Die Chemiebranche kämpft weiterhin mit hohen Kosten und regulatorischem Druck. Für BASF-Aktionäre verlagert sich der Fokus nun weg von der Vergangenheit hin zur alles entscheidenden Frage: Kann die globale Konjunktur dem Ludwigshafener Konzern im neuen Geschäftsjahr den nötigen Schub verleihen?
- Termin: Jahreszahlen 2025 werden am 27. Februar erwartet
- Belastung: Hohe Energiepreise und schwache Industrienachfrage
- Status: Aktie behauptet sich oberhalb der 45-Euro-Marke
Konjunktur als Zünglein an der Waage
Ein wesentlicher Treibstoff für den Aktienkurs wäre eine spürbare Belebung der Weltwirtschaft. Da das Geschäft von BASF eng an die industrielle Nachfrage gekoppelt ist, beobachten Investoren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Schlüsselmärkten sehr genau.
Zusätzlich bleibt der Standortfaktor Europa kritisch. Insbesondere die hohen Energiepreise beeinflussen die Kostenstruktur und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens massiv. Das Umfeld in Deutschland gilt als herausfordernd, geprägt von regulatorischen Unsicherheiten und einer generellen konjunkturellen Schwäche, die zuletzt auch durch Prognosen der Bundesregierung bestätigt wurde.
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Blick auf die Charttechnik
Trotz dieser fundamentalen Hürden zeigte sich das Papier zuletzt robust. Mit einem Kurs von 45,96 Euro zum Wochenschluss konnte sich die Aktie im letzten Monat um gut 3,4 Prozent erholen. Wichtig für die technische Bewertung: Der Kurs notiert aktuell über dem 200-Tage-Durchschnitt von 43,90 Euro, was auf eine gewisse Bodenbildung hindeutet. Dennoch bleibt der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei knapp 54 Euro spürbar.
Der Fahrplan für Anleger
Die kommenden Wochen dürften von Wartehaltung geprägt sein, bis harte Fakten auf den Tisch kommen. Der nächste entscheidende Termin ist Freitag, der 27. Februar 2026. An diesem Tag veröffentlicht BASF den Bericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2025.
Diese Zahlen werden nicht nur Aufschluss über die Bewältigung der Kostenkrise geben, sondern könnten auch Hinweise auf die strategische Ausrichtung für das laufende Jahr liefern. Bereits kurz darauf, am 30. April 2026, folgt die Quartalsmitteilung für das erste Quartal des neuen Jahres. Bis zur Veröffentlichung der Bilanz Ende Februar bleibt die Kursentwicklung primär von externen makroökonomischen Indikatoren abhängig.
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