Bei Rio Tinto ziehen sich Leerverkäufer spürbar zurück. Neue Daten bis Ende Januar zeigen: Die bärischen Wetten auf den Minenkonzern gehen deutlich zurück – und das kurz vor den anstehenden Jahreszahlen. Was sagt diese Bewegung über die Erwartungen an den Bericht aus?
- Short Interest (30. Januar): 12.400.882 Aktien
- Veränderung seit 15. Januar: -15,5% (von 14.666.987 Aktien)
- Anteil leerverkaufter Aktien: 1,0%
- Days-to-cover: 2,8 Tage (auf Basis des durchschnittlichen Handelsvolumens)
Deutlicher Rückgang der Short-Positionen
Zum Stichtag 30. Januar lag die Zahl der leerverkauften Rio-Tinto-Aktien bei 12,4 Mio. Stück. Gegenüber dem 15. Januar entspricht das einem Rückgang um 15,5%. Damit sind aktuell rund 1,0% der Aktien leerverkauft.
Auffällig ist auch die Kennzahl „Days-to-cover“: Mit 2,8 Tagen gibt sie an, wie viele Handelstage es bei durchschnittlichem Volumen dauern würde, bis alle Shortseller ihre Positionen eindecken könnten.
Fokus auf den Jahresbericht
Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Übermorgen will Rio Tinto die Zahlen für das Gesamtjahr vorlegen. Im Mittelpunkt dürften dabei vor allem Preis- und Mengentrends bei Eisenerz stehen, da sie für die Ertragslage zentral sind. Der Bericht soll zugleich den Blick auf die Entwicklung im Jahr 2025 und den Ausblick auf das kommende Jahr liefern.
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In den vergangenen Wochen verarbeitete der Markt zudem zwei weitere Unternehmensmeldungen: Anfang Februar beendete Rio Tinto die Gespräche über eine mögliche Fusion mit Glencore. Außerdem kündigte das Unternehmen am 12. Februar eine Veränderung im Führungsteam an: Der Chief Legal, Governance & Corporate Affairs Officer soll im Laufe des Jahres 2026 ausscheiden.
Institutionelle Investoren passen Positionen an
Begleitend zeigen jüngste Meldungen auch Anpassungen bei institutionellen Investoren und Hedgefonds. Einige große Vermögensverwalter bauten ihre Positionen im vierten Quartal aus. Insgesamt halten Institutionelle weiterhin einen wesentlichen Teil der Aktien.
Am Donnerstag dürfte der Jahresbericht den Rahmen setzen, ob der jüngste Rückgang der Leerverkäufe als Vorpositionierung für solide Kennzahlen zu lesen ist – oder ob es nur eine kurzfristige Entspannung vor einem datenreichen Termin war.
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