BNP Paribas-Zertifikate auf DAX: Vor heißer Börsenphase - Zertifikateanalyse


07.08.18 13:00
Meldung
 
Paris (www.zertifikatecheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate" ein Mini Long-Zertifikat (ISIN DE000PB7GQB5 / WKN PB7GQB ) und ein Unlimited Short-Zertifikat (ISIN DE000PP1FKZ6 / WKN PP1FKZ ) auf den DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900 ) vor.


Anleger und Trader seien stets auf der Suche nach Informationen, mit denen sie sich an den Finanzmärkten einen Vorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern verschaffen könnten. Dabei würden sehr häufig die historischen Kursverläufe von Rohstoffen, Währungen, Aktien oder Indices untersucht, in der Hoffnung, irgendwo ein Muster zu erkennen, das einem bei der Anlageentscheidung oder beim Einstiegszeitpunkt helfen könne.

Saisonale Betrachtungen würden sich hierbei großer Beliebtheit erfreuen. Bei Agrarrohstoffen beispielsweise hätten die verschiedenen Jahreszeiten einen erheblichen Einfluss auf die Ernte und damit auf das Marktgeschehen. Doch das Phänomen der Saisonalität sei nicht nur auf Agrarrohstoffe beschränkt. Auch andere Märkte, beispielsweise die Aktienmärkte, würden durchaus ausgeprägte saisonale Muster aufweisen. Wer sich schon länger mit dem Thema Börse befasse, werde sehr wahrscheinlich schon einmal von der Börsenweisheit "Sell in May and go away" gehöre haben. Und auch der Begriff der Jahresendrally dürfte dem einen oder anderen geläufig sein. Beide Phänomene würden da rauf basieren, dass sich Kurse zu bestimmten Jahreszeiten oder in bestimmten Monaten auffällig häufig in dieselbe Richtung entwickeln würden. "Märkte & Zertifikate" habe daher wissen wollen, ob auch beim deutschen Leitindex DAX auffällige Saisonalitäten zu erkennen seien.

Der DAX tue sich in diesem Jahr bisher sehr schwer und notiere aktuell etwa 3,5 Prozent unterhalb des Schlusskurses vom Vorjahr. Könne er diesen Rückstand bis zum Jahresende nicht mehr aufholen, werde es der erste Jahresverlust seit 2011. Doch Anleger sollten die Flinte noch nicht ins Korn werfen, denn die Hoffnungen, dass auch das Börsenjahr 2018 als positives Jahr in die DAX-Statistik eingehen werde, seien durchaus berechtigt. Grund zur Hoffnung biete der Chart auf dieser Seite, der den durchschnittlichen Jahresverlauf des DAX in den vergangenen 30 Jahren widerspiegele. Demnach beende der deutsche Leitindex das Jahr dank einer starken Jahresendphase durchschnittlich einige Prozentpunkte oberhalb seines Juli-Niveaus.

Entwickle sich der DAX in den Monaten August bis Dezember also ähnlich wie in den vergangenen 30 Jahren, könnte es mit dem siebten positiven Jahr in Folge doch noch klappen. Das alljährliche Hoffen der Anleger auf eine Jahresendrally sei somit nicht nur reines Wunschdenken - in den vergangenen 30 Jahren habe der Jahresschlusskurs des DAX durchschnittlich nur wenige Punkte vom Jahreshoch entfernt gelegen. Die Gründe hierfür seien durchaus nachvollziehbar. Zum einen beginne im Oktober für viele Unternehmen wegen des Weihnachtsgeschäfts das umsatzstärkste Quartal. Des Weiteren würden viele Investmentgesellschaften ihre Portfolios zum Jahresende umschichten und verstärkt in bereits gut gelaufene Titel investieren, was gerne auch als Bilanzkosmetik (im Englischen "window dressing") bezeichnet werde.

Es habe auch eine auffällige Schwächephase von Mitte Juli bis Ende September gegeben, in der es durchschnittlich um etwa 4,4 Prozent abwärts gehe. Diese Phase werde gerne auch als Sommerloch bezeichnet. Die Monate August und September würden hier ganz besonders hervorstechen, seien sie im Durchschnitt doch die mit Abstand schwächsten Börsenmonate des Jahres gewesen. Der DAX müsse eine mögliche Aufholjagd somit noch nicht gleich starten, er könnte zuvor durchaus noch etwas kräftiger ins Minus rutschen.

Allerdings hinke der DAX in diesem Jahr seiner durchschnittlichen Jahresentwicklung deutlich hinter. Somit werde klar, dass ein saisonaler Chart immer nur als Anhaltspunkt dienen sollte, wie sich ein Wert entwickeln "könnte". Eine Anlageentscheidung sollte niemals allein vom saisonalen Verlauf eines Wertes abhängig gemacht werden. Die Saisonalität basiere auf Daten aus der Vergangenheit und berücksichtigt keinerlei Sondersituationen, wie beispielsweise die aktuellen globalen Handelskonflikte, die das Gefüge an den Finanzmärkten erheblich durcheinanderbringen könnten. (Ausgabe August 2018) (07.08.2018/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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