Goldman Sachs-Zertifikate auf deutsche Standardtitel: Der Blue-Chip-Radar - Zertifikateanalyse


19.07.18 11:01
Meldung
 
New York (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten von Goldman Sachs stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "KnowHow" das Discount-Zertifikat (ISIN DE000GM37100 / WKN GM3710 ) auf die Wirecard- (ISIN DE0007472060 / WKN 747206 ), das Bonus-Zertifikat (ISIN DE000GM2X544 / WKN GM2X54 ) auf die Commerzbank- (ISIN DE000CBK1001 / WKN CBK100 ) und das Reverse-Bonus-Zertifikat (ISIN DE000GM16V39 / WKN GM16V3 ) auf die RWE-Aktie (ISIN DE0007037129 / WKN 703712 ) vor.


Neben dem DAX und dem EURO STOXX 50 würden heimische Aktien wie Allianz, BASF, Daimler, Lufthansa, Deutsche Bank, Siemens oder auch Volkswagen zu den beliebtesten Basiswerten von Zertifikaten und strukturierten Produkten zählen. Das Angebot in diesem Bereich sei riesig. So biete Goldman Sachs derzeit tausende Zertifikate und Anlageprodukte auf deutsche Standardtitel an.

Bei Discount-Zertifikaten würden Investoren tendenziell seitwärts tendierende oder leicht steigende Aktienkurse erwarten. Käufer von Discount-Zertifikaten könnten - wie es der Name schon andeute - mit Discount in einen bestimmten Basiswert investieren. Sie würden allerdings an Kursgewinnen über den Cap hinaus nicht mehr teilnehmen.

Käufer von Bonus-Zertifikaten nähmen an steigenden Basiswertkursen unbegrenzt teil. Sollte es zu fallenden Notierungen kommen, schütze eine Teilabsicherung zu nächst vor Verlusten. Solange die zugrunde liegende Aktie stets oberhalb der Barriere notiere, sei der Investor vor Verlusten geschützt und erhalte am Laufzeitende mindestens den Bonusbetrag.

Bonus-Zertifikate mit Cap würden bis auf einen Unterschied genau wie klassische Bonus-Zertifikate funktionieren: Die Gewinnmöglichkeiten würden von vornherein durch einen Cap begrenzt. Da Anleger auf Gewinnchancen verzichten würden, seien attraktivere Bonusrenditen oder größere Risikopuffer möglich im Vergleich zu einem sonst identischen Bonus-Zertifikat ohne Cap.

Reverse-Bonus-Zertifikate würden das Bonusprinzip in gespiegelter Form anwenden. Anleger würden einen Bonusbetrag erhalten, solange der Basiswert nicht zu sehr steige. Die Teilabsicherung greife, solange die zugehörige Aktie während der gesamten Laufzeit unterhalb der Barriere verharre. Auch diesen Produkttyp gebe es mit Cap.

Die Produkte würden nach klar definierten und nachvollziehbaren Kriterien ausgewählt. Investoren sollten beachten, dass sich die Kriterien je nach Marktlage ändern könnten. Den Chancen der vorgestellten Zertifikate stünden auch Risiken gegenüber. Wenn sich der Basiswert entgegen der Erwartung des Anlegers entwickle, könne es zu Verlusten kommen. Schlimmstenfalls sei der Totalverlust des eingesetzten Geldes möglich. Das gleiche Risiko drohe bei einer Insolvenz von Goldman Sachs.

Das Wirecard-Discount-Zertifikat könne man zum Preis von 121,28 EUR (zzgl. eventueller Transaktionskosten) erwerben. Die Höhe der Rückzahlung entscheide sich am letzten Bewertungstag, dem 20.12.2018. Notiere die Wirecard-Aktie dann bei 130,00 EUR oder höher, würden Anleger den Höchstbetrag von 130,00 EUR erhalten. Ansonsten komme es zu einer Rückzahlung in Höhe des Aktienkurses. Notiere die Wirecard-Aktie beispielsweise bei 125,00 EUR, wären das ebenfalls 125,00 EUR.

Das Commerzbank-Bonus-Zertifikat könnten Anleger zum Preis von 10,90 EUR (zzgl. eventueller Transaktionskosten) erwerben. Habe die Aktie bis zum 15.03.2019 stets oberhalb von 6,80 EUR notiert, würden Investoren mindestens den Bonus von 13,50 EUR erhalten. Bei einer Berührung oder Unterschreitung der Barriere erhalte man am Ende der Laufzeit den Aktienkurs ausgezahlt. Bei einem Kurs von beispielsweise 6,30 EUR wären dies 6,30 EUR. Zu einer Rückzahlung in Höhe des Aktienkurses komme es auch bei einer Notiz der Commerzbank-Aktie oberhalb des Bonuslevels von 13,50 EUR. Bonus-Zertifikate mit Cap würden ähnlich funktionieren. Allerdings sei hier der Bonusbetrag gleichzeitig der maximal mögliche Auszahlungsbetrag (wenn Bonuslevel dem Cap gleich sei).

Das RWE-Reverse-Bonus-Zertifikat könne man zum Preis von 20,62 EUR (zzgl. eventueller Transaktionskosten) erwerben. Habe die Aktie bis zum 21.06.2019 nie auf oder über 27,00 EUR notiert, erhalte man mindestens den Bonusbetrag von 26,00 EUR. Bei einer Barriereverletzung oder wenn die RWE-Aktie am 21.06.2019 unter dem Bonus level notiere, bekomme man die Differenz aus Reverselevel und dem Stand der RWE-Aktie. Bei einem Kurs von beispielsweise 30,00 EUR wären das 4,00 EUR (34,00 subtrahiert 30,00). Bei Kursen auf oder über 34,00 EUR entstehe ein Totalverlust. (Ausgabe Juli/August 2018) (19.07.2018/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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