Die Energiekontor AG liefert pünktlich ab. Der Windpark-Projektierer meldet einen wichtigen Verkaufsabschluss, der die Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr untermauert. Nach einer längeren Durststrecke an der Börse gibt dieser operative Erfolg der jüngsten Kurserholung neue Nahrung.
Die Fakten im Überblick:
* Transaktion: Verkauf der Windparks Haberloh und Heidkrug (ca. 93 MW).
* Käufer: Die österreichische illwerke vkw AG (Wiederholungskäufer).
* Relevanz: Siebter Verkauf 2025 bestätigt die Jahresprognose.
Details zum Deal
Kurz vor dem Jahreswechsel wurden die Unterschriften trocken: Energiekontor veräußert zwei Windparkprojekte im niedersächsischen Landkreis Verden an die illwerke vkw AG. Mit den Österreichern setzt das Unternehmen eine etablierte Partnerschaft fort, nachdem bereits 2021 ein Projekt an diesen Versorger ging. Die beiden Parks mit einer Gesamtnennleistung von rund 93 Megawatt sollen Ende 2027 ans Netz gehen.
Entscheidend für Anleger ist der Zeitpunkt. Dieser Abschluss markiert den letzten notwendigen Baustein für das Geschäftsjahr 2025. Damit bestätigt das Management den im Dezember angekündigten „starken Jahresendspurt“ und die damit verbundene Ergebnisprognose. Diese Verlässlichkeit ist zentral, um das Vertrauen des Kapitalmarkts nach einem volatilen Jahr zurückzugewinnen.
Erholungstendenz im Chart
Der Markt honoriert die operative Stabilität. Die Aktie konnte sich zuletzt deutlich lösen und verzeichnete auf Wochensicht ein Plus von 9,52 %. Mit einem Schlusskurs von 38,55 € am Montag nähert sich der Titel nun wieder wichtigen Marken.
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Zwar notiert das Papier noch immer rund 37 % unter dem 52-Wochen-Hoch vom März 2025, doch das Momentum dreht. Der Abstand zum langfristigen 200-Tage-Durchschnitt hat sich auf nur noch -6,59 % verringert. Gelingt der Sprung über diese Linie, könnte dies charttechnisch als Ende der Korrekturphase gewertet werden.
Pipeline sichert Zukunft
Der Blick richtet sich nun nach vorne. Neben dem Projektverkauf treibt Energiekontor den Ausbau des eigenen Bestands voran. Im ersten Quartal 2026 soll der repowerte Windpark Oederquart (17 MW) in Betrieb gehen, was das Eigenportfolio auf etwa 450 MW hebt. Parallel befinden sich 17 Projekte mit über 500 MW Leistung im Bau oder in der Vorbereitung.
Investoren erhalten am 31. März 2026 mit der Veröffentlichung der finalen Geschäftszahlen für 2025 Klarheit über die genauen Margen dieses Deals. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob das Unternehmen den Schwung aus dem Jahresendgeschäft in das erste Quartal 2026 mitnehmen kann.
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