Newmont Mining Aktie: Jahresprognosen bestätigt

Newmont Mining meldet Rekord-Cashflow für 2025, doch höhere Kosten und eine reduzierte Produktionsprognose für 2026 drücken die Analystenstimmung und den Aktienkurs.

Kurz zusammengefasst:
  • Rekord-Cashflow und hohe Ausschüttungen 2025
  • Produktions- und Kostenprognose für 2026 belastet
  • Mehrere Analysten senken ihre Kursziele
  • Aktienkurs reagiert mit deutlichem Verlust

Newmont Mining hat ein finanziell starkes Jahr 2025 hinter sich, gekrönt von Rekord-Cashflows und hohen Ausschüttungen an die Aktionäre. Doch der Blick nach vorne sorgt für Zurückhaltung: Neue Produktionsprognosen und Kostensteigerungen für 2026 haben Analysten dazu veranlasst, ihre Kursziele zu überdenken. Die Euphorie über die vergangenen Gewinne weicht aktuell einer nüchternen Bewertung der zukünftigen Margen.

Analysten reagieren auf Ausblick

Nach der Veröffentlichung der operativen Leitlinien für das laufende Jahr reagierten mehrere Finanzinstitute prompt mit Anpassungen. TD Cowen korrigierte das Kursziel auf 118 US-Dollar und behielt das „Hold“-Rating bei. Auch BMO Capital Markets senkte das Ziel leicht von 145 auf 140 US-Dollar, bleibt aber bei der optimistischen Einstufung „Outperform“. Die UBS zeigt sich mit einem Ziel von 160 US-Dollar weiterhin bullisch. Der breite Marktkonsens pendelt sich derzeit bei einem durchschnittlichen Kursziel von rund 132 US-Dollar ein, was die gemischte Stimmungslage widerspiegelt.

Newmont Mining

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Produktion und Kosten im Fokus

Auslöser für die Neubewertungen sind die aktualisierten Prognosen für 2026. Der Goldproduzent rechnet mit einer Fördermenge von etwa 5,3 Millionen Unzen, während die All-in Sustaining Costs (AISC) auf rund 1.680 US-Dollar pro Unze steigen sollen. Diese Kostensteigerung drückt auf die erwartete Profitabilität. Zudem sanken die mineralischen Reserven im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 118,2 Millionen Unzen. Dieser Rückgang ist primär auf den Verkauf von Vermögenswerten zurückzuführen, der dem Konzern im Gegenzug Erlöse in Höhe von 3,6 Milliarden US-Dollar einbrachte.

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Starkes Finanzjahr als Basis

Fundamental steht das Unternehmen trotz der vorsichtigen Prognose solide da. Das vierte Quartal 2025 brachte einen Umsatzsprung von über 20 Prozent auf 6,82 Milliarden US-Dollar. Besonders der freie Cashflow erreichte mit 7,3 Milliarden US-Dollar im Gesamtjahr einen Rekordwert. Davon profitierten auch die Anleger direkt: Insgesamt flossen 3,4 Milliarden US-Dollar über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurück.

Die Aktie notiert aktuell bei 102,50 Euro und verzeichnete heute einen Rückgang von rund 2,8 Prozent. Der Markt gewichtet die vorsichtigeren Aussichten für 2026 derzeit offenbar stärker als die Rekordergebnisse des Vorjahres. Für Investoren bleibt die entscheidende Kennzahl nun die Kosteneffizienz: Newmont muss beweisen, dass die prognostizierten Kosten von 1.680 US-Dollar pro Unze nicht überschritten werden. Die nächste Dividendenzahlung von 0,26 US-Dollar je Aktie steht am 26. März 2026 an.

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