Salesforce Aktie: Rekordzahlen und riesiger Rückkauf

Salesforce übertrifft mit Umsatz und Gewinn alle Erwartungen und kündigt ein massives Aktienrückkaufprogramm an, um den Kursverfall zu stoppen.

Kurz zusammengefasst:
  • Starkes Umsatz- und Gewinnwachstum im vierten Quartal
  • Neues Aktienrückkaufprogramm über 50 Milliarden Dollar
  • KI-Plattform Agentforce als Wachstumstreiber
  • Erhöhte Umsatzprognose für das Jahr 2030

Die Angst vor disruptiven Veränderungen durch Künstliche Intelligenz hat den Softwaresektor zuletzt schwer belastet und auch Salesforce seit Jahresbeginn tief ins Minus gedrückt. Doch nun stemmt sich der US-Konzern mit aller Macht gegen die Skepsis an der Wall Street. Das Unternehmen meldete nicht nur das beste Quartal der Firmengeschichte, sondern kündigte auch ein Aktienrückkaufprogramm von gigantischem Ausmaß an, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.

Operative Stärke überrascht Analysten

Entgegen der Befürchtungen, dass KI-Modelle das Geschäftsmodell untergraben könnten, lieferte Salesforce im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 starke Argumente. Der Umsatz kletterte auf 11,2 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen. Noch deutlicher viel die positive Überraschung beim Gewinn aus: Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 3,81 US-Dollar weit über den prognostizierten 3,04 US-Dollar.

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Verantwortlich für diesen Erfolg war unter anderem die KI-Plattform „Agentforce“, die sich zunehmend als Wachstumsmotor entpuppt. Die jährlich wiederkehrenden Umsätze in diesem Bereich sprangen um 169 Prozent auf 800 Millionen US-Dollar. Großkunden wie Amazon, Ford und Pfizer setzen verstärkt auf diese automatisierten KI-Lösungen, was die These stützt, dass Salesforce die Technologie eher integriert als von ihr verdrängt wird.

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50 Milliarden Dollar gegen den Kursverfall

Um den seit Jahresbeginn um rund 25 Prozent gefallenen Aktienkurs zu stützen, greift das Management tief in die Tasche. Der Vorstand genehmigte ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 50 Milliarden US-Dollar. CEO Marc Benioff bezeichnete das aktuelle Kursniveau als attraktive Gelegenheit für diesen Schritt. Flankiert wird diese Maßnahme durch eine Erhöhung der Quartalsdividende um knapp 6 Prozent auf 0,44 US-Dollar.

Integration und Ausblick

Auch strategisch stellt sich der Konzern breiter auf. Die Integration der kürzlich für 8 Milliarden US-Dollar übernommenen Datenmanagement-Firma Informatica ist abgeschlossen und trug bereits fast 400 Millionen US-Dollar zum Quartalsumsatz bei. Dies spiegelt sich auch in den langfristigen Zielen wider: Salesforce hob seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2030 auf 63 Milliarden US-Dollar an.

Für das laufende Geschäftsjahr 2027 stellt das Management Erlöse zwischen 45,8 und 46,2 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Nach der positiven Marktreaktion auf die Zahlen rechnet die Unternehmensführung für die zweite Jahreshälfte 2027 mit einer erneuten Beschleunigung des organischen Wachstums, was entscheidend sein dürfte, um die Lücke zur breiteren Marktentwicklung nachhaltig zu schließen.

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