Siemens beschleunigt die Digitalisierung der Industrie: Gemeinsam mit Chipgigant NVIDIA entwickelt der Münchner Konzern das erste vollständig KI-gesteuerte Betriebssystem für Fabriken. Die Partnerschaft, auf der CES 2026 angekündigt, treibt die Aktie auf neue Höchststände. Der Titel notiert bei 259 Euro – ein Plus von rund einem Drittel binnen Jahresfrist.
Die wichtigsten Fakten:
– Weltweit erste vollständig KI-gesteuerte Fabrik ab 2026 im Werk Erlangen
– Neun neue KI-Copilots für Siemens-Software Teamcenter, Polarion und Opcenter
– Digital Twin Composer ab Mitte 2026 verfügbar
– PepsiCo testet bereits die Technologie zur Anlagenmodernisierung
Industrielle KI-Revolution nimmt Form an
Das „Industrial AI Operating System“ soll Fertigung grundlegend verändern. Siemens integriert NVIDIA NIM und Nemotron in seine EDA-Software für Chipdesign. Der neue Digital Twin Composer ermöglicht detaillierte Simulationen von Produktionsanlagen, bevor physische Veränderungen umgesetzt werden. PepsiCo nutzt die Technologie bereits, um Modernisierungen in US-Werken zu planen – mit dem Ziel globaler Ausweitung.
Die erste Umsetzung erfolgt im eigenen Elektronikwerk Erlangen. Ab 2026 soll dort demonstriert werden, wie sich Produktionsprozesse vollständig durch künstliche Intelligenz steuern lassen.
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Rückkaufprogramm läuft planmäßig
Parallel zur strategischen Neuausrichtung setzt Siemens sein Aktienrückkaufprogramm konsequent fort. In der ersten Januarwoche erwarb der Konzern weitere 287.513 eigene Aktien zu Durchschnittspreisen zwischen 243 und 255 Euro. Seit Programmstart im Februar 2024 summiert sich das Volumen auf über 20 Millionen Titel.
Analysten mehrheitlich zuversichtlich
Von 23 bewertenden Häusern empfehlen 15 den Kauf, acht raten zum Halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt nahe dem aktuellen Niveau. UBS, Goldman Sachs und Jefferies bekräftigen ihre Kaufempfehlungen. Morgan Stanley stufte kürzlich auf „Equal Weight“ zurück, während Barclays skeptisch bleibt.
Die Quartalszahlen für das erste Geschäftsquartal 2026 folgen am 12. Februar – zeitgleich mit der Hauptversammlung. Einen Tag später wird die Dividende von 5,35 Euro je Aktie ausgezahlt.
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