Plug Power wirbt dieser Tage gleichzeitig in Europa und Washington um das Vertrauen institutioneller Anleger — ein koordinierter Auftritt, der zeigt, wie entschlossen die neue Führungsriege den Turnaround kommunizieren will.
Was CEO und CFO den Investoren zeigen
Vom 16. bis 18. März reiste CFO Paul Middleton durch London, Stockholm und Paris, begleitet von Redburn Atlantic und Rothschild & Co. Zeitgleich trat CEO Jose Luis Crespo beim J.P. Morgan Industrials Conference in Washington auf. Das Timing ist kein Zufall: Crespo hat das Amt erst am 2. März 2026 offiziell übernommen — die Roadshow ist sein erster großer öffentlicher Auftritt vor der Investorengemeinschaft.
Das wichtigste Argument, das er mitbringt: Im vierten Quartal 2025 erzielte Plug Power erstmals wieder eine positive Bruttomarge von 2,4 Prozent. Ein Jahr zuvor lag sie noch bei -122,5 Prozent. Diese Kehrtwende, getrieben durch das interne Restrukturierungsprogramm „Project Quantum Leap“, ist das Kernstück der neuen Unternehmensnarrative.
Zahlen, die das Bild stützen
Der Umsatz stieg im Gesamtjahr 2025 um 12,9 Prozent auf rund 710 Millionen Dollar. Im vierten Quartal allein waren es 225,2 Millionen Dollar — ein Plus von 17,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Maßgeblich dazu beigetragen hat das Elektrolyseur-Segment GenEco mit einem Rekordumsatz von 187 Millionen Dollar und einer globalen Vertriebspipeline von rund 8 Milliarden Dollar.
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Auf der Bilanzseite sorgte der Verkauf des Grundstücks „Project Gateway“ in New York für einen Mittelzufluss von 132,5 Millionen Dollar. Der operative Cashflow-Abfluss sank im Jahresvergleich um mehr als ein Viertel.
Profitabilitätsziele bis 2028
Plug Power hat den Investoren eine klare Zeitleiste vorgelegt: positives EBITDAS bis Ende 2026, positives operatives Ergebnis bis Ende 2027, vollständige Profitabilität bis Ende 2028. Die kommerzielle Pipeline übersteigt 8 Milliarden Dollar, mehr als 74.000 Brennstoffzellensysteme sind weltweit im Einsatz.
Das Unternehmen operiert weiterhin mit Verlust — auch wenn der operative Verlust 2025 geringer ausfiel als im Vorjahr. Ob die verbesserten Margen nachhaltig sind und ob die Liquidität bis zur Gewinnschwelle reicht, wird die entscheidende Frage für die nächsten Quartale sein. Die Aktie reagierte auf die Roadshow-Ankündigung mit einem Tagesgewinn von rund 5 Prozent und liegt damit deutlich über ihrem 52-Wochen-Tief von 0,63 Euro.
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