Tesla Aktie: Unter Druck

Tesla verzeichnet in Kalifornien keine autonomen Testfahrten, während die Absatzzahlen in Europa zum 13. Mal in Folge sinken. Diese doppelte Belastung drückt auf die Aktie.

Kurz zusammengefasst:
  • Keine autonomen Testmeilen in Kalifornien 2025
  • Europas Verkäufe fallen 13 Monate hintereinander
  • Starker Wettbewerbsdruck durch chinesische Hersteller
  • Aktienkurs verliert deutlich am Handelstag

Tesla steht gleich an zwei Fronten im Rampenlicht: Beim autonomen Fahren wachsen die Zweifel, ob der Robotaxi-Plan schneller Realität wird. Gleichzeitig zeigen neue Daten, dass das Kerngeschäft in Europa weiter an Schwung verliert. Genau diese Kombination verunsichert den Markt – Zukunftsvision trifft auf Gegenwind im Hier und Jetzt.

Robotaxi-Pläne unter Aufsicht

Ein zentraler Belastungsfaktor war ein Bericht zur Testpraxis in Kalifornien, einem wichtigen US-Automarkt und zugleich einem Kerngebiet für Regulierung rund um autonomes Fahren. Laut Unterlagen der kalifornischen Verkehrsbehörde DMV soll Tesla im Jahr 2025 dort keine Meilen an autonomen Testfahrten protokolliert haben.

Tesla

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Wichtig ist dabei nicht nur die Zahl an sich, sondern der Kontext: Tesla verfügt dem Bericht zufolge zwar über eine Basis-Genehmigung, hat aber nicht die weitergehenden Freigaben, die für den Betrieb vollständig fahrerloser Fahrzeuge nötig wären. Das fällt umso stärker auf, weil Wettbewerber in diesem Bereich bereits Millionen Testmeilen gesammelt und mehrere regulatorische Genehmigungen erhalten haben.

Zusätzliche Brisanz bekommt das Thema, weil Tesla laut Bericht auch mit kalifornischen Regulierern im Clinch liegt – Hintergrund ist eine frühere Entscheidung zur Vermarktung bzw. Wortwahl rund um die Autonomie-Funktionen.

Europas Absatztrend bleibt negativ

Parallel dazu lieferte Europa die nächste unangenehme Schlagzeile. Neue Zahlen zeigen: Die Verkäufe sind dort im Januar den 13. Monat in Folge gefallen – und zwar um 17% im Jahresvergleich, obwohl der europäische Markt für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) im selben Zeitraum wuchs.

Damit rückt der Wettbewerbsdruck noch stärker in den Fokus. Genannt werden vor allem chinesische Hersteller wie BYD, die ihren Marktanteil in Europa deutlich ausgebaut haben. Für Tesla ist das heikel, weil es nicht um ein Zukunftsprojekt geht, sondern um die Nachfrage im etablierten Geschäft – also genau dort, wo bislang der Großteil der Umsätze und Stückzahlen herkommt.

Warum das für Anleger gerade zählt

Die Timing-Frage spielt mit hinein: Tesla plant laut Bericht einen deutlichen Anstieg der Investitionen, um Projekte in KI, Robotik und neue Fahrzeugproduktion zu stemmen. Die Hoffnung vieler Investoren richtet sich auf Themen wie den Optimus-Roboter und dedizierte Robotaxis – doch was passiert, wenn die Basis im klassischen Autogeschäft weiter nachgibt? Genau dieser Zielkonflikt prägt derzeit die Stimmung.

Am Markt zeigte sich das am Donnerstag mit anhaltendem Druck: Die Aktie schloss bei 346,20 Euro und lag damit 2,05% im Minus.

In den kommenden Wochen dürfte vor allem entscheidend sein, ob Tesla beim Thema Robotaxi/Regulierung sichtbar vorankommt und sich der Abwärtstrend bei den Europa-Zahlen stabilisiert – denn aktuell liefern beide Bereiche eher Argumente für Zurückhaltung als für neue Zuversicht.

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