München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "FOCUS-MONEY" haben in ihrer aktuellen Ausgabe u.a. interessante Südafrika-Derivate vorgestellt.
In wenigen Monaten beginne die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika.
Diese sei das Ereignis des Jahrzehnts. Seit der Vergabe Mitte 2004 habe der Johannesburger All-Share-Index von 10.000 Punkten bis in der Spitze auf 33.000 Punkte zulegen können. Aber auch unter langfristigen Maßstäben könne sich die Entwicklung des südafrikanischen Aktienmarktes sehen lassen. So hätten südafrikanische Aktien seit 1990 im Schnitt eine jährliche Nettrendite von 7,2% gebracht. Dies sei der zweithöchste Wert unter den größeren etablierten Aktienmärkten.
Die Emittenten von Anlageprodukten für Südafrika würden bereits sei einiger Zeit Produkte anbieten, mit denen Anleger auf die WM-Profiteure setzen könnten. Jedoch würden viele Produkte bald auslaufen und seien daher nur als kurzfristiges Engagement interessant. So wie beispielsweise das South-Africa-2010-Select-Zertifikat (
ISIN DE0006998883 /
WKN 699888 ) der WestLB. Der letzte Handelstag dieses Derivats sei der 28.06.2010.
Interessanter sei da schon das Südafrika-WM-Zertifikat (
ISIN DE000DR87ZJ8 /
WKN DR87ZJ ) der Dresdner Bank, welches noch bis zum 05.01.2011 laufe.
Anleger mit einem längeren Anlagehorizont sollten dagegen besser auf Südafrika-Fonds setzen. Der EMIF-South-Africa-B-Fonds (
ISIN LU0120084495 /
WKN 592895 ) habe in den letzten zwölf Monaten ein Plus von knapp 80% verzeichnen können. Das Fondsmanagement setze vor allem auf die Rohstoff- und Finanzdienstleistungsbranche. Unter den größten Einzelwerten seien u.a. MTN Group, Sasol, Standard Bank, Impala Platinum, Anglogold Ashanti sowie Gold Fields zu finden. Das Fondsvolumen betrage rund 12 Mio. Euro.
Der UBS Equity Fund-South Africa (
ISIN CH0002785738 /
WKN 970166 ) sei mit einem Volumen von 41 Mio. Euro erheblich größer. Der Branchenfokus liege vor allem auf Banken mit 20% und Edelmetalle mit 19%. Die Standard Bank sei mit 11,2% am höchsten im Fonds gewichtet. (Ausgabe 12) (18.03.2010/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.