Paris (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Société Générale stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Investment & Life Online" neue Duo Memory Express-Zertifikate vor.
Gerade in einem Marktumfeld, dass von größeren Kursschwankungen geprägt sei, böten Zertifikate, deren Rückzahlung nur auf bestimmte Stichtage während der Laufzeit bezogen sei, einen großen Vorteil: Zwischenzeitliche Kurskapriolen könnten einfach ausgesessen werden.
Andererseits könnten Anleger mit solchen Produkten Anlagechancen schneller nutzen. Denn diese böten die Möglichkeit, in vergleichsweise kurzer Zeit eine eindeutig definierte Zielrendite zu erwirtschaften - wenn der jeweilige Basiswert des Zertifikates zumindest an einem bestimmten Beobachtungstag während der Laufzeit ein bestimmtes Kursniveau erreiche.
Genau dies würden auch neue Duo Memory Express-Zertifikate ermöglichen, die die Société Générale jüngst emittiert habe und die sich jeweils auf die Sektoren Energie, Telekommunikation, Chemie, Automobile, Versicherungen, Banken, Technologie, Industrie und Handel beziehen würden. Die Produkte hätten entsprechend ihrem Namen jeweils zwei Basiswerte und könnten daher in der Regel mit höheren Kupons und/oder niedrigeren Memory-Schwellen angeboten werden. Anleger würden immer dann eine Kuponzahlung erhalten, wenn die Schlusskurse der jeweiligen beiden Basiswerte an einem der Bewertungstage oberhalb bzw. auf oder oberhalb der Memory-Schwelle notieren würden.
Durch den Memory-Effekt könnten Kupons, die bis zum betreffenden Bewertungstag möglicherweise ausgefallen seien, nachgeholt werden. Zudem sorge der Express-Mechanismus dafür, dass die Produkte vorzeitig zurückgezahlt würden, wenn die Schlusskurse beider Basiswerte an einem der Bewertungstage oberhalb bzw. auf oder oberhalb der Tilgungsschwelle lägen - diese Tilgungsschwelle entspreche dabei dem Startniveau.
Investoren würden zudem von den großen Risikopuffern der neuen Produkte profitieren: Verluste entstünden nur dann, wenn einer oder beide Basiswerte am finalen Bewertungstag unter der Memory-Schwelle bei 50, 55 bzw. 60 Prozent des Ausgangsniveaus notieren würden. Die Rückzahlung richte sich in diesem Fall nach dem Basiswert mit der schlechteren Wertentwicklung. Die Memory-Schwellen von 50, 55 bzw. 60 Prozent böten eine komfortable Absicherung - die neuen Produkte seien damit eine sinnvolle Lösung für Anleger, die sich gegen Kursverluste an den Börsen bis zu einem gewissen Niveau absichern möchten. (10.02.2012/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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