Renk Aktie: Hensoldt zieht nach unten

Die Renk-Aktie gerät durch einen Branchenabverkauf nach enttäuschenden Hensoldt-Zahlen unter Druck, obwohl operative Aufträge und Analystenoptimismus vorliegen.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktienkurs fällt durch Sektorabverkauf nach Hensoldt-Zahlen
  • Operative Aufträge in den USA über 50 Millionen Dollar
  • Analysten bestätigen positive Ratings und erhöhen Kursziele
  • Entscheidende Jahreszahlen für 2025 am 5. März erwartet

Die Renk-Aktie verliert am Donnerstag rund 2 Prozent – ohne eigenes Verschulden. Auslöser ist der Branchenkollege Hensoldt, der trotz Rekord-Auftragseingang mit seinen Zahlen enttäuscht und den gesamten Rüstungssektor in Mitleidenschaft zieht. Nur eine Woche vor den eigenen Jahreszahlen gerät der MDAX-Titel damit unter Druck.

Hensoldt belastet den Sektor

Hensoldt bricht am 26. Februar um mehr als 7 Prozent ein und zählt zu den größten MDAX-Verlierern. Das Unternehmen hatte zwar einen Rekord-Auftragseingang vermeldet, doch Ergebnisziel und Dividende fielen schwächer aus als erhofft. Die negative Stimmung erfasst auch Rheinmetall, das rund 1,6 Prozent nachgibt.

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Für Renk kommt der Abverkauf zur Unzeit. Bereits seit Mitte Januar schwächelt die Aktie und hat in diesem Zeitraum knapp 10 Prozent verloren. Geopolitische Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland sowie zwischen den USA und dem Iran verunsichern Anleger wiederholt – auch wenn Experten betonen, dass diplomatische Fortschritte die europäischen Verteidigungsinvestitionen langfristig nicht bremsen werden.

Operative Stärke als Kontrast

Während die Börse zweifelt, läuft das Geschäft. Die US-Tochter RENK America sicherte sich Mitte Februar Ersatzteil- und Wartungsverträge über 50 Millionen Dollar. Darunter ein 25-Millionen-Auftrag zur Modernisierung alliierter Fahrzeugflotten.

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Noch bedeutender: das 150-Millionen-Dollar-Investitionspaket für Michigan bis 2030, das CEO Dr. Alexander Sagel gemeinsam mit Gouverneurin Gretchen Whitmer verkündete. 70 Millionen Dollar fließen in Investitionsausgaben, 80 Millionen in Forschung und Entwicklung. Bis zu 270 neue Jobs sollen entstehen. In Deutschland plant das Unternehmen Investitionen von bis zu 325 Millionen Euro bis 2028.

Analysten bleiben optimistisch

JPMorgan bestätigte Anfang Februar die Einstufung „Overweight“. Warburg Research hob die Aktie von „Hold“ auf „Buy“ und erhöhte das Kursziel. BNP Paribas startete die Coverage mit positivem Rating. Das durchschnittliche Analystenziel liegt bei gut 72 Euro – deutlich über dem aktuellen Kurs von 57,54 Euro.

Zahlen am 5. März entscheidend

Am 5. März legt Renk die Geschäftszahlen für 2025 vor. Das Management hatte im Pre-Close-Call Anfang Februar die Umsatz- und EBIT-Guidance bestätigt und von einem Auftragseingang auf Rekordhöhe gesprochen. Die Frage ist nun, ob das Unternehmen auch bei den Ertragskennzahlen überzeugen und die Mittelfristziele bis 2030 konkretisieren kann. Davon dürfte abhängen, ob sich die Aktie vom aktuellen Sektordruck lösen kann.

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