Edinburgh (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Royal Bank of Scotland stellen in ihrer aktuellen Ausgabe "Märkte & Zertifikate Weekly" ein MINI Long Zertifikat (ISIN DE000RBS39D/
WKN RBS39D ) auf den Währungswechselkurs EUR/USD vor.
Nach Argumenten, weshalb der zuletzt - zumindest gegenüber dem Dollar - recht robuste Euro wieder abwerten könnte, müsse nicht lange gesucht werden. Auf der anderen Seite gebe es aber auch einige Gründe, weshalb die europäische Gemeinschaftswährung auch künftig gegenüber dem Dollar zulegen könnte.
Zum einen würden derzeit Gerüchte die Runde machen, wonach sich Griechenland nun endlich mit privaten Schuldnern auf einen Schuldenschnitt geeinigt haben solle. Demnach sollten Banken eine Abschreibung von möglicherweise mehr als 70 Prozent akzeptiert haben, wobei bei einer Konjunkturerholung Griechenlands angeblich eine Nachbesserung vereinbart worden sei. Der zweite 3-Jahres-Tender der EZB, der Ende Februar begeben werde, könnte den Euro ebenfalls beflügeln.
Vorausgesetzt, die teilnehmenden Banken, die sich Medienberichten zufolge mehr als eine Billion Euro leihen wollten, würden zumindest mit einem Teil der frischen Liquidität Staatsanleihen von in Schieflage geratenen Euro-Staaten aufkaufen. Doch Vorsicht: Die mögliche Einigung beim Schuldenschnitt und die erneute Liquiditätsspritze der EZB würden nicht dazu beitragen, dass die grundlegenden Probleme der Euro-Schuldenkrise nachhaltig gelöst würden. Wie lange die Stärke der Gemeinschaftswährung anhalte, sei somit fraglich.
Die Stopp-Loss-Marke des MINI Long Zertifikates werde bei 1,26 USD gesetzt. Der Basispreis belaufe sich auf 1,24 USD. Der Hebel liege bei 15,80. Der Geldkurs betrage 6,03 EUR und der Briefkurs 6,05 EUR. (Ausgabe 05/2012) (07.02.2012/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.