Discount-Zertifikat: Apple zeigt sich immun gegen Corona-Krise - Zertifikateanalyse


10.08.20 14:15
Meldung
 
Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Apple-Aktie (ISIN US0378331005 / WKN 865985 ) ein Discount-Zertifikat (ISIN DE000DFL8MB1 / WKN DFL8MB ) mit dem Basiswert Apple vor.


Vergangene Woche hätten die Tech-Giganten Apple, Alphabet, Facebook und Amazon fantastische Zahlen veröffentlicht. Vor allem Apple habe viele Marktteilnehmer überrascht - mit solch einem Ergebnis habe in der Corona-Krise kaum jemand gerechnet.

Im Gegensatz zu Unternehmen, deren Geschäftsmodell rein online basiere, habe Apple in den letzten Monaten direkt mit den Folgen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu kämpfen gehabt. Geschlossene Stores und gestoppte Produktionen hätten den iPhone-Konzern vor erhebliche Probleme gestellt. Umso beeindruckender seien die letzten Donnerstag gemeldeten Zahlen gewesen. Das in Cupertino, Kalifornien, ansässige Unternehmen habe in den Monaten April bis Juni seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11% auf 59,7 Mrd. US-Dollar gesteigert. Gleichzeitig habe sich der Gewinn pro Aktie um 18% auf 2,58 US-Dollar erhöht. Der operative Cashflow habe im letzten Quartal 16,3 Mrd. US-Dollar betragen - ein neuer Rekord für diesen Zeitraum.

Überraschend sei gewesen, dass Apple trotz Corona-Pandemie deutlich mehr Produkte abgesetzt habe als im Vorjahresquartal. Vor allem die iPhone-Umsätze hätten einen großen Teil zum Konzernumsatz beigetragen. Mit einem Plus von 1,7% auf 26,4 Mrd. US-Dollar seien diese höher ausgefallen als erwartet. Analysten hätten lediglich mit Erlösen von rund 21 Mrd. US-Dollar gerechnet. Besonders beliebt sei scheinbar das erst vor kurzem veröffentlichte günstige iPhone SE gewesen. Aber auch andere Hardware wie Macs, iPads, Watches und Airpods seien heiß begehrt gewesen. Dank dem durch Corona verstärkten Trend zum Homeoffice seien die Umsätze mit Macs und iPads um 22% bzw. 31% geklettert. Ebenfalls deutliche Zuwächse hätten Services wie Apple Music und Apple TV+ verzeichnet.

Im Rahmen der Präsentation der Zahlen habe Apple verkündet, dass der Verwaltungsrat einen Aktiensplit von 1:4 genehmigt habe. Der Handel auf split-bereinigter Basis werde am 31. August 2020 aufgenommen. Die Analysten würden diese Maßnahmen begrüßen, da dadurch die Apple-Aktie einem breiteren Anlegerkreis zugänglich gemacht werde.

Aufgrund des Produktionsstopps in der chinesischen Fertigungsindustrie zu Beginn des Jahres werde der Marktstart der neuen iPhone-Modelle nicht wie gewohnt im September sein. Finanzchef Luca Maestri habe am Donnerstag bekannt gegeben, dass die Geräte voraussichtlich erst einige Wochen später im Handel sein würden. Da viele Leute den Launch der neuen Modelle abwarten würden, würden die Analysten im laufenden Quartal wieder mit einem Rückgang bei den iPhone-Umsätzen rechnen. Allerdings würden sie davon ausgehen, dass die Einbußen im Jahresendquartal dank Weihnachtsgeschäft mehr als aufgeholt würden. Sollte sich allerdings der Verkaufsstart durch weitere Komplikationen, z.B. durch die gefürchtete zweite Welle, noch weiter nach hinten verschieben, hätte dies in Augen der Analysten negative Auswirkungen auf das Konzernergebnis. Mit einem Anteil von mehr als einem Drittel vom Gesamtumsatz sei das iPhone nach wie vor mit Abstand das wichtigste Produkt von Apple.

Ein weiteres Produkt, das mit Spannung erwartet werde, sei die nächste Generation der Macs. Vor allem, nachdem Apple jüngst angekündigt habe, in Zukunft keine Intel-Prozessoren in ihren Computern mehr einzubauen. Mit diesem Schritt würden sich die Kalifornier ein deutliches Plus an Leistung versprechen. Allerdings könne solch eine Umstellung auch Probleme verursachen. Die Analysten würden daher erwarten, dass viele Interessenten, die mit einem neuen Mac liebäugeln würden, erst einmal abwarten würden, wie sich die neuen Rechner in der Praxis schlagen würden. Sollten die Erwartungen letztendlich erfüllt oder sogar übertroffen werden, würden die Analysten von einer deutlich anziehenden Nachfrage nach den Computern ausgehen.

Eine interessante Alternative zur Direktanlage in die Aktie seien Discount-Zertifikate. Anlegern stehe eine breite Auswahl an entsprechenden Produkten der DZ BANK auf den Basiswert Apple Inc. zur Verfügung. Ein Beispiel sei das Discount-Zertifikat, das am 25.06.2021 fällig werde (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 24% zum Kurs der Aktie der Apple Inc. notiere. Der Anleger erhalte keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und habe keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung werde durch den Cap bei 370,00 USD begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gebe es zwei Möglichkeiten:

1. Liege der Schlusskurs der Aktie der Apple Inc. an der Börse NASDAQ New York am 18.06.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalte der Anleger den Euro-Gegenwert des Höchstbetrages von 370,00 USD.

2. Liege der Referenzpreis unter dem Cap, erhalte der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Euro-Gegenwert des Referenzpreises multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,0) entspreche. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liege.

Dieses Produkt sei nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses habe damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust trete ein, wenn der Referenzpreis null sei. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Das Discount-Zertifikat auf die Aktie von Apple richte sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 25.06.2021 hätten und davon ausgehen würden, dass der Basiswert Apple Inc. am 18.06.2021 auf oder über 370,00 USD liegen werde. (Ausgabe vom 07.08.2020) (10.08.2020/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Der Vorstand und/oder Mitarbeiter der aktiencheck.de AG halten eine Netto-Longposition in den Aktien des analysierten Unternehmens. Es besteht also ein Interessenkonflikt auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen wollen.


 

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