Metaplanet zündet den Turbo. Nach einer expliziten Empfehlung von Krypto-Urgestein Arthur Hayes schoss der Kurs am Donnerstag zweistellig nach oben. Während der Bitcoin selbst noch mit der 100.000-Dollar-Marke ringt, fragen sich Anleger: Ist der japanische Konzern jetzt das bessere Vehikel für den nächsten Krypto-Aufschwung?
Liquiditätswende als Kurstreiber
Verantwortlich für den Kurssprung von über 14 Prozent auf 600 bis 615 Yen ist eine neue Investment-These von Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX und CIO von Maelstrom. Hayes identifizierte Metaplanet heute als einen seiner Top-Favoriten, um von einer erwarteten Rückkehr der US-Dollar-Liquidität im Jahr 2026 zu profitieren. Seiner Einschätzung nach markiert das laufende Jahr einen Wendepunkt, der Unternehmen mit großen Bitcoin-Beständen überproportional begünstigen wird.
Hayes argumentiert, dass Metaplanet im Verhältnis zu seinen Bitcoin-Beständen derzeit auf einem Bewertungsniveau nahe den Zweijahrestiefs handelt. Dies mache die Aktie zu einem attraktiven Einstiegspunkt. Sobald der Bitcoin-Kurs die Marke von 110.000 US-Dollar zurückerobert, dürften Titel wie Metaplanet aufgrund ihrer inhärenten Hebelwirkung die zugrunde liegende Kryptowährung deutlich outperformen.
Begleitet wird der Kursanstieg von einer weiteren positiven Nachricht: Das Unternehmen sicherte sich den zweiten Platz im OTCQX Best 50 Ranking für 2026. Diese Platzierung, die auf der Handelsaktivität und Performance des Vorjahres basiert, unterstreicht die wachsende Aufmerksamkeit internationaler Investoren für die japanische Bitcoin-Strategie.
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Ambitionierte Akkumulation
Der Markt honoriert mit dem heutigen Anstieg die aggressive Expansionsstrategie des Unternehmens, die oft mit dem US-Pendant MicroStrategy verglichen wird. Daten zeigen, dass Metaplanet zu Beginn des Jahres 2026 rund 35.102 Bitcoin in der Bilanz hält. Allein im vierten Quartal 2025 erwarb der Konzern 4.279 BTC für rund 451 Millionen US-Dollar.
Das langfristige Ziel bleibt ambitioniert: Bis 2027 will das Unternehmen bis zu ein Prozent der gesamten Bitcoin-Menge (210.000 BTC) akkumulieren. Diese Strategie wird durch die aktuelle makroökonomische Lage gestützt. Analysten, darunter Teams von JPMorgan, prognostizieren für 2026 institutionelle Zuflüsse in den Sektor, die den Rekordwert von 130 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2025 noch übertreffen könnten. Metaplanet nutzt dabei die Schwäche des Yen für eine Carry-Trade-Strategie, um harte Vermögenswerte wie Bitcoin zu erwerben.
Ausblick
Kurzfristig richten sich die Blicke auf die technische Marke von 91.000 US-Dollar beim Bitcoin, die als unmittelbare Unterstützung gilt. Ein Bruch dieser Linie könnte auch die Metaplanet-Aktie volatil werden lassen. Der nächste entscheidende Termin für Aktionäre ist der 10. Februar 2026. Bei der dann anstehenden Vorlage der Geschäftszahlen wird das Management darlegen müssen, wie das aggressive Kaufprogramm weiter finanziert werden soll und wie effektiv die Yen-Strategie im aktuellen Zinsumfeld der Bank of Japan funktioniert.
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