Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sorgen derzeit für heftige Preisschwankungen am Goldmarkt. Doch während der Rohstoffpreis stark schwankt, präsentiert sich der weltgrößte Goldproduzent Newmont operativ in Bestform. Rekordzahlen zum Jahresabschluss 2025 und eine erfolgreiche strategische Neuausrichtung rücken das Unternehmen in den Fokus der Analysten.
Die Eskalation im Nahen Osten und die faktische Schließung der Straße von Hormus befeuern derzeit die weltweiten Inflationssorgen. Dies führte in den vergangenen Tagen zu starken Ausschlägen beim Goldpreis. Nach einer kurzen Korrektur durch einen erstarkten US-Dollar erholte sich das Edelmetall gestern wieder deutlich. Die Newmont-Aktie spiegelt diese allgemeine Marktnervosität wider und verzeichnete heute einen leichten Rückgang auf 100,48 Euro, liegt aber seit Jahresbeginn immer noch mit über 16 Prozent im Plus.
Rekordgewinne und strategischer Umbau
Das operative Fundament des Bergbaukonzerns erweist sich als äußerst robust. Im vierten Quartal 2025 übertraf Newmont die Markterwartungen deutlich: Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um über 20 Prozent auf 6,81 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg sogar um 80 Prozent. Verantwortlich für diesen Sprung waren vor allem eine höhere Produktion in Schlüsselminen sowie strikte Kostenkontrollen.
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Gleichzeitig trägt der mehrjährige Konzernumbau Früchte. Durch den Verkauf von Randaktivitäten nahm Newmont im vergangenen Jahr fast fünf Milliarden US-Dollar ein und baute seine Schulden ab. Unter der Leitung der neuen Vorstandschefin Natascha Viljoen, die ihr Amt Anfang 2026 antrat, liegt der Fokus nun auf der weiteren operativen Optimierung und der Realisierung von Synergieeffekten.
Konflikt in Nevada
Ein Nebenschauplatz, der die Aufmerksamkeit der Investoren fordert, ist das Joint Venture mit Barrick Mining in Nevada. Newmont hält knapp 38,5 Prozent an den dortigen Minen und drängt öffentlich auf operative Verbesserungen. Das Management befürchtet, dass ein möglicher Börsengang des Projekts unter der aktuellen Leistungsentwicklung leiden könnte. Marktbeobachter werten diesen Vorstoß als klares Signal, dass Newmont vor einer potenziellen Transaktion auf eine deutliche Wertsteigerung pocht.
Rückenwind von der Wall Street
Die starke operative Entwicklung bleibt auch den Analysten nicht verborgen. Große Investmentbanken wie Bank of America und J.P. Morgan haben ihre Kursziele zuletzt angehoben oder ihre Kaufempfehlungen bestätigt. Zwar rechnet Newmont für das Jahr 2026 aufgrund von Verkäufen und planmäßigen Wartungsarbeiten mit einer geringeren Fördermenge. Dank der anhaltend hohen Goldpreise prognostizieren Experten dennoch ein weiteres Gewinnwachstum. J.P. Morgan geht in einer aktuellen Studie davon aus, dass der Goldpreis aufgrund der geopolitischen Risikoprämie bis Ende 2026 neue Rekordstände erreichen wird, was dem Konzern zusätzliche Margen bescheren dürfte.
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