Die UBS steht vor einer echten Bewährungsprobe. Nach einem schmerzhaften Kursrückgang von über 20 Prozent in den letzten 30 Tagen richten sich nun alle Blicke auf den kommenden Mittwoch. Die Schweizer Großbank präsentiert nicht nur ihre Jahreszahlen, sondern muss auch beweisen, dass die finale Phase der Credit-Suisse-Integration reibungslos verläuft.
Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:
* Termin: Mittwoch, 4. Februar 2026 (06:45 Uhr MEZ).
* Inhalt: Q4-Zahlen, Jahresergebnis 2025 und Strategie-Update.
* Fokus: Kostensenkungen und technischer Abschluss der Fusion.
Integrationsphase erreicht das Finale
Fast drei Jahre nach der Notübernahme der Credit Suisse geht es für die UBS nun um die technische Umsetzung. 2026 gilt als das letzte vollständige Jahr der Integrationsarbeit, in dem die versprochenen Synergien voll greifen müssen. Berichten zufolge stehen mit der Abschaltung alter IT-Systeme und Rechenzentren der Credit Suisse weitere Stellenkürzungen bevor.
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Um diese kritische Phase zu steuern, hat die Bank ihre Führungsstruktur gestrafft. Seit Jahresbeginn bündelt Beatriz Martin als Group COO auch die Verantwortung für den Technologiebereich. Marktbeobachter werten diesen Schritt als notwendige Maßnahme, um Entscheidungswege bei der komplexen IT-Migration zu verkürzen und operative Risiken zu minimieren.
Kurs unter Druck
Die Anleger zeigten sich zuletzt nervös. Die Aktie rutschte mit einem Schlusskurs von 36,39 CHF deutlich unter ihren 50-Tage-Durchschnitt von 40,31 CHF. Die hohe Volatilität von über 100 Prozent (annualisiert) spiegelt die Unsicherheit wider, ob die Bank die hohen Erwartungen an die Kosteneffizienz erfüllen kann.
Klarheit am Mittwoch
Am 4. Februar wird sich zeigen, ob die fundamentalen Fortschritte den jüngsten Kursrutsch stoppen können. Das Management muss konkret darlegen, wie sich die Integrationskosten entwickeln und ob die Synergieziele für 2026 haltbar sind. Neben den reinen Zahlen dürfte auch die Debatte um strengere Kapitalanforderungen in der Schweiz die Reaktion der Märkte beeinflussen.
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