Der Hamburger Windkraftkonzern Nordex knackt einen historischen Meilenstein: 10,2 Gigawatt Auftragseingang in 2025 – ein Plus von 22,5 Prozent gegenüber dem ohnehin starken Vorjahr. Gleichzeitig festigt das Unternehmen seine Marktführerschaft in Deutschland und sichert sich milliardenschwere Rahmenverträge. Der Jahresstart 2026 deutet auf eine Fortsetzung der Dynamik hin.
Die wichtigsten Fakten:
– Auftragseingang 2025: 10.214 MW (+22,5% YoY)
– Marktanteil Deutschland: 32% aller Neuinstallationen
– Q4-Auftragswert: 3,18 Milliarden Euro
– Aktueller Kurs: 34,44 Euro – neues 52-Wochen-Hoch
Auftragsflut treibt Wachstum
Im vierten Quartal 2025 verzeichnete Nordex einen Auftragseingang von 3.552 MW, was einem Zuwachs von 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Der Auftragswert belief sich auf 3,18 Milliarden Euro. Besonders bemerkenswert: Der durchschnittliche Verkaufspreis blieb mit 0,91 Millionen Euro pro Megawatt stabil – ein Indikator für gesunde Marktbedingungen ohne ruinösen Preiswettbewerb.
Die Hauptmärkte waren Deutschland, Kanada und Frankreich. Insgesamt erhielt Nordex im vierten Quartal Bestellungen für 577 Turbinen in zwölf Ländern.
Deutschland bleibt Heimspiel
Zum zweiten Mal in Folge führt Nordex den deutschen Onshore-Markt an. Von den 5.232,5 MW neu installierter Windkraftkapazität im Jahr 2025 entfielen 1.647 MW auf den Hamburger Hersteller – ein Marktanteil von rund 32 Prozent. Das Unternehmen setzte 285 Anlagen in Betrieb und profitiert damit überproportional vom Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland.
Strategische Weichenstellung mit VERBUND
Mitte Januar unterzeichnete Nordex einen mehrjährigen Rahmenvertrag mit VERBUND Green Power, der Erneuerbare-Energien-Sparte des österreichischen Energieversorgers. Das Abkommen hat ein Volumen von bis zu 700 MW und umfasst die mögliche Lieferung von bis zu 105 Onshore-Windkraftanlagen bis 2030. Die Projekte sind in sechs europäischen Märkten geplant: Österreich, Deutschland, Spanien, Italien, Rumänien und Albanien.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nordex?
Der Vertrag deckt rund die Hälfte der geplanten Windprojekt-Pipeline von VERBUND Green Power ab und verschafft Nordex langfristige Planungssicherheit.
Starker Jahresauftakt 2026
Der Januar 2026 brachte bereits eine Serie bedeutender Aufträge:
- Kanada: 508 MW, inklusive erster Bestellung für das neue Turbinenmodell N175/6.X
- Frankreich, Belgien, Portugal: 414 MW für 78 Turbinen in 15 Windparkprojekten
- Spanien: 246 MW von mehreren unabhängigen Stromproduzenten
- Deutschland: 224 MW vom Projektentwickler UKA
Sämtliche Aufträge beinhalten mehrjährige Service- und Wartungsverträge. Die Turbinenlieferungen sind überwiegend für 2027 geplant.
Nachhaltigkeits-Ranking unterstreicht Position
CEO José Luis Blanco vertrat Nordex beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Dort wurde das Unternehmen im Corporate Knights Global 100 Ranking auf Platz 25 der nachhaltigsten Konzerne weltweit geführt. Die Platzierung unterstreicht die strategische Positionierung im Bereich erneuerbare Energien.
Die Aktie notiert aktuell bei 34,44 Euro und markiert damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Mit einem Kursplus von über 215 Prozent im Jahresvergleich gehört Nordex zu den stärksten Performern im Sektor. Die kommenden Quartalszahlen dürften zeigen, ob sich die Auftragsdynamik auch in verbesserten Margen niederschlägt.
Nordex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nordex-Analyse vom 28. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Nordex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nordex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nordex: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

