Paris (aktiencheck.de AG) - Der Goldpreis konnte zum Jahresanfang die Abwärtsbewegung beenden und steigt seither stetig an, berichten die Analysten der Société Générale in ihrer aktuellen Ausgabe von "Investment & Life Rohstoffe".
In den letzten Tagen sei das Edelmetall an die erwartet schwere Hürde von 1.775,00 US-Dollar angestiegen, notiere aktuell jedoch darunter. Die 1.650,00-US-Dollar-Marke sei jedoch nicht durchbrochen worden. An der NYME X habe die Feinunze Gold am Dienstag rund 1.735,00 US-Dollar gekostet.
Grund für die jüngsten Verluste bei Kupfer sei, dass sich China angesichts des gestiegenen Preisniveaus aktuell mit Käufen zurückhalte. Das Land der Mitte sei für rund 40% des weltweiten Kupferverbrauchs verantwortlich, sodass das Wachstum der Wirtschaft Chinas einer der größten Einflussfaktoren in Bezug auf den Kupferpreis darstelle. Der Preis für Kupfer notiere (März-Kontrakt) an der LME bei rund 8.500,00 US-Dollar je Tonne.
Nach wie vor gebe es Unsicherheiten im Hinblick auf den Schuldenschnitt und das neue Hilfspaket für Athen. Der sich verschärfende Konflikt zwischen dem Iran und dem Westen führe bislang zu kleinen Öl-Preissprüngen. Diese könnten sich aber in den nächsten Tagen verstärken. Am Dienstag habe sich der Ölpreis wieder mit stärkeren Notierungen präsentiert. So koste das US-Öl der Sorte WTI (März- Kontrakt) zurzeit an der NYMEX rund 99,00 US-Dollar je Barrel.
Der Preis für Weizen bleibe weiterhin stabil, Grund sei die Furcht vor einem Angebotsengpass. Die russischen Anbaugebiete in der Schwarzmeer-Region würden unter einem Kälteeinbruch leiden. Erst nach der Festlegung der Exportmengen werde über mögliche Sonderabgaben zur Beschränkung der Ausfuhren nachgedacht. Wegen des harten Frosts werde auch in Osteuropa mit Ernteeinbußen gerechnet. Weizen notiere an der CBOT (März-Kontrakt 2012) bei rund 660,00 US-Cent je Scheffel. (Ausgabe 6 vom 08.02.2012) (09.02.2012/zc/a/a)
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