ServiceNow Aktie: Milliarden-Offensive
Großinvestoren bauen ihre Positionen bei ServiceNow massiv aus, während die Aktie weit unter ihrem Höchstkurs notiert. Das starke operative Wachstum des Unternehmens spiegelt sich noch nicht im Kurs wider.

Kurz zusammengefasst
- Institutionelle Käufe mit Zuwächsen über 400 Prozent
- Aktienkurs deutlich unter Jahreshoch notiert
- Starkes Umsatz- und Gewinnwachstum im Quartal
- Nächster Quartalsbericht am 22. April erwartet
Der Aktienkurs von ServiceNow pendelt weit unter seinen Höchstständen. Parallel dazu wittern institutionelle Investoren offenbar eine seltene Einstiegschance. Neue Pflichtmitteilungen zeigen massive Aktienkäufe durch professionelle Vermögensverwalter.
Großinvestoren greifen zu
Slow Capital baute seine Position zuletzt drastisch aus. Der Fonds kaufte knapp 54.000 Aktien hinzu. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 450 Prozent.
Auch die Thomasville National Bank griff kräftig zu. Sie erhöhte ihren Anteil im gleichen Zeitraum um 416 Prozent. Das Institut erwarb rund 69.000 Anteilsscheine. Der Wert dieser Position liegt bei gut 13 Millionen US-Dollar.
Ein klarer Trend. Inzwischen halten institutionelle Anleger und Hedgefonds über 87 Prozent aller ausstehenden Aktien. Unternehmensinsider nutzten die Phase indes für Gewinnmitnahmen. Sie verkauften in den vergangenen drei Monaten rund 16.000 Papiere.
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Analysten sehen Aufholpotenzial
Die Käufe der Großinvestoren folgen auf ein starkes operatives Quartal. ServiceNow übertraf Ende Januar die Erwartungen der Wall Street. Der Gewinn je Aktie stieg auf 0,92 US-Dollar. Der Umsatz kletterte um knapp 21 Prozent auf 3,57 Milliarden US-Dollar.
An der Börse spiegelt sich dieses Wachstum derzeit kaum wider. Die Aktie startete am Freitag bei rund 96 US-Dollar in den Handel. Das liegt weit unter dem Jahreshoch von 211 US-Dollar. Analysten sehen entsprechendes Aufholpotenzial. Das durchschnittliche Kursziel taxieren sie auf 173 US-Dollar.
Frische Impulse stehen bereits fest im Kalender. Am 22. April veröffentlicht ServiceNow nach US-Börsenschluss die Berichte für das erste Quartal. Konkrete Daten zur Nachfrage im Software-Segment entscheiden dann über die nächste Kursbewegung.
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