Mit einem neuen CEO an der Spitze und einem möglichen Milliarden-Exit im Hintergrund startet die Porsche AG in ein entscheidendes Börsenjahr. Während Michael Leiters seit dem 1. Januar die Geschicke des Sportwagenbauers lenkt, verdichten sich die Spekulationen um einen Verkauf der Bugatti-Rimac-Beteiligungen.
Die wichtigsten Fakten:
– Neuer Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Leiters seit 1. Januar 2026
– Spekulationen über Verkauf der Bugatti-Rimac-Anteile halten an
– JPMorgan bestätigt „Overweight“-Rating mit Kursziel 58 Euro
– Pre-Close Call am 20. Januar könnte erste Signale liefern
Technisches Bild zeigt Stabilisierung
Die Aktie handelt aktuell bei rund 47 Euro und hat sich vom Jahrestief bei knapp 40 Euro deutlich entfernt. Die 200-Tage-Linie fungiert als wichtige Unterstützung. Ein nachhaltiger Ausbruch über 48,40 Euro würde den Weg in Richtung 50-Euro-Marke öffnen. Die Volatilität bleibt mit annualisierten 23 Prozent erhöht, was auf anhaltende Unsicherheit hindeutet.
Technologie-Experte soll Margen stärken
Dr. Michael Leiters übernimmt in einer anspruchsvollen Phase. Der als „Car Guy“ geltende Manager steht vor der Aufgabe, die Renditen nach der Margenschwäche des Vorjahres wieder in den zweistelligen Bereich zu führen. Besonders die schwachen Absatzmärkte China und USA erfordern strategische Antworten. Marktbeobachter erwarten klare Signale zur Produktstrategie und zur Elektrifizierung.
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Bugatti-Rimac: Warten auf Klarheit
Die seit Ende 2025 kursierenden Berichte über einen möglichen Exit aus dem Bugatti-Rimac-Engagement gewinnen an Substanz. Ein Verkauf der Beteiligungen an der Rimac Group und dem Joint Venture würde Kapital für die anstehenden Investitionen in die E-Mobilität freisetzen. Solange keine offizielle Bestätigung vorliegt, bleibt dieser Faktor jedoch ein spekulativer Treiber.
Analysten sehen deutliches Potenzial
JPMorgan bekräftigte am 5. Januar sein „Overweight“-Rating und hält am Kursziel von 58 Euro fest. Die Investmentbank favorisiert 2026 Premium-Hersteller gegenüber Massenproduzenten. Das implizierte Aufwärtspotenzial von über 20 Prozent steht im Kontrast zum aktuellen Kursniveau und signalisiert Vertrauen in die mittelfristige Entwicklung.
Am 20. Januar folgt der Pre-Close Call zum Geschäftsjahr 2025. Diese Veranstaltung dürfte erste konkrete Hinweise auf die Strategie unter Leiters und die operative Entwicklung liefern. Für die weitere Kursentwicklung wird entscheidend sein, ob der neue CEO überzeugende Antworten auf die aktuellen Herausforderungen präsentieren kann.
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