Investmentidee: Vontobel-Zertifikate auf Porsche und Tesla - Die Zukunft der Automobilität - Zertifikateanalyse


27.06.19 09:00
Meldung
 
München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel sind die Porsche-Vorzugsaktie (ISIN DE000PAH0038 / WKN PAH003 ) und die Tesla-Aktie (ISIN US88160R1014 / WKN A1CX3T ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.


Der lang erwartete Umbruch in den Produkt-Portfolios nehme langsam Fahrt auf, der starke Absatz von Teslas Elektroautos sowie die veränderte öffentliche Wahrnehmung von Elektroautos seien nun auch bei den deutschen Autobauern angekommen. Viele Studien, die in den letzten Jahren gezeigt worden seien, kämen nun auf den Markt, so zum Beispiel der Volkswagen ID oder der sportliche Porsche Taycan.

Eines der Ziele von Elon Musk sei es stets gewesen zu zeigen, dass Elektroautos gleichzeitig Spaß machen könnten und dennoch die Umwelt schonen würden. So sei der Tesla Roadster, ein umgebauter Lotus der erstmals im Jahr 2008 verkauft worden sei, bereits in der Lage gewesen, die 100 km/h Marke in 3,7 Sekunden zu erreichen. Dann sei 2012 das Model S auf den Markt gekommen - eine Oberklasse Limousine, die es mit den etablierten Herstellern habe aufnehmen können und sich besonders im Silicon Valley großer Beliebtheit erfreut habe und das alles mit einem rein elektrischen Antrieb.

Zeitgleich habe das Unternehmen ein Netz von "Superchargern" aufgebaut, welches Model S-Besitzern ermöglicht habe ihre Fahrzeuge kostenfrei zu laden. In den Niederlanden zum Beispiel habe die gute Ladeinfrastruktur zu einem starken Absatz geführt, in den nordischen Ländern habe man von Subventionen profitiert. So seien im Jahr 2017 in Europa mehr Model S, als S-Klassen oder Porsche Panamera verkauft worden, nämlich knapp 17.000 Stück. Damit habe der amerikanische E-Autobauer den Deutschen Oberklasse Herstellern in ihrem europäischen Heimatmarkt ernstzunehmende Konkurrenz gemacht.

BMW habe es früh geschafft mit dem i3, i7 und mehreren Hybriden den Anschein zu erwecken, dass man sich stark engagiere. Dieses Jahr solle im Konzern der E-Mini als massentaugliches Fahrzeug erscheinen. Daimler habe Batterie Lieferungsverträge mit LG und Samsung abgeschlossen. Verglichen mit den asiatischen Herstellern wie Toyota und seinem Luxus Ableger Lexus oder auch Nissan sei der Fortschritt noch spärlich.

Etwas ernster zu meinen scheine es der weltgrößte Autokonzern Volkswagen. Wie die anderen deutschen Hersteller gebeutelt vom Diesel-Skandal wage man sich nun aus der Deckung. Die Konzernstruktur mit vielen Marken, die aus den gleichen Plattformen und Komponenten schöpfen würden, könnte auch bei Elektroautos starke Synergieeffekte entfalten. Hierbei geht man nach dem üblichen Schema vor, nachdem Innovationen zuerst in den Flaggschiffmodellen erscheinen, werden sie nach und nach dem Massenmarkt zugänglich gemacht, so die Bank Vontobel Europe AG. So verlaufe der Verkauf des seit 2018 erhältlichen AUDI e-tron GE nach Aussagen des Konzerns gut. Unter der Marke e-tron sollten weitere rein elektrische Fahrzeuge erscheinen und vom gewonnenen Know-How würden wahrscheinlich auch andere Marken des Konzerns profitieren. So etwa Porsche, ein E-Cayenne sei mittlerweile denkbar. Der Aufschrei sei groß gewesen, als die Zuffenhausener ihr erstes Diesel Modell vorgestellt hätten, es bleibe spannend, wie die E-Revolution bei Liebhabern aufgenommen werde.

Der Porsche Taycan solle das ändern, zum Jahresanfang 2020 wolle Porsche seinen ersten rein elektrisch angetriebenen Sportwagen auf den Markt bringen. Dabei gehe man verglichen mit Tesla lieber auf Nummer Sicher, bereits 2015 sei auf der IAA das Mission E Konzept vorgestellt worden nun solle fünf Jahre später das Serienmodell erscheinen. Dabei werde der Wagen ein echter Porsche sein, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h und knapp 625 PS werde er dem sportlichen Anspruch gerecht und zu den beschleunigungsstärksten Wagen des Konzerns gehören. Die 100 km/h Marke solle in unter 3,5 Sekunden fallen und in weniger als zwölf Sekunden sollten 200 km/h erreicht sein. Ähnlich wie Tesla im Model X hätten sich auch die Porsche-Ingenieure etwas Besonderes für den Einstieg einfallen lassen. Keine Flügeltüren, sondern Portaltüren wie man sie etwa von Rolls-Royce kenne, würden den Zugang zur zweiten Reihe des Porsche Taycan ermöglichen.

Auch der Verkaufsschlager der Marke - der Porsche Macan - solle in Zukunft ausschließlich elektrisch betrieben werden, und zwar ab 2021. Aktuell mache er über 30% der gesamten Fahrzeugproduktion der Marke aus. Die Investitionen in neue Produktionsstandorte seien groß und würden sich allein für die Entwicklung des Taycan auf knapp 1 Mrd. EUR belaufen. Der Wagen werde bereits zum Marktstart in wichtigen Export Märkten wie China, den USA, den Emiraten oder dem Elektroauto-verrückten Finnland erhältlich sein. Eine folgende elektrische Version des Panamera könnte ein echter Konkurrent für das Tesla Model S sein.

Doch der E-Autobauer schlage eine andere Strategie ein, das Model 3 ermögliche bereits heute einer breiten Masse den Zugang zur E-Mobilität und habe trotz anfänglicher Start Schwierigkeiten bei der Produktion enorme Absätze verzeichnet, wie mehrere Branchen Portale berichtet hätten, sei der Absatz des Model 3 in den USA im letzten Monat um 40 Prozent gestiegen. Und auch wenn man davon ausgehe, dass man die gesteckten Rekordziele im laufenden Quartal verfehlen werde, bleibe das Unternehmen extrem spannend. Das liege vor allem am CEO Elon Musk, der den Silicon Valley Kult verkörpere wie kein anderer und oft mit Steve Jobs verglichen werde. Er stecke seinen Unternehmen enorm hohe Ziele und habe so schon Unglaubliches erreichen können. Parallel habe er ein Automobil- und ein Raketenunternehmen aufgebaut. Dies erkläre zum Teil auch, warum die Bewertung der Tesla-Aktie fundamental kaum zu begründen sei.

Am ehesten lasse sich die hohe Bewertung rechtfertigen, wenn man Tesla mit anderen Silicon Valley-Größen vergleiche und eher als Software-Konzern sehe. Auch wenn Porsche im vergangenen Jahr eine operative Umsatzrendite von 16,6% erreicht habe, sei das Autobauen verglichen mit der Technologie-Branche doch ein relativ margenschwaches Geschäft. Dessen sei sich Musk bewusst und so möchte er, dass Tesla mehr als ein Autobauer sei, was auch die Infrastruktur an Ladesäulen oder die Übernahme von SolarCity zeigen würden.

"Das nächste große Ding" solle eine Flotte von Robo-Taxis werden, die bereits nächstes Jahr an den Start gehen solle. Wieder ein ambitioniertes Ziel, jedoch mit der fortschrittlichen Software für autonomes fahren denkbar. Diese könnte auch ein weiterer Geschäftszweig werden, wenn man sie denn anderen Herstellern zugänglich gemacht habe. Weitere Fantasien im Zusammenhang mit der Tesla-Aktie seien weiterhin Übernahme-Spekulationen, durch Apple oder andere Autokonzerne. Wobei sich Apple vermutlich aus der zyklischen Automobilindustrie zurückhalten möchte und Tesla mit einer Marktkapitalisierung von ca. 34,6 Mrd. EUR, für andere Autokonzerne schlicht zu teuer sei.

Die Tesla-Aktie notiere aktuell bei USD 219,76 (26.06.2019). Das 52-Wochenhoch habe bei USD 387,46 gelegen (07.08.2018), das 52-Wochentief bei USD 176,992 (03.06.2019). Bei Bloomberg würden zwölf Analysten die Aktie auf "buy", acht auf "hold" und 16 Analysten auf "sell" setzen. Die 12-Monats-Konsensschätzung liege bei USD 270,35, was einem Renditepotenzial von 20,9% entspreche.

Die Aktie der Porsche Automobil Holding SE notiere aktuell bei EUR 57,44 (26.06.2019). Das 52-Wochenhoch habe bei EUR 65,26 gelegen (02.05.2019), das 52-Wochentief bei EUR 49,89 (03.01.2019). Bei Bloomberg würden elf Analysten die Aktie auf "buy", drei auf "hold" und kein Analyst auf "sell" setzen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VF4TK19 / WKN VF4TK1 ) auf die Porsche-Aktie. Die Bonusrendite werde bei 0,00% und die Barriere bei EUR 40,00 gesehen. Der Bonusbetrag sowie der Bonuslevel lägen bei EUR 72,00. Der Geldkurs betrage EUR 67,64 und der Briefkurs EUR 67,70. Der Bewertungstag sei der 20.03.2020. (Stand: 27.06.2019, 08:46)

Außerdem könnte das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VF3XLW4 / WKN VF3XLW ) auf die Aktie von Porsche mit einem Cap von EUR 56,00 interessant sein. Die maximale Rendite betrage 6,53% und der Discount 10,29%. Der Geldkurs liege bei EUR 52,53. Der Briefkurs werde bei EUR 52,59 gesehen. Der Bewertungstag sei am 20.12.2019. (Stand: 27.06.2019, 08:46)

Eine Investmentidee sei zudem das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VA5M834 / WKN VA5M83 ) mit Cap von USD 180,00 auf die Tesla-Aktie. Das Papier sei mit einer maximalen Rendite in Höhe von 6,78% ausgestattet, der Discount liege bei 22,88%. Der Geldkurs betrage EUR 148,25 und der Briefkurs EUR 149,14. Der Bewertungstag sei am 20.09.2019. (Stand: 27.06.2019, 08:50)

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des oben genannten Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Aktie könne sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 26.06.2019) (27.06.2019/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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