BlackRock hat bei Deutz die meldepflichtige 3%-Schwelle überschritten. Das passiert nicht im luftleeren Raum: Kurz zuvor meldete der Motorenbauer eine Kooperation im Drohnenabwehr-Segment – und die Aktie notiert inzwischen auf einem Mehrjahreshoch. Doch wie belastbar ist der jüngste Rückenwind, wenn bald neue Zahlen auf den Tisch kommen?
BlackRock meldet 3,07% Anteil
Laut Pflichtmitteilung (eingereicht am Donnerstag) hat BlackRock den Schwellenübertritt bereits am Sonntag vollzogen. Der Vermögensverwalter hält nun 4.682.910 Aktien und damit 3,07% der 152.638.105 Stimmrechte. Wichtig dabei: Die Position besteht ausschließlich aus direkten Aktien, Finanzinstrumente wurden nicht gemeldet.
Kooperation in der Drohnenabwehr – plus Beteiligung
Am Montag gab Deutz eine strategische Kooperation mit TYTAN Technologies bekannt. Ziel ist die Entwicklung und Industrialisierung von Energie- und Antriebstechnologien für Drohnenabwehrsysteme. Genannt werden unter anderem Antriebslösungen für Abfangdrohnen, modulare dezentrale Energiesysteme und Batteriesysteme für Startanlagen sowie Montage- und Abnahmeleistungen bei Subsystemen.
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Zusätzlich hat Deutz eine finanzielle Beteiligung an TYTAN erworben – im Rahmen einer Series-A-Finanzierungsrunde über 30 Millionen Euro. Der Schritt knüpft laut Unternehmen an frühere Aktivitäten im Verteidigungsbereich an, darunter SOBEK sowie die Partnerschaft und Beteiligung an ARX Robotics.
Aktie auf Mehrjahreshoch – Blick auf den nächsten Termin
Kursseitig hat der Titel seit Jahresbeginn den Sprung von unter 7 Euro über 10 und 11 Euro geschafft. Ende Februar lag die Aktie bei 11,99 bis 12,25 Euro – dem höchsten Stand seit 2007. Am Donnerstag wurden 12,18 Euro als neues 10-Jahres-Hoch erreicht; auf Sicht von zwölf Monaten entspricht das einem Plus von über 40%.
Operativ steht allerdings auch Gegenwind im Raum: Im dritten Quartal 2025 lagen die Auftragseingänge im Kernsegment Motoren 15,3% unter Vorjahr, was auf Schwäche in Bau- und Landwirtschaftsmärkten hindeutet. Der nächste konkrete Prüfstein ist der Geschäftsbericht 2025, der am Donnerstag folgt. Dann dürften Auftragseingang, Auftragsbestand, Segmentmargen, Serviceanteil und der freie Cashflow besonders genau gelesen werden.
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