Wave XXL-Optionsscheine auf S&P 500: Gesunder Abstand - Optionsscheineanalyse


03.07.15 15:27
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DX4Q908 / WKN DX4Q90 ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM3FXF0 / WKN XM3FXF ) der Deutschen Bank auf den S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0 ) vor.


Das Thema Griechenland werde derzeit auch an der Wall Street heiß diskutiert. Allerdings könnte der Abstand dabei helfen, dass die US-Börsen und wichtige Indices wie der S&P 500 die aktuellen Marktturbulenzen relativ gut überstünden.

Nach einer steilen Kursrally und dem Erreichen neuer Rekordstände habe der DAX eine deutliche Kurskorrektur erlebt. US-Indices wie der breitgefasste S&P 500 hätten sich dagegen wesentlich näher an ihren Allzeithochs etablieren können. Allerdings seien zuletzt auch die US-Märkte von den Ereignissen in Griechenland nicht verschont geblieben.

Dem S&P 500 komme jedoch möglicherweise der Umstand zugute, dass sich Investoren so langsam an eine Zinswende der FED gewöhnen würden, während die US-Notenbank bei ihren Zinsanhebungen nur behutsam vorgehen möchte. Darüber hinaus scheine sich der Aufschwung der US-Wirtschaft fortzusetzen, nachdem der leichte BIP-Rückgang im ersten Quartal 2015 wohl einem kalten Winter und Sondereffekten wie Hafenstreiks sowie dem starken US-Dollar zugeschoben werden könne.

Neben den Sondereffekten, die die Wachstumsdelle in den USA im Auftaktquartal erklären würden, hätten auch die zuletzt revidierten Zahlen dafür gesorgt, dass eine Erleichterung am Markt eingesetzt habe. Nachdem das Bureau of Economic Analysis zunächst einen auf das Jahr hochgerechneten BIP-Rückgang um 0,7 Prozent festgestellt habe, sei diese Zahl laut Veröffentlichung vom 24. Juni auf minus 0,2 Prozent nach unten revidiert worden. Sollte sich im weiteren Jahresverlauf eine anhaltende wirtschaftliche Erholung zeigen, dürfte dies auch die Kurse der Unternehmen im S&P 500 antreiben.

Während ein anhaltender Aufschwung in der US-Wirtschaft für höhere Aktienkurse sorgen dürfte, scheine ein Blick auf die anstehende Berichtssaison zum zweiten Quartal wenig Gutes erwarten zu lassen. Laut "FactSet"-Statistiken würden Analysten im Schnitt für die Zeit zwischen April und Juni für die S&P 500-Unternehmen mit einem Umsatz- und Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr um jeweils 4,5 Prozent rechnen. Als Grund werde unter anderem der starke US-Dollar angeführt, der bei international tätigen Konzernen zu Belastungen führe. Dies wäre nicht nur der größte Ergebnisrückgang seit dem zweiten Quartal 2009, sondern der erste Rückgang überhaupt seit dem dritten Quartal 2012.

Allerdings habe sich in den vergangenen Quartalen gezeigt, dass die US-Konzerne die pessimistischen Analystenerwartungen zur Freude der Wall Street hätten überbieten können. Geschlagene Markterwartungen, seien sie auch noch so niedrig, würden am Markt in der Regel gut ankommen.

Lange Zeit seien es wiederum die Unsicherheiten rund um steigende Zinsen gewesen, die eine bessere Performance an den US-Märkten verhindert hätten. Die jüngsten Reaktionen auf Signale der FED zur ersten Zinserhöhung seit fast zehn Jahren hätten jedoch gezeigt, dass sich die Börsianer so langsam mit einem Ende der Nullzinspolitik abzufinden scheinen würden.

Positiv wirke sich in diesem Zusammenhang die Absicht der US-Notenbanker um ihre Chefin Janet Yellen aus, bei möglichen Zinserhöhungen behutsam vorgehen zu wollen. Auch wenn die Leitzinsen nicht mehr bei 0,00 bis 0,25 Prozent liegen sollten, würden sie im historischen Vergleich niedrig bleiben und den US-Indices damit nach einer kurzfristigen Schwäche infolge einer Zinsanhebung relativ schnell wieder auf die Beine helfen.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen beim S&P 500 erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,07, die Knock-Out-Schwelle bei 1.442,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,41; Knock-Out-Schwelle bei 2.640,00 Indexpunkten) auf fallende Kurse beim S&P 500 setzen. (Stand vom 02.07.2015) (03.07.2015/oc/a/i)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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