Wave XXL-Optionsscheine auf den DAX: Neue Kursfantasien dank Mario Draghi? - Optionsscheineanalyse


13.06.14 09:23
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DT3J2L9 / WKN DT3J2L ) wie auch einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT3J562 / WKN DT3J56 ) der Deutschen Bank auf den DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900 ) vor.


Es seien mehrere Anläufe nötig gewesen, doch nun habe der DAX erstmals in seiner Geschichte fünfstellige Notierungen vorweisen können. Für den entscheidenden Schub habe am Ende EZB-Chef Mario Draghi gesorgt. Allerdings bleibe es offen, wie lange die Kursrally anhalten könne, wenn die wirtschaftliche Erholung in Europa nur schleppend vorankomme und die Deflationssorgen trotz des mutigen Eingreifens der Notenbanker noch nicht vom Tisch seien.

Schon vor der jüngsten EZB-Zinsentscheidung am 5. Juni hätten die Marktteilnehmer mit Maßnahmen gegen die sinkende Inflation in der Eurozone gerechnet. Aus diesem Grund sowie dank der jüngsten Rekordjagd an der Wall Street habe der DAX die 10.000er Punkte-Marke erstmals knacken können. Auch wenn die geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen erwartet und damit teilweise eingepreist waren, profitierten die Aktienmärkte hierzulande noch einmal von der Senkung des Leizinses auf das Rekordtief von 0,15 Prozent, der Einführung eines Strafzinses von minus 0,10 Prozent für Einlagen bei der EZB und dem aufgelegten Kreditprogramm im Volumen von 400 Mrd. Euro, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Speziell dieses sei teilweise zweckgebunden und solle daher Finanzhäuser dazu bringen, die Wirtschaft anzukurbeln, indem Kredite an Unternehmen und Privatkunden vergeben würden.

Noch habe sich die EZB nicht an ein europäisches Anleihekaufprogramm herangetraut. Ein solches könnte jedoch notwendig werden, wenn auch die jüngsten Maßnahmen im Kampf gegen die sinkende Inflation und schwächelnde Konjunktur nicht helfen sollten. Immerhin sei die Geldpolitik der EZB auch in den vergangenen Jahren extrem locker gewesen. Trotzdem sei der wirtschaftliche Aufschwung ausgeblieben, während die Eurozone immer mehr in die Deflation abzudriften drohe.

Dies zeige aber auch, dass möglicherweise weniger die Banken in Südeuropa, die keine Kredite vergeben möchten, am schwachen Wirtschaftswachstum schuld seien, sondern eventuell auch eine zu geringe Nachfrage nach Verschuldung vonseiten von Firmen und Haushalten. Schließlich würden sie, genau wie einige europäische Staaten, den Versuch unternehmen, sich zu entschulden, und möchten daher trotz niedriger Zinsen keine neuen Kredite aufnehmen.

Angesichts der Herausforderungen, vor denen die europäische Wirtschaft weiterhin stehe, hätten die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA für Erleichterung an den Börsen gesorgt. Diese hätten deutlich gemacht, dass die Wachstumsschwäche im ersten Quartal 2014 dem ungewöhnlich kalten Wetter geschuldet gewesen sein dürfte. Laut Angaben des US-Arbeitsministeriums vom 6. Juni habe der Stellenaufbau in der Privatwirtschaft im Mai bei 217.000 gelegen. Während die Arbeitslosenquote bei 6,3 Prozent verharrt habe, habe man jedoch verkünden können, dass nun nach knapp fünf Jahren Aufschwung die während der großen Rezession weggefallenen Stellen wieder hätten aufgebaut werden können.

Sollten die US-Börsen weiterhin von dieser positiven Entwicklung profitieren können, dürfte auch der DAX mitgezogen werden. Allerdings bieten sich mit der sich nur schleppend erholenden Konjunktur hierzulande, der riskanten Geldpolitik der EZB oder der politischen Unruhen in vielen Teilen der Welt genügend Risiken, die doch noch für eine Stimmungseintrübung an den Aktienmärkten sorgen könnten, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Notierungen erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,36, die Knock-Out-Schwelle bei 7.140 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei und auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, erhalte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,28; Knock-Out-Schwelle bei 12.730 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu. (Stand vom 12.06.2014) (13.06.2014/oc/a/i)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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