Bosch Ltd gerät unter Druck, nachdem der Bosch-Konzern eine deutliche Gewinnwarnung für 2025 ausgesprochen hat. CEO Stefan Hartung sprach von einem „Einbruch“ der Erträge und nannte Tarifbelastungen, schwächere Konsumausgaben und hartnäckigeren Wettbewerb als Treiber. Wie stark belastet das die an der BSE gehandelte indische Tochter?
Gewinnwarnung und Marktreaktion
Die Äußerungen des CEO sorgten bereits am Freitag für Kursverluste bei Bosch Ltd. Der Schlusskurs lag bei 37.960 INR, ein Rückgang von rund 1,8% (665 INR). Intraday testete die Aktie 37.665 INR, begleitet von einem Volumenanstieg auf mehr als 35.000 Stück—über dem 20-Tage-Durchschnitt, was auf Verkäufe institutioneller Anleger hindeutet.
Wesentliche Management-Angaben im Überblick:
– 2025: Vorsteuergewinn soll unter dem Niveau von 2024 liegen und interne Zielvorgaben verfehlen.
– Personalabbau: Weltweit sind rund 22.000 Stellen geplant.
– 2026: Keine rasche Erholung erwartet; Wachstum in Schlüsselmärkten wie den USA und China soll sich verlangsamen.
Die indische Tochter hat sich historisch auf robuste Inlandsnachfrage gestützt. Dennoch macht die Gewinnwarnung deutlich, dass sie nicht komplett von den globalen Problemeffekten des Mutterkonzerns abgekoppelt ist. Besonders relevant sind mögliche Auswirkungen auf lokale Investitionen: Kostensenkungen auf Konzernebene könnten zu zurückhaltenderen CAPEX- und F&E-Budgets für 2026 führen.
Hintergrund und Ausblick
Konzernseitig führt Hartung die Schwäche auf ein Zusammenspiel aus neuen Zöllen, geringerer Zahlungsbereitschaft der Kunden und verzögerter Umstellung auf Elektromobilität zurück. Die geplanten 22.000 Stellenstreichungen verdeutlichen den Umfang der Anpassungen.
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Aus technischer Sicht hat die Aktie die psychologische Marke bei 38.000 INR kurzfristig unterschritten. Ein nachhaltiger Handel unter dieser Marke am Montag würde das Testen der 37.000-INR-Region wahrscheinlicher machen. Um die negative Stimmung zu drehen, müssten Käufer zügig die Marke von etwa 38.500 INR zurückerobern.
Konkret zu erwarten:
– Kurzfristig entscheidet die Reaktion am Markt am Montag über das nächste Kursziel.
– Detaillierte Zahlen für 2025 werden im ersten Quartal veröffentlicht und dürften die Richtung für 2026-Vorgaben klären.
Fazit: Die Gewinnwarnung hat auch die indische Einheit belastet. Entscheidend wird nun die konkrete Ergebnisdarstellung im ersten Quartal und, kurzfristig, ob die Aktie die 38.000-INR-Marke verteidigt oder unterschreitet.
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