Bitcoin: Regulierungs-Offensive

Die US-Finanzaufsichten SEC und CFTC starten mit "Project Crypto" eine koordinierte Regulierungsinitiative für Bitcoin und Kryptomärkte. Parallel treibt der Kongress ein Gesetz zur Marktstruktur voran.

Kurz zusammengefasst:
  • Neustart der gemeinsamen Initiative "Project Crypto"
  • Senat treibt Gesetz zur Kryptomarktstruktur voran
  • Tesla und SpaceX halten fast 20.000 Bitcoin
  • Edelmetall-Crash könnte Bitcoin indirekt begünstigen

Die US-Finanzaufsichten starten den bislang ambitioniertesten Versuch, Bitcoin und den Kryptomarkt in ein klares Regelwerk zu gießen. Am 30. Januar 2026 kündigten SEC-Chef Paul Atkins und CFTC-Chef Michael Selig den Neustart der gemeinsamen Initiative „Project Crypto“ an – ein Signal, das die Branche seit Jahren erhofft. Gleichzeitig drängt der Kongress auf Fortschritte bei der Marktstrukturgesetzgebung.

Die Koordination nimmt Gestalt an

Mit „Project Crypto“ verfolgen SEC und CFTC erstmals einen koordinierten Ansatz. Das Ziel: Eine eindeutige Klassifizierung von Krypto-Assets, um die Zuständigkeiten zwischen den Behörden klar abzugrenzen. Doppelte Compliance-Anforderungen sollen wegfallen, Innovationen wie tokenisierte Sicherheiten oder unbefristete Futures sollen onshore ermöglicht werden.

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Parallel dazu hat der Landwirtschaftsausschuss des Senats am 29. Januar ein Gesetz zur Kryptomarktstruktur vorangetrieben – allerdings entlang der Parteigrenzen. Die Vorlage würde der CFTC die Aufsicht über Spot-Kryptomärkte übertragen und Regeln für digitale Rohstoffbörsen, Broker und Händler schaffen.

Am 2. Februar folgt ein Gipfeltreffen im Weißen Haus, bei dem Vertreter aus Krypto- und Bankenbranche über eine umfassende Gesetzgebung diskutieren sollen.

Musk-Unternehmen halten fast 20.000 Bitcoin

Die Spekulation über eine mögliche Fusion zwischen SpaceX, Tesla oder xAI lenkt den Blick auf die Bitcoin-Bestände dieser Unternehmen. Laut öffentlichen Angaben hält SpaceX rund 8.285 BTC (etwa 680 Millionen Dollar), Tesla besitzt 11.509 BTC (knapp eine Milliarde Dollar). Zusammen entspricht das fast 20.000 BTC im Wert von rund 1,7 Milliarden Dollar.

Tesla verzeichnete im vierten Quartal 2025 allerdings einen Verlust von 239 Millionen Dollar nach Steuern auf seine digitalen Assets – der Kurs war im Quartalsverlauf von etwa 114.000 Dollar auf unter 90.000 Dollar gefallen.

Edelmetall-Crash verschiebt Kapitalströme

Der drastische Einbruch bei Edelmetallen am 30. Januar könnte Bitcoin indirekt zugutekommen. Silber stürzte von einem Rekordhoch bei 120 Dollar je Unze auf 75 Dollar ab – ein Minus von 35 Prozent an einem Tag. Gold fiel von 5.600 auf 4.718 Dollar, Platin verlor 24 Prozent, Palladium 20 Prozent.

Paul Howard vom Handelshaus Wincent erklärt, Kryptomärkte seien zuletzt „Opfer von Risikokapital geworden, das in den weiterhin populären Rohstoffhandel floss“. Er beobachtet nun wachsendes Interesse an Bitcoin-Optionen, insbesondere bei Calls mit einem Strike von 105.000 Dollar für Februar.

Der Februar 2026 wird zeigen, ob die angekündigten regulatorischen Fortschritte tatsächlich die erhoffte Klarheit schaffen. Der Gipfel am 2. Februar und die weiteren Schritte im Senat dürften darüber entscheiden, ob institutionelle Akteure die Sicherheit bekommen, auf die sie seit Jahren warten.

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