Uranium Energy beginnt das Jahr 2026 mit einer kräftigen Kursbewegung. Die Aktie legte am Freitag um knapp zehn Prozent zu und profitiert vom breiten Aufschwung bei Uranminen-Werten. Treiber sind die wachsende Nachfrage nach Kernenergie und politische Rückendeckung in den USA.
Nukleare Renaissance treibt Sektor
Der Uranbergbau erlebt zu Jahresbeginn verstärktes Anlegerinteresse. Duke Energy reichte kürzlich eine Vorabgenehmigung für den Bau eines neuen Atomreaktors in North Carolina ein – ein deutliches Signal für den Ausbau der Kernkraftkapazitäten in den Vereinigten Staaten.
Uranium Energy steht finanziell solide da: Das Unternehmen verfügt über 698 Millionen US-Dollar in Bar, Uranvorräten und börsennotierten Beteiligungen – bei null Schulden. Diese Bilanzstärke verschafft Spielraum in einem Markt, der strukturell unterversorgt ist.
Produktion läuft an
Das operative Geschäft konzentriert sich auf die In-Situ-Recovery-Anlagen in Wyoming. Seit Wiederaufnahme der Förderung hat die Christensen Ranch rund 199.000 Pfund U3O8 produziert. Die Gesamtkosten pro Pfund liegen bei 34,35 US-Dollar und belegen das niedrige Kostenprofil.
Parallel laufen Entwicklungsarbeiten in mehreren Bohrlochfeldern. Das vollständig genehmigte Ludeman-Projekt wird mit einem 200-Bohrungen-Programm vorangetrieben, das im November 2025 startete.
Gemischte Signale
Trotz der jüngsten Kursgewinne zeigen technische Indikatoren kein einheitliches Bild. Der interne Score liegt bei 3,97 von 10 Punkten. Während Privatanleger mit positiven Zuflüssen von knapp 51 Prozent optimistisch agieren, halten sich institutionelle Investoren zurück – ein Hinweis auf die hohe Volatilität im Sektor.
Die Marktkapitalisierung beträgt 6,34 Milliarden US-Dollar. Institutionelle Anleger halten 62,28 Prozent der Anteile. Vanguard stockte seine Position um 34,5 Prozent auf 35,7 Millionen Aktien auf, Norges Bank stieg mit einer Position im Wert von rund 105 Millionen US-Dollar neu ein.
Strategischer Umbau
Mit der Gründung der United States Uranium Refining & Conversion Corp verfolgt Uranium Energy einen Alleinstellungsansatz: Das Unternehmen will als einziger US-Konzern die gesamte Wertschöpfungskette von Abbau über Verarbeitung bis zu Raffination und Konversion abdecken.
Die laufende Section-232-Untersuchung zu ausländischen Uranimorten könnte zusätzliche Unterstützung bringen. US-Energieminister Christopher A. Wright befürwortet eine Ausweitung der strategischen Uranreserve des Landes.
Analysten bleiben positiv
Die Wall Street hält mehrheitlich an ihrer konstruktiven Haltung fest. Roth Capital setzt ein Kursziel von 16 US-Dollar an, Canaccord Genuity liegt mit 17,50 US-Dollar darüber. Der Konsens steht bei „Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 14,92 US-Dollar. Die Quartalszahlen für das zweite Geschäftsquartal 2026 werden im Januar erwartet und dürften Aufschluss über Produktionsverlauf und Kostenentwicklung geben.
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