Memory-Relax-Express-Zertifikat auf Munich Re: Gewinnsteigerungen in Aussicht gestellt - Zertifikateanalyse


23.07.18 09:00
Meldung
 
Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt ein Memory-Relax-Express-Zertifikat (ISIN DE000DGE3K44 / WKN DGE3K4 ) auf die Munich Re-Aktie (ISIN DE0008430026 / WKN 843002 ) vor.


Nach einem schwierigen zweiten Halbjahr 2017, in dem die Versicherungen mit großen Schäden infolge von starken Wirbelstürmen und schweren Erdbeben konfrontiert worden seien, sei die Bilanz im ersten Halbjahr 2018 besser ausgefallen. Wie aus dem vergangene Woche veröffentlichten Naturkatastrophen-Bericht der Münchener Rück hervorgehe, seien in den ersten sechs Monaten 2018 Gesamtschäden von 33 Mrd. US-Dollar angefallen, die Hälfte der Summe des Vorjahres.

Für die Versicherer und Rückversicherer habe es allerdings keine außergewöhnliche Entlastung bedeutet. Zwar habe der Anteil der versicherten Schäden von Januar bis Juni 2018 mit 17 Mrd. US-Dollar unter den 25,5 Mrd. des Vorjahreszeitraums gelegen, er habe aber in etwa dem Durchschnitt der ersten sechs Monate in den zurückliegenden 30 Jahren entsprochen (17,5 Mrd. US-Dollar). Dies sei darauf zurückzuführen, dass insbesondere in den Industriestaaten die Zahl der Versicherungen gegen Schäden aus Naturkatastrophen in den letzten Jahren gestiegen sei.

Nichtsdestotrotz habe Torsten Jeworrek, Vorstandsmitglied der Münchener Rück AG, mit Blick auf den Verlauf des ersten Halbjahres resümiert, dass es gut sei, nach extremen Katastrophen mit Rekordschäden wieder eine Phase mit geringen Schäden zu verzeichnen. Bereits nach einem guten Auftakt in das laufende Geschäftsjahr habe sich der weltgrößte Rückversicherer zuversichtlich gezeigt. Finanzvorstand Jörg Schneider habe Anfang Mai mit Blick auf die geringen Schäden im ersten Quartal einen Gewinn von mindestens 2,5 Mrd. Euro für 2018 in Aussicht gestellt. Der Erwartungen für die Schaden-Kosten-Quote in der Schaden-Rückversicherung seien mit Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal um 2 Prozentpunkte auf 97% gesenkt worden. In den ersten drei Monaten habe die Quote, die Auskunft über die Rentabilität des operativen Geschäfts gebe, aufgrund der geringen Schäden bei 88,6% (Vorjahr 97,1%) gelegen.

Im April dieses Jahres habe Vorstandschef Joachim Wenning bekräftigt, dass die Münchener Rück ihren Gewinn bis 2020 schrittweise auf 2,8 Mrd. Euro erhöhen werde. Dies solle durch die Konzentration auf das Versicherungsgeschäft erreicht werden. Wachstumspotenzial böten nicht nur neue Produkte wie Cyber-Versicherungen, sondern auch der Ausbau der Marktposition in Regionen, in denen man bislang unterrepräsentiert sei. Mit Blick auf die Erneuerungsrunde zum 1. April, bei der das Prämienvolumen um 8,1% auf 1,6 Mrd. Euro ausgeweitet worden sei, aber nur leichte Preisanstiege um 0,8% erreicht worden seien, habe sich Wenning zufrieden gezeigt. Er habe nicht erwartet, dass es zu größeren Preiserhöhungen komme. Die Gewinne würden auch ohne Ratenerhöhungen steigen.

Die Analysten würden sehen, dass das Management der Münchener Rück etwas ambitionierter geworden sei und nun mehrjährige Gewinnsteigerungen in Aussicht stelle. In der Rückversicherung würden die Preise nach der hohen Schadenbelastung im Vorjahr allerdings nur moderat steigen. Um die gesteckten Gewinnziele zu erreichen, sollten Wachstumschancen in neuen Geschäftsfeldern genutzt und Kosten gesenkt werden. Das ERGO-Strategieprogramm scheine nach Einschätzung der Analysten bislang planmäßig zu laufen. Die Kapitalausstattung würden sie als sehr gut und die Rückstellungspolitik als konservativ ansehen. Daher könne der Rückversicherer aus ihrer Sicht auch künftig seine attraktive Dividendenpolitik beibehalten und zusätzlich Aktienrückkäufe tätigen.

Risiken für das Erreichen der Jahresziele würden eine mögliche stärkere Belastung durch Großschäden im zweiten Halbjahr 2018 darstellen, insbesondere mit Blick auf die dann anstehende Hurrikan-Saison. Darüber hinaus würden ein verschärfter Wettbewerbsdruck und das niedrige Zinsniveau weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen darstellen.

Es würden sich Zertifikate mit der Aktie der Münchener Rück als Basiswert in der Zeichnung befinden. Ein Beispiel sei ein Memory Express StepDown ST mit Airbag-Zertifikat, das ebenfalls eine alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage darstelle. Die Zeichnungsfrist für dieses Produkt laufe noch bis zum 31.07.2018. (Ausgabe vom 20.07.2018) (23.07.2018/zc/a/a)


 

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