Wave XXL-Optionsscheine auf Spotify: Die eigentliche Arbeit beginnt erst - Optionsscheineanalyse


20.04.18 12:05
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS29861 / WKN DS2986 ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS29XH7 / WKN DS29XH ) der Deutschen Bank auf die Aktie von Spotify (ISIN LU1778762911 / WKN A2JEGN ) vor.


Spotify habe einen erfolgreichen Börsengang hingelegt. Für den weltweit führenden Musikstreaming-Dienst beginne jedoch jetzt erst die eigentliche Arbeit.

Die Art und Weise, wie Menschen Musik hören würden, habe sich in den vergangenen Jahrzehnten radikal verändert. Lange Zeit hätten sich Musikliebhaber Schallplatten und später CDs anschaffen müssen. Das Internet habe für eine Revolution gesorgt. Die Songs hätten nun massenweise heruntergeladen werden können. Das Hören sei nicht mehr auf bestimmte Geräte wie CD-Spieler beschränkt gewesen. Berühmtheit habe zum Beispiel Apples tragbares Abspielgerät iPod erlangt. Doch immer noch sei es darum gegangen, einzelne Songs für 79 oder 99 Cent sowie Alben für ein paar Euro zu erwerben. Spotify und andere Musikstreaming-Anbieter hätten die Musikwelt weiter verändert. Inzwischen gehe es nicht mehr darum, einzelne Songs oder Alben zu besitzen. Die Musikliebhaber von heute würden lediglich für das Musikerlebnis bezahlen.

Bei Spotify hätten Musikfans die Wahl zwischen zwei Angeboten. Bei der kostenlosen Variante müssten sie mit Werbung zwischen den Songs leben. Das Premium-Angebot koste 9,99 Euro im Monat. Werbeunterbrechungen würden wegfallen, zudem könnten Songs innerhalb der Playlists übersprungen werden, die Musik könne auch offline gehört werden, außerdem könne jeder Song sofort abgespielt werden. Ferner werde eine höhere Qualität geboten. In beiden Fällen stehe es dem Nutzer frei, seine Lieblings-Songs auf verschiedenen Geräten wie PCs, Smartphones, Tablets oder Spielekonsolen zu hören. Lange Zeit hätten sich die Schweden in Sachen Geschäftsergebnisse nicht in die Karten schauen lassen. Doch im Zuge des am 3. April erfolgten Börsengangs habe sich dies ändern müssen.

Allein schon die Art und Weise, wie Spotify das Börsenparkett in New York betreten habe, sei ungewöhnlich gewesen. Es sei eine so genannte Direktplatzierung durchgeführt worden. Im Vorfeld habe es keinen von Banken organisierten Preisbildungsprozess gegeben. Für die NYSE sei es sogar die erste Direktplatzierung überhaupt gewesen. Die Unsicherheit sei entsprechend groß gewesen. Ohne Ausgabe von neuen Aktien und ohne Zeichnungsfrist oder Ausgabepreis hätten Altinvestoren ihre Anteile auf den Markt werfen dürfen. Am Ende des Tages habe ein sehr erfolgreicher Börsengang zu Buche gestanden. Während die NYSE zuvor mit 132 US-Dollar eine Orientierungsgröße veröffentlicht habe, sei der Kurs der Spotify-Aktie im Laufe des ersten Handelstages auf bis zu 169 US-Dollar geklettert. Angesichts dieses Erfolgs könnte Spotify nicht nur in Sachen Musikstreaming ein Vorreiter sein, sondern auch andere Börsenkandidaten wie dem Fahrdienstleister Uber als Beispiel dienen.

Auch wenn Investoren Spotify ein positives Börsendebut beschert hätten, sei es nicht garantiert, dass die Erfolgsgeschichte ohne weiteres fortgesetzt werden könne. Das Unternehmen wachse stark, allerdings seien noch nie Gewinne erzielt worden. Für 2018 rechne Spotify laut Unternehmensprognose vom 26. März 2018 mit einem Wachstum bei den Nutzerzahlen um 26 bis 32 Prozent auf 198 bis 208 User. Die Zahl der zahlenden Kunden solle um 30 bis 36 Prozent auf 92 bis 96 Millionen anwachsen. Die Umsatzerlöse würden bei 4,9 bis 5,3 Mrd. Euro gesehen, was einem Plus von 20 bis 30 Prozent entsprechen würde. Allerdings solle der operative Verlust mit 230 bis 330 Mio. Euro erneut hoch ausfallen. Solange die Wachstumszahlen stimmen würden, dürften Anleger darüber hinwegsehen können, andernfalls dürfte der Druck auf das Management größer werden.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Spotify-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 16.01.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 12,11. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 14,68; Laufzeit bis zum 16.01.2019) auf fallende Kurse der Spotify-Aktie setzen. (Stand vom 19.04.2018) (20.04.2018/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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