Unlimited Turbo Short-Zertifikat auf Boeing: Folgeverkaufssignal zwingend einplanen! Zertifikateanalyse


25.03.19 10:00
Meldung
 
Lauda-Königshofen (www.zertifikatecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung ein Unlimited Turbo Short-Zertifikat (ISIN DE000CP7LQR0 / WKN CP7LQR ) der Citi auf die Aktie von Boeing (ISIN US0970231058 / WKN 850471 ) vor.


Immer mehr Vorwürfe gegen Boeing würden erhoben, nun würden sogar Mitarbeiter aus den US-Ministerien ins Fadenkreuz der Ermittler rücken. Aber auch die US-Luftfahrtbehörde FAA stehe im Verdacht, bei der Sicherheitsprüfung ein Auge zugedrückt zu haben.

Der Druck auf Boeing werde zweifelsohne immer größer, jüngst sei sogar die erste Stornierung einer südostasiatischen Fluglinie ins Haus geflattert. Nach Listenpreis stehe nun ein 4 Mrd. Euro schwerer Deal auf der Kippe, besonders brisant seien aber auch die engen Verflechtungen des aktuellen Verteidigungsministers Patrick Shana, der jahrelang Manager bei Boeing gewesen sei. Ohnehin ziehe Boeing noch zu den größten Rüstungsherstellern in den USA und pflege traditionell sehr enge Kontakte zu Regierung. Die Ermittlungen würden nun in alle Richtungen laufen, die Modellreihe 737 mache zudem über 50 Prozent des Boeing-Gewinns aus. Sollten noch weitere Kunden von ihren Bestellungen abspringen, könnte dies für den Flugzeugbauer sehr schwierige Zeiten bedeuten. Außerdem sollte sich der US-Flugzeughersteller auf Schadensersatzforderungen zahlreicher Airlines und der geschädigten einstellen. Weltweit stünden sämtliche Flugzeuge der 737-Baureihe am Boden und generieren lediglich Verluste. Boeing spiele das Problem mit einem Software-Update herunter. Hier würden sich besondere Parallelen zum Dieselskandal zeigen, wo man physikalische Vorgänge mit einem schlichten Software-Update habe lösen wollen. Es würden sich nämlich Zweifel an der eigentlichen Konstruktion dieses Flugzeugmodells häufen.

Um das Wertpapier des Flugzeugbauers sei es nach einem Rekordhoch bei 446,01 US-Dollar aus Ende Februar nicht gut bestellt, die Aktie habe binnen weniger Handelstage gut 18,6 Prozent an Wert verloren und auf ein Verlaufstief von 363,33 US-Dollar zurückgesetzt. In den letzten Handelstagen sei im Kursverlauf ein trendbestätigender Wimpel ausgebildet und im heutigen Handelsverlauf mit einem regelkonformen Kursrutsch auf der Unterseite aufgelöst worden. Zwar wurden die Verlaufstiefs aus Anfang März bei 363,33 US-Dollar noch nicht unterschritten, für jeden Charttechniker stellt dieser Verlauf jedoch ein klares Fortsetzungsmuster der Korrektur dar, frische Monatstiefs scheinen nur eine Frage der Zeit zu sein, so Maciej Gaj von "boerse-daily.de".

Noch könne das Wertpapier von Boeing seine Anfang März markierten Tiefstände bei 363,33 US-Dollar verteidigen. Ein Tages- bzw. Wochenschlusskurs darunter dürfte für eine Fortsetzung der Anfang März gestarteten Korrektur sorgen, als weitere Zielmarke sei das Niveau um 350 US-Dollar zu nennen, darunter könnte es sogar noch einmal in den Bereich von rund 330 US-Dollar weiter abwärts gehen. Für risikofreudige und spekulativ orientierte Investoren könnte sich ein kurzfristiges Short-Investment beispielshalber über das Unlimited Turbo Short-Zertifikat (WKN CP7LQR) durchaus lohnen, die Risiken seien jedoch schwer beherrschbar.

Zugleich lasse sich gegen Ende des Handelstages in der Boeing-Aktie leichtes Kaufinteresse an den Märztiefs erkennen. Ein möglicher Doppelboden sollte nicht zwangsläufig ausgeschlossen werden, dies werde jedoch sehr große Anstrengungen seitens der Käufer erforderlich machen. Solange jedoch die Regierung ihre schützende Hand über Boeing halte, sei tendenziell eine Seitwärtsbewegung zu bevorzugen. Aus technischer Sicht stünden die Kauf- und Verkaufsmarken jedoch klar fest. Für einen Anstieg an die Jahreshochs aus 2018 bei 394,28 US-Dollar müsste Boeing mindestens über 385 US-Dollar auf Tagesschlusskursbasis zu legen.

Über das zeitlich unbeschränkte Turbo Short-Zertifikat (WKN CP7LQR) erhalten Investoren die Möglichkeit über ein gehebeltes Papier an einem weiteren Kursrückgang bis in den Bereich von 330 US-Dollar zu setzen und hierdurch eine Rendite von 140 Prozent zu erreichen, so Maciej Gaj von "boerse-daily.de". Eine sinnvolle Verlustbegrenzung könne aufgrund der hohen Schwankungsbreite nur schwer ausgemacht werden, tendenziell seien die Höchststände des Wimpels um 390 US-Dollar als Orientierungsmarke heranzuziehen. Ein überraschender Kursanstieg mindestens über 400 US-Dollar würde hingegen einen Kurslückenschluss sowie Gewinne bis an 415,50 US-Dollar forcieren. (Ausgabe vom 22.03.2019) (25.03.2019/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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