Beyond Meat steht unter massivem juristischem Druck. Innerhalb von nur 48 Stunden haben mehrere Anwaltskanzleien ihre Aufrufe an Aktionäre intensiviert, sich den laufenden Sammelklagen gegen den Fleischersatz-Hersteller anzuschließen. Während die Aktie am Mittwoch bei rund 0,71 US-Dollar notierte, rückt eine entscheidende Frist näher: Am 24. März endet die Anmeldefrist für Kläger, die den Konzern wegen Wertpapierbetrugs belangen wollen.
Vorwürfe wiegen schwer
Die Klagen betreffen einen Zeitraum zwischen dem 27. Februar und dem 11. November 2025. Im Kern geht es um den Vorwurf, Beyond Meat habe falsche oder irreführende Angaben zum Wert seiner langfristigen Vermögenswerte gemacht. Die Kläger behaupten, das Unternehmen habe verschwiegen, dass der Buchwert bestimmter Assets deren tatsächlichen Wert deutlich überstieg – und deshalb massive Abschreibungen notwendig wurden.
Die Chronologie der Ereignisse:
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- 24. Oktober 2025: Beyond Meat kündigt erhebliche Wertberichtigungen an – der Kurs bricht um über 23% ein
- 3. November 2025: Verzögerte Quartalsberichterstattung löst weiteren Ausverkauf aus
- 10. November 2025: Veröffentlichung eines Nettoverlusts von 112,3 Mio. USD für Q3, inklusive 77,4 Mio. USD Abschreibungen
- 11. November 2025: CFO konkretisiert die Aufschlüsselung der Wertberichtigungen – erneuter Kurssturz
Die Sammelklagen argumentieren, dass die verspätete Erfassung dieser Wertminderungen Anleger über die tatsächliche Finanzlage des Unternehmens im Unklaren ließ.
Aktie im freien Fall
Die Beyond Meat-Aktie bewegt sich mittlerweile tief im Penny-Stock-Bereich. Am 18. Februar schloss das Papier bei 0,7129 US-Dollar – ein mageres Tagesplus von 1,67%. Über zwölf Monate summiert sich der Verlust auf rund 80%. Die Marktkapitalisierung ist auf etwa 317 Mio. USD geschrumpft.
Die 52-Wochen-Spanne reicht von 0,50 bis 4,82 US-Dollar. Solange der Kurs unter der psychologisch wichtigen Marke von 1,00 US-Dollar verharrt, bleibt der Druck auf das Unternehmen hoch. Anfang März werden die nächsten Quartalszahlen erwartet – dann dürfte sich zeigen, ob die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen erste Früchte tragen.
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