Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" haben in ihrer aktuellen Ausgabe u.a. drei interessante China-Derivate vorgestellt.
China befinde sich momentan in einer verzwickten Lage: So drohe dem wachstumsstarken Land Inflation und eine Blasenbildung. Jedoch handle es sich dabei um Luxusprobleme, die u.a. durch geldpolitische Maßnahmen zu lösen seien.
Das Inflationsproblem wolle die chinesische Regierung mit einer Aufwertung der Währung bekämpfen. Es sei aber nur eine begrenzte Aufwertung wahrscheinlich. Anleger könnten auf dieses Szenario mit dem Put (
ISIN DE000GS2RNX6 /
WKN GS2RNX ) von Goldman Sachs auf das Währungspaar USD/Renminbi setzen. Der Put biete ein Omega von 6,4. Anleger, die ohne Aktienrisiko in China investieren möchten, fänden in dem Put die richtige Lösung. Das Ziel sehe man bei 8,00 Euro und ein Stopp sollte bei 3,75 Euro platziert werden.
Das sehr hohe Wachstum Chinas dürfte bei den Unternehmen zu stark steigenden Gewinnen führen. Trotz der jüngsten Kursgewinne, sollte noch ausreichend Liquidität vorhanden sein, um die Kurse weiter steigen zu lassen. Daher sollten mutige Anleger weiter auf chinesische Aktien setzen. Einen sehr breiten Querschnitt biete das Index-Zertifikat (
ISIN DE000AA1DEW5 /
WKN AA1DEW ) der Royal Bank of Scotland auf den China CSI-Index. Das Papier sei zwar nicht währungsgesichert, dafür sei aber eine Aufwertung des Renminbi zu erwarten. Das Ziel sehe man bei 45,00 Euro und ein Stopp sollte bei 24,00 Euro platziert werden.
Anleger, die lieber mit Sicherheitspuffer in China investieren möchten, sollten sich das Capped-Bonus-Zertifikat (
ISIN DE000SG1JAY0 /
WKN SG1JAY ) der Société Générale auf den Hang Seng China Enterprises Index näher anschauen. Es biete eine maximale Rendite von 20,3%, bei einem Sicherheitspuffer von 13,7%. Das Ziel sehe man bei 160,00 Euro und ein Stopp sollte bei 100,00 Euro platziert werden. (Ausgabe 12) (18.03.2010/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.