Die ASML-Aktie startet fulminant ins neue Jahr. Am Montag hoben die Analysten von Bernstein Research das Rating von „Market-Perform“ auf „Outperform“ an – und erhöhten gleichzeitig das Kursziel um satte 62,5 Prozent von 800 auf 1.300 Euro. Damit gehört der niederländische Chipausrüster zu den Top-Picks des Analysehauses für 2026. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann die psychologisch wichtige 1.000-Euro-Marke fällt.
Superzyklus bei Speicherchips als Kurstreiber
Was steckt hinter dieser bullishen Einschätzung? Analyst David Dai verweist auf einen bevorstehenden DRAM-Superzyklus. Die drei größten Hersteller von Arbeitsspeichern planen für 2026 gewaltige Kapazitätserweiterungen – bis zu 250.000 Wafer pro Monat sollen in neuen Produktionsstätten hinzukommen. Besonders interessant: Die Umstellung auf die fortschrittliche 1c-Technologie erfordert deutlich mehr Lithografie-Equipment als bisherige Generationen. Bernstein rechnet mit einer Lithografie-Intensität von 28 Prozent – ein klarer Sprung gegenüber den 20 bis 24 Prozent früherer Fertigungsknoten.
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KI-Boom befeuert Nachfrage zusätzlich
Doch der Speichermarkt ist nicht der einzige Wachstumstreiber. Der Auftragsfertiger TSMC baut seine Kapazitäten für 3-Nanometer-Chips massiv aus, um die explodierende KI-Nachfrage zu bedienen. Bis zu 200.000 Wafer pro Monat sollen entstehen – und ausgerechnet die 3nm-Technologie weist die höchste Lithografie-Intensität aller Fertigungsverfahren auf. Für ASML bedeutet das: Doppelter Rückenwind aus zwei der wichtigsten Halbleiter-Segmente.
Gewinnwachstum über Konsenserwartungen
Die Zahlen untermauern die optimistische Einschätzung. Bernstein prognostiziert für den Zeitraum 2025 bis 2027 ein durchschnittliches jährliches Gewinnwachstum von 18 Prozent – deutlich über der Konsensschätzung von 15 Prozent. Gleichzeitig handelt die Aktie derzeit mit einem Bewertungsaufschlag gegenüber anderen Halbleiterausrüstern von nur 1x, während der historische Durchschnitt bei 1,6x liegt. Ende Januar werden die nächsten Quartalszahlen die ersten Hinweise liefern, ob sich diese Prognosen bewahrheiten.
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