Metallium Aktie: Überraschend effizient!
Metallium schließt Zehnjahresabkommen mit Indium Corporation für Gallium und Germanium, festigt damit seine Position in der US-Lieferkette und treibt die Skalierung seiner Recyclingtechnologie voran.

Kurz zusammengefasst
- Langfristiger Abnahmevertrag über Gallium und Germanium
- Flash-Joule-Heating-Verfahren als technologische Basis
- Skalierung der US-Anlage bis Ende 2026 geplant
- Aktienkurs reagiert mit deutlichem Zuwachs
Metallium festigt seine Position im US-Markt für kritisches Metall-Recycling. Durch eine neue, langfristige Abnahmevereinbarung mit der Indium Corporation sichert sich das Unternehmen einen festen Platz in der Lieferkette für High-Tech-Anwendungen. Dieser Schritt markiert die kommerzielle Validierung der hauseigenen Rückgewinnungstechnologie und sorgt für langfristige Planungssicherheit.
Strategische Partnerschaft in den USA
Die Kooperation zwischen der US-Tochter Flash Metals USA und der Indium Corporation konzentriert sich auf die Lieferung von Gallium und Germanium. Beide Metalle sind für die Halbleiterindustrie, den Verteidigungssektor und den Ausbau erneuerbarer Energien unverzichtbar. Für Metallium bedeutet der Vertrag eine stabile Absatzgrundlage für die kommenden zehn Jahre und integriert das Unternehmen tiefer in die kritischen Mineral-Lieferketten der Vereinigten Staaten.
Grundlage dieses Erfolgs ist das sogenannte Flash-Joule-Heating-Verfahren (FJH), mit dem Metallium wertvolle Rohstoffe aus Elektronikschrott zurückgewinnt. Am Standort im texanischen Chambers County wird die industrielle Verarbeitung derzeit hochgefahren. Die Marktreaktion fiel deutlich aus: Die Aktie legte heute um knapp zehn Prozent auf 0,36 Euro zu.
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Skalierung bis 2026
Bis Juni 2026 plant das Management, drei parallel laufende Reaktoren in Betrieb zu nehmen. Ziel ist es, im vierten Quartal 2026 eine Kapazität von 8.000 Tonnen PCB-Ausgangsmaterial pro Jahr zu erreichen. Die Versorgung mit Rohstoffen ist dabei bereits durch eine Vereinbarung mit Glencore abgesichert, die seit Anfang des Jahres bis zu 2.400 Tonnen Elektronikschrott jährlich liefert.
Mit dem aktuellen Abnahmevertrag hat Metallium ein wichtiges Puzzleteil für den wirtschaftlichen Erfolg seiner US-Anlage gesetzt. Im Fokus steht nun die technische Skalierung am Standort Texas, um die ehrgeizigen Kapazitätsziele für Ende 2026 termingerecht zu erreichen.
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