Chevron Aktie: Beachtenswerter Fortschritt!

Chevron sondiert den Einstieg in eines der größten Ölfelder der Welt im Irak. Die Verhandlungen folgen auf die Verstaatlichung des Feldes und hängen von politischen Genehmigungen ab.

Kurz zusammengefasst:
  • Exklusive Verhandlungen über Betrieb von West Qurna 2
  • Feldförderung bei rund 480.000 Barrel pro Tag
  • Deal benötigt Freigaben aus Bagdad und Washington
  • Aktienkurs erreicht neues 52-Wochen-Hoch

Chevron tastet sich an einen der größten Öl-Blöcke der Welt heran. Der Konzern verhandelt exklusiv über die Übernahme des Betriebs des irakischen Megafelds West Qurna 2 – und könnte damit seine Präsenz im Nahen Osten deutlich ausbauen. Doch der Weg dorthin ist politisch und regulatorisch gespickt mit Hürden.

West Qurna 2: Tür öffnet sich nach Verstaatlichung

Auslöser der Gespräche ist ein Betreiberwechsel, der nicht aus dem Markt heraus entstand, sondern aus der Geopolitik: Irak hat das Ölfeld nach US-Sanktionen gegen den bisherigen Betreiber Lukoil verstaatlicht. Übergangsweise liegt der Vertrag bei der staatlichen Basra Oil Company (BOC).

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Chevron und die BOC haben nun eine vorläufige Vereinbarung unterschrieben. Der praktische Effekt: Beide Seiten dürfen vertrauliche Daten austauschen – die Basis, um überhaupt über technische Details, Investitionen und wirtschaftliche Bedingungen verhandeln zu können.

West Qurna 2 ist dabei kein kleines Zusatzprojekt. Die Förderung liegt laut Bericht bei rund 480.000 Barrel pro Tag. Als Teil des größeren West-Qurna-Komplexes gehört das Feld zu den weltweit größten und steht für einen relevanten Anteil der irakischen Ölproduktion.

Genehmigungen, Konditionen – und das Risikoprofil

Fix ist der Deal noch nicht. Entscheidend sind zwei Freigaben: Zum einen braucht es grünes Licht vom irakischen Ministerrat. Zum anderen hängt die Transaktion an einer Genehmigung der US-Behörde OFAC (U.S. Treasury).

Chevron macht zugleich klar, worum es am Verhandlungstisch geht: um wettbewerbsfähige finanzielle Konditionen, die sowohl attraktive Renditen für Aktionäre ermöglichen als auch den nationalen Interessen Iraks Rechnung tragen. Genau dieser Spagat dürfte am Ende über die Wirtschaftlichkeit entscheiden – und darüber, ob aus dem Vorvertrag ein Vollzug wird.

Die Chance ist offensichtlich: ein großvolumiger, potenziell ertragsstarker Vermögenswert. Gleichzeitig steigt das geopolitische Risiko. Chevron verweist hier auf Erfahrung in anspruchsvollen Regionen – ein Hinweis darauf, dass der Konzern das zusätzliche Risiko bewusst gegen möglichen Ertrag abwägt.

Nebenbei läuft noch ein anderes Thema: Die Chevron-Tochter Noble Energy sieht sich in Colorado mit einer vorgeschlagenen Strafe von 1,53 Millionen US-Dollar konfrontiert. Hintergrund ist ein größerer Ölunfall im April des Vorjahres; Regulierer werfen dem Unternehmen mehrere Verstöße vor, unter anderem bei Umweltbelangen und dem sicheren Betrieb von Ausrüstung.

Zum Aktienbild: Der Kurs markiert heute mit 157,48 € ein neues 52‑Wochen-Hoch, was die zuletzt klare Aufwärtsdynamik unterstreicht.

In den nächsten Monaten dürfte sich vieles daran entscheiden, ob Chevron die erforderlichen Genehmigungen erhält und ob die finalen Vertragsbedingungen für beide Seiten tragfähig sind – erst dann wird aus der strategischen Option im Irak ein echter Wachstumstreiber.

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