Synopsys spielt eine Schlüsselrolle im Chip-Design, doch an der Börse spiegelt sich das aktuell kaum wider: Seit Jahresbeginn liegt das Papier im Minus. Wenn das Unternehmen heute Abend seine Bücher öffnet, geht es um mehr als nur Umsatzziele. Im Fokus steht, wie sich die strategische Partnerschaft mit Nvidia und der hohe Auftragsbestand in konkrete Erträge übersetzen lassen.
Die Erwartungen im Detail
Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 liegen die Messlatten klar fest. Der Marktkonsens rechnet mit einem Gewinn je Aktie von 3,57 US-Dollar bei einem Umsatz von 2,39 Milliarden US-Dollar. Diese Werte decken sich weitgehend mit den eigenen Prognosen des Managements.
Interessant wird der Blick auf das Gesamtjahr: Hier stellt die Unternehmensführung bislang einen Gewinn je Aktie zwischen 14,32 und 14,40 US-Dollar sowie Umsätze von bis zu 9,63 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Ein solides Fundament bietet dabei der massive Auftragsbestand, der zum Ende des Geschäftsjahres 2025 bereits bei 11,4 Milliarden US-Dollar lag.
Strategischer Umbau und Großinvestor
Hinter den Kulissen baut Synopsys den Konzern um. Neben personellen Veränderungen im Board treibt das Unternehmen den Verkauf seiner Prozessor-IP-Sparte an GlobalFoundries voran, der in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen sein soll.
Ein besonderes Augenmerk gilt der Allianz mit Nvidia: Der KI-Gigant hat sich kürzlich mit einer Eigenkapitalinvestition von 2,0 Milliarden US-Dollar engagiert. Dies wird von Marktbeobachtern als starker Vertrauensbeweis in die Technologie von Synopsys gewertet, insbesondere im Hinblick auf die steigenden Anforderungen an KI-Chips.
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Gemischte Signale am Markt
Die aktuelle Marktstimmung ist verhalten. Mit einem Kurs von zuletzt 374,20 Euro notiert die Aktie seit Jahresanfang rund 8,75 Prozent im Minus. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von über 560 Euro ist mittlerweile beträchtlich.
Auch institutionelle Investoren zeigen sich uneinig über die weitere Richtung: Während Vanguard seine Anteile vor den Zahlen um über 20 Prozent aufstockte, fuhren andere Adressen wie Generation Investment Management ihre Positionen deutlich zurück.
Die Ergebnisse werden heute nach US-Börsenschluss (ca. 23:00 Uhr deutscher Zeit) veröffentlicht. Angesichts der jüngsten Kursschwäche dürfte die Reaktion der Anleger maßgeblich davon abhängen, ob der Ausblick die Fantasie rund um die KI-Partnerschaften neu entfachen kann.
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