Siemens Aktie: Warnsignal von Bosch?

Vor den Quartalszahlen am 12. Februar steht Siemens zwischen den Signalen von Bosch und ABB. Aktienrückkäufe und Spezialmärkte sollen die Stabilität sichern.

Kurz zusammengefasst:
  • Quartalsbericht am 12. Februar entscheidet über Richtung
  • Bosch-Gewinneinbruch als Warnsignal für Industrie
  • Laufendes Aktienrückkaufprogramm stützt Kurs
  • Fokus auf Zukunftsmärkte wie Data Center Robotics

Siemens steht vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Während der Konkurrent ABB zuletzt neue Rekordwerte vermeldete, schockte der Mischkonzern Bosch mit einem operativen Gewinneinbruch von 45 Prozent. Für Anleger stellt sich vor den kommenden Quartalszahlen die zentrale Frage: Zeigt sich Siemens immun gegen die Industrieflaute oder schlagen die Probleme der Automobilbranche auch in München durch?

  • Termindruck: Quartalszahlen am 12. Februar entscheiden die Richtung.
  • Vorbote: Siemens Healthineers berichtet bereits am 05. Februar.
  • Kursniveau: Aktie notiert stabil bei 257,00 Euro.
  • Kapitalmaßnahme: Rund 249.000 Aktien in einer Woche zurückgekauft.

Ein Sektor, zwei Welten

Die Spannung vor dem 12. Februar steigt, da die Signale aus der Branche kaum widersprüchlicher sein könnten. Investoren müssen abwägen, welchem Pfad Siemens folgt: dem dynamischen Wachstumskurs von ABB oder der Abwärtsspirale bei Bosch. Besonders die Sorgen um ein mögliches drittes Rezessionsjahr in Deutschland und geopolitische Spannungen belasten die Stimmung im Industriesektor.

Siemens

DE0007236101
-
Heute: -
7 Tage: -

Ein erster wichtiger Indikator für die Verfassung des Gesamtkonzerns wird bereits am 05. Februar erwartet. Dann legt die Medizintechnik-Tochter Siemens Healthineers ihre Zahlen vor. Deren Performance fungierte in der Vergangenheit oft als stabilisierender Faktor für die Bilanz der Muttergesellschaft.

Aktive Kurspflege und Zukunftsmärkte

Trotz des herausfordernden makroökonomischen Umfelds zeigt sich das Management zuversichtlich. Untermauert wird dies durch das laufende Aktienrückkaufprogramm: Allein zwischen dem 19. und 25. Januar erwarb das Unternehmen 248.687 eigene Anteile. Diese Maßnahme stützt den Gewinn pro Aktie und signalisiert Vertrauen in die eigene Cashflow-Stärke.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Siemens?

Auch operativ positioniert sich der Konzern in Nischen abseits der klassischen Industriezyklik. Marktbeobachter sehen Siemens zunehmend als Schlüsselakteur im Bereich „Data Center Robotics“, wo Automatisierungslösungen dem weltweiten Fachkräftemangel entgegenwirken sollen. Zudem bescheinigen aktuelle Analysen dem Unternehmen eine führende Rolle bei Überwachungssystemen für Energieinfrastruktur – ein Bereich, der durch die geopolitische Sicherheitslage an Relevanz gewinnt.

Der Kurs behauptet sich aktuell bei 257,00 Euro und liegt damit über dem 50-Tage-Durchschnitt von 246,45 Euro, was eine gewisse technische Stärke trotz der negativen Nachrichten von Bosch demonstriert.

Der 12. Februar wird zeigen, ob das breit aufgestellte Portfolio die Schwäche im Automobilsektor kompensieren kann. Bis dahin stützen die laufenden Aktienrückkäufe die Notierung. Fällt das Zahlenwerk ähnlich robust aus wie bei der Schweizer Konkurrenz, rückt das 52-Wochen-Hoch wieder in greifbare Nähe.

Siemens-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Siemens-Analyse vom 30. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Siemens-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Siemens-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Siemens: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Hebelprodukte konnten nicht geladen werden.

Weitere Artikel zu Siemens

Neueste News

Alle News

Siemens Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten