Infineon markiert ein neues 52-Wochen-Hoch – und die Rally scheint noch nicht vorbei zu sein. Während positive Signale von ASML und Texas Instruments den gesamten europäischen Chipsektor beflügeln, richtet sich der Blick auf die Quartalszahlen Anfang Februar. Kann der Münchner Konzern die Erwartungen erfüllen?
Die wichtigsten Fakten:
– Infineon erreichte am Mittwoch 44,68 Euro – neues 52-Wochen-Hoch
– Europäischer Tech-Index auf Höchststand seit 2000
– Quartalszahlen werden am 4. Februar erwartet
– Auftragsbücher füllen sich schneller als prognostiziert
Branchenwind treibt Münchner an
Die jüngste Kursbewegung ist kein Zufall. Der niederländische Chipausrüster ASML legte starke Zahlen vor und überraschte mit einem optimistischen Ausblick. Die Folge: eine sektorweite Rally, die Infineon mit voller Wucht erfasst. Innerhalb von zwei Handelstagen legte die Aktie über sechs Prozent zu.
Besonders bemerkenswert: Der europäische Technologie-Index kletterte auf ein Niveau, das zuletzt zur Jahrtausendwende erreicht wurde. Infineon profitiert dabei überproportional von der verbesserten Stimmung.
Entscheidende Woche steht bevor
Am 4. Februar legt Infineon die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Das Management hat einen Umsatz von rund 3,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt – ein wichtiger Gradmesser dafür, ob die operative Entwicklung mit der Kursentwicklung Schritt hält.
Im Vorquartal erzielte der Konzern einen Umsatz von 3,94 Milliarden Euro bei einer Segment Result Margin von 18,2 Prozent. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen moderates Wachstum, trotz negativer Währungseffekte.
Auftragslage bessert sich spürbar
Ein wesentlicher Treiber der positiven Stimmung: Die Auftragsbücher füllen sich schneller als erwartet. Mehrere Analysten reagierten bereits mit Kurszielanhebungen. Besonders die Nachfrage nach Leistungshalbleitern zeigt Erholungstendenzen.
Infineon setzt zudem verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Der Konzern will die KI-bezogenen Umsätze im laufenden Geschäftsjahr deutlich steigern. Auf der CES Anfang Januar präsentierte das Unternehmen gemeinsam mit Flex ein Zone Controller Development Kit für softwarebasierte Fahrzeuge – ein Signal für die strategische Neuausrichtung.
Was jetzt zählt
Die Quartalszahlen am 4. Februar werden zeigen, ob Infineon die hohen Erwartungen erfüllen kann. Mit der Hauptversammlung am 19. Februar folgt kurz darauf ein weiterer Termin, der strategische Einblicke liefern dürfte. Die Auftragslage und der Fortschritt im KI-Geschäft stehen dabei im Mittelpunkt.
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