8 Mrd. US-Dollar liegen würde. Aufgrund dieser und weiterer ungeklärter Fragen sollten Anleger trotz der jüngsten Erholungstendenzen möglicherweise nicht zu euphorisch in Bezug auf einen schnellen Turnaround sein.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der adidas-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,28, die Knock-Out-Schwelle bei 44,20 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,28; Knock-Out-Schwelle bei 74,35 Euro) auf fallende Kurse der adidas-Aktie setzen. (Stand vom 11.11.2014) (12.11.2014/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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