Wave XXL-Optionsscheine auf Google: Kein Grund zu zweifeln? Optionsscheineanalyse


22.10.14 11:23
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DT31KK2 / WKN DT31KK ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT31A49 / WKN DT31A4 ) der Deutschen Bank auf die Aktie von Google (ISIN US38259P5089 / WKN A0B7FY ) vor.


Im dritten Quartal habe Google weder auf der Umsatzseite noch bei den Ergebnissen die Markterwartungen erfüllen können. Während einige Investoren dies zum Anlass genommen hätten, an den Wachstumsaussichten des Internetriesen zu zweifeln, habe der Konzern aber auch Gründe geliefert, die für eine Fortsetzung der beeindruckenden Erfolgsgeschichte sprechen würden.

Schon im Frühjahr sei der Kurs der Google-Aktie durch die Sorgen einiger Marktteilnehmer vor sinkenden Durchschnittspreisen für die geschalteten Anzeigen im Bereich Internetwerbung belastet worden. Mit den Ergebnissen zum Juni-Quartal habe das Unternehmen diese Sorgen zwischenzeitlich aus der Welt räumen können. Doch mit dem Bericht zum dritten Geschäftsquartal vom 16. Oktober scheinen sie erneut zurückgekehrt zu sein, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Dabei sei die Entwicklung nicht neu: Mit der Verbreitung von Smartphones und Tablets würden die Durchschnittspreise (cost-per-click) sinken. Schließlich wolle die Werbeindustrie für die kleineren Anzeigen auf den kleineren Bildschirmen weniger bezahlen. Bislang hätten diese Preisrückgänge jedoch mit einer höheren Anzahl bei den geschalteten Anzeigen (paid clicks) überkompensiert werden können.

Auch im dritten Quartal sei die Zahl der bezahlten Klicks gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent gestiegen. Allerdings hätten zuvor deutlich höhere Steigerungsraten erzielt werden können, während das Wachstum zwischen Juli und September gegenüber dem Vorquartal sogar nur bei 2 Prozent gelegen habe. Dies sei an den Börsen zunächst überhaupt nicht gut angekommen. Gleichzeitig hätten die Marktteilnehmer dabei die Tatsache in vielen Fällen außer Acht gelassen, dass die Durchschnittspreise nur um minus 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen seien und damit so schwach wie selten zuvor. Immerhin wäre dies ein Indiz, dass sich die Preise stabilisieren könnten.

Während sich Investoren enttäuscht über das Wachstum bei den bezahlten Klicks gezeigt hätten, habe Google auch mit den konzernweiten Umsatzerlösen von 16,52 im dritten Quartal nicht ganz an die Konsensschätzungen nach Thomson Reuters von 16,57 Mrd. US-Dollar herankommen können. Trotzdem lasse sich ein Umsatzplus im Vorjahresvergleich von 20 Prozent für ein Unternehmen, das eine beachtliche Größe erreicht habe, durchaus sehen. Allerdings hätten einigen Anlegern zuletzt auch die hohen Ausgaben nicht geschmeckt. Immerhin seien diese neben einer höheren Steuerbelastung mit ein Grund für den Rückgang des Nettogewinns von 2,97 Mrd. US-Dollar im Vorjahr auf nun 2,81 Mrd. US-Dollar gewesen.

Gerade diese hohen Ausgaben, die wie bei kaum einem anderen US-Technologiekonzern in die Forschung & Entwicklung fließen würden, sollten das zukünftige Unternehmenswachstum sichern. Dabei könne sich der Konzern auch weiterhin dank den fließenden Werbemilliarden Projekte wie Google Glass, eine Internetversorgung in abgelegenen Gegenden mit Drohnen, intelligente Roboter oder das selbstfahrende Auto leisten. Gleichzeitig wachse jedoch der Erfolgsdruck, wenn im Kerngeschäft mit der Internetwerbung die Preise und die Zuwachsraten bei den paid clicks weiter sinken würden, während die Konkurrenten wie Yahoo!, Twitter und vor allem Facebook Marktanteile hinzugewinnen sollten.

Zudem gelte es abzuwarten, wie Google mit dem Gegenwind vonseiten einiger Regulierungsbehörden fertig werde. Google sei mit anderen internationalen Konzernen wegen seiner Steuervermeidungstaktik in die Kritik geraten, während man insbesondere in Europa von der Marktmacht des Unternehmens im Bereich Internetsuche zunehmend besorgt zu sein scheine.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Google-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,31, die Knock-Out-Schwelle bei 383,70 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei und auf fallende Kurse der Google-Aktie setzen möchte, erhalte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,18; Knock-Out-Schwelle bei 646,70 US-Dollar) die Gelegenheit dazu. (Stand vom 21.10.2014) (22.10.2014/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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