Lufthansa Aktie: Kerosin-Schock!
Die Lufthansa Group muss ihre Flotte radikal verkleinern, da explodierende Treibstoffkosten eine Milliardenlücke reißen. Streikpausen bieten nur kurze Atempause.

Kurz zusammengefasst
- Kerosinpreise haben sich mehr als verdoppelt
- Zusatzkosten von rund 1,5 Milliarden Euro erwartet
- CityLine wird sofort aus dem Betrieb genommen
- Streikpause, aber Schlichtungsgespräche laufen
Die Streikwelle bei Lufthansa pausiert. Aufatmen können Investoren jedoch nicht. Ein massiver Preissprung beim Kerosin reißt eine Milliardenlücke in die Bilanz und zwingt den Vorstand zu harten Schnitten bei der Flotte.
Sondierungen statt Streiks
Im April fielen an sechs Streiktagen mehr als 2.700 Flüge aus. Nun legen die Gewerkschaften VC und UFO eine Pause ein. Kurzfristig planen die Arbeitnehmervertreter keine weiteren Arbeitsniederlegungen. Der Fokus liegt jetzt auf Sondierungsgesprächen. Am Montag loten beide Seiten eine mögliche Schlichtung aus.
Ein erster Schlichtungsversuch scheiterte bereits. Das Management und die Piloten konnten sich zuvor nicht auf die Themen einigen. Bei der Kernmarke und der Frachtsparte streiten die Parteien über Betriebsrenten. Bei der CityLine fordern die Mitarbeiter mehr Geld. Die Gewerkschaften werfen der Arbeitgeberseite mangelnde Bewegung vor. Ohne ein neues Angebot drohen bald wieder Ausfälle.
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Radikaler Schnitt bei der Flotte
Parallel zum Arbeitskampf explodieren die Treibstoffkosten. Der Kerosinpreis am US-Spotmarkt hat sich seit Ende 2025 mehr als verdoppelt. Die Airline rechnet mit Zusatzkosten von rund 1,5 Milliarden Euro. Die Folge: Der Konzern zieht die Notbremse. Lufthansa nimmt die CityLine mit sofortiger Wirkung aus dem Flugbetrieb.
Obendrein mustert die Fluggesellschaft bis Oktober sechs ältere Langstreckenjets aus. Im kommenden Winterflugplan streicht das Unternehmen weitere Kurzstrecken. Zwar sichert Lufthansa den Großteil ihres Kerosinbedarfs über den Ölpreis ab. Ein Fünftel kauft der Konzern jedoch zu den aktuell extrem hohen Marktpreisen ein.
Im Mai präsentiert die Lufthansa Group ihren Zwischenbericht für das erste Quartal. Dann liegen die harten Fakten auf dem Tisch. Die Zahlen werden den genauen finanziellen Schaden durch Flugausfälle und den teuren Treibstoff beziffern.
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