Bulten AB forciert die Neuausrichtung weg vom klassischen Automobilgeschäft. Trotz eines deutlichen Umsatzrückgangs konnte das Unternehmen die Profitabilität im vierten Quartal steigern. Doch die Transformation fordert ihren Preis: Für das Geschäftsjahr 2025 gehen die Aktionäre bei der Dividende leer aus.
- Bereinigtes EBIT Q4: 37 Mio. SEK (Marge: 3,0 %)
- Umsatzentwicklung: -15,7 % im Vergleich zum Vorjahr
- Indien-Geschäft: Übernahme der restlichen 100 % Anteile
- Dividende: Komplette Streichung für 2025
Margensteigerung trotz Gegenwind
Im vierten Quartal 2025 erzielte Bulten ein bereinigtes EBIT von 37 Millionen SEK. Dies entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von 3,0 Prozent – eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahreswert von 1,4 Prozent. Die Profitabilität stieg damit trotz widriger Umstände.
Der Nettoumsatz sank im gleichen Zeitraum allerdings um 15,7 Prozent. Das Unternehmen beziffert den Umsatzverlust auf rund 200 Millionen SEK. Hauptverantwortlich dafür waren negative Währungseffekte sowie die Folgen eines Cyberangriffs auf einen wichtigen Kunden, der die Produktionsmengen erheblich beeinträchtigte.
Volle Kontrolle in Indien
Um die Wachstumsstrategie zu beschleunigen, hat Bulten vergangene Woche eine Vereinbarung unterzeichnet, um die alleinige Eigentümerschaft an seinem indischen Joint Venture zu übernehmen. Der Betrieb soll nach Chennai verlagert werden, einem Zentrum für moderne Fertigung und Elektronik.
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Kann der Konzern durch diese geografische und sektorale Erweiterung seine Erträge nachhaltig stabilisieren? Dieser Schritt ist Teil des Plans, die Abhängigkeit von Light-Vehicle-Herstellern zu reduzieren. Ende 2025 machten diese noch knapp 59 Prozent des Umsatzes aus. Künftig sollen margenstärkere Sektoren wie Medizintechnik und Unterhaltungselektronik eine größere Rolle spielen.
Fokus auf Kapitalerhalt
Zur Absicherung der Liquidität während dieser Transformation streicht der Vorstand die Dividende für 2025 komplett. Flankierend dazu wurden bereits im zweiten Halbjahr 2025 zentrale Dienste am Hauptsitz in Göteborg reduziert, um die Kostenstruktur durch eine dezentrale Organisation zu verschlanken.
Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich das Management vorsichtig optimistisch. Man geht davon aus, dass sich die Liefermengen ab dem ersten Quartal 2026 normalisieren werden, sobald die Auftragsrückstände bei den Kunden abgebaut sind. Die Integration des indischen Geschäfts wird dabei ein zentraler Faktor für die operative Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr sein.
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