D-Wave Quantum treibt seine Präsenz auf dem US-Markt durch eine neue strategische Allianz voran. Trotz der Gründung des „Southeastern Quantum Collaborative“ (SQC) und Berichten über Käufe durch Großinvestoren geriet die Aktie am Freitag unter Druck und schloss mit einem Minus von 6,8 Prozent bei 18,06 US-Dollar. Kann die operative Dynamik den jüngsten Kursrückgang auffangen? Marktteilnehmer warten nun auf die anstehenden Geschäftszahlen.
Allianz im US-Südosten
Zentrales Element der aktuellen Entwicklung ist der Beitritt von D-Wave zum SQC-Konsortium. Diese Allianz soll die Kommerzialisierung von Quantentechnologien sowie die Ausbildung von Fachkräften im Südosten der USA beschleunigen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben D-Wave namhafte Akteure wie IBM, Davidson Technologies sowie die University of Alabama in Huntsville und die Alabama A&M University.
Die technologische Basis der Kooperation bildet ein „D-Wave Advantage2“-System, das bei Davidson Technologies in Huntsville stationiert ist. Diese Hardware-Infrastruktur ist für die Entwicklung spezifischer Anwendungen in den Sektoren Verteidigung, Logistik und Energie vorgesehen.
Institutionelles Interesse nimmt zu
Parallel zur strategischen Ausweitung zeigen Marktdaten eine erhöhte Aktivität institutioneller Investoren. Trybe Capital Management LP gab gestern den Aufbau einer neuen Position bekannt. Der Fonds erwarb rund 1,94 Millionen Anteile an dem Spezialisten für Quantencomputer.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei D-Wave?
Trotz dieses Einstiegs korrigierte das Papier im gestrigen Handel deutlich. Dieser Rücksetzer folgt auf eine Phase starker Performance über die vergangenen zwölf Monate. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens wird derzeit je nach Datenquelle auf 6,4 bis 7,2 Milliarden US-Dollar taxiert.
Quartalszahlen am 26. Februar
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf die kommende Woche. D-Wave veröffentlicht am Donnerstag, den 26. Februar, vor Eröffnung der US-Börsen die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2025.
Im anschließenden Conference Call mit CEO Dr. Alan Baratz und CFO John Markovich wird entscheidend sein, ob sich die kommerziellen Fortschritte durch Initiativen wie das SQC bereits in den Umsatzprognosen widerspiegeln. Marktteilnehmer achten dabei besonders auf Anzeichen für eine steigende Nachfrage nach Quantenlösungen in der Industrie.
D-Wave-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue D-Wave-Analyse vom 21. Februar liefert die Antwort:
Die neusten D-Wave-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für D-Wave-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
D-Wave: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
