Der Tech-Konzern IBM startet mit massivem Rückenwind in die erste Handelswoche des Jahres 2026. Die Investmentbank Jefferies stufte die Aktie am heutigen Montag von „Hold“ auf „Buy“ hoch und hob das Kursziel deutlich von 300 auf 360 US-Dollar an. Doch was steckt hinter diesem plötzlichen Vertrauensbeweis und der optimistischen Prognose von rund 23 Prozent Kurspotenzial?
Software-Sparte als Kurstreiber
Jefferies begründet die Hochstufung primär mit einem klareren Pfad für beschleunigtes Wachstum im Software-Segment. Verantwortlich hierfür seien vor allem das Momentum bei der Tochter Red Hat sowie Synergien aus jüngsten strategischen Zukäufen.
Im Fokus steht dabei die geplante Übernahme von Confluent für rund 11 Milliarden US-Dollar. Der Abschluss des Deals wird für Mitte 2026 erwartet und soll IBMs Position im Bereich Hybrid Cloud und Data Streaming erheblich stärken. Experten projizieren allein durch diesen Schritt zusätzliche Software-Umsätze in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2027. Neben den Wachstumschancen bietet das klassische Mainframe-Geschäft weiterhin eine solide Basis an wiederkehrenden Einnahmen.
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Günstige Bewertung lockt
Ein weiteres Argument für den Einstieg ist laut Jefferies die im Branchenvergleich attraktive Bewertung. IBM handelt derzeit beim Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für das Jahr 2027 beim 26-Fachen. Im Vergleich dazu liegt der Durchschnitt der großen Software-Wettbewerber beim Faktor 35. Diese Lücke deutet auf Aufholpotenzial hin, sollte die Strategie der Software-Beschleunigung greifen.
Dennoch ist das Meinungsbild an der Wall Street gespalten. Während Bank of America und Stifel ebenfalls zum Kauf raten, hält die UBS an ihrer Verkaufsempfehlung fest und warnt vor einer möglichen Verwässerung durch den Confluent-Deal.
Am 28. Januar 2026 wird sich zeigen, wie weit die Integration der Zukäufe vorangeschritten ist, wenn IBM seine Bücher für das abgelaufene Quartal öffnet.
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