SoftBank steigt ins US-Energiegeschäft ein. Der japanische Technologiekonzern beteiligt sich an einem milliardenschweren Investitionsprogramm, das Japan und die USA gemeinsam vorantreiben. Das Besondere: Eine SoftBank-Tochter übernimmt den Betrieb eines Großkraftwerks in Ohio.
9,2 Gigawatt aus Ohio
Kern des Engagements ist das Portsmouth Powered Land Project in Ohio. Die Anlage soll jährlich 9,2 Gigawatt Strom erzeugen. Den Betrieb übernimmt SB Energy, eine hundertprozentige SoftBank-Tochter. Damit geht der Konzern über seine bisherige Rolle als reiner Finanzinvestor hinaus und steigt ins operative Energiegeschäft ein.
Das Projekt ist Teil eines größeren Investitionspakets, bei dem Japan bis zu 36 Milliarden Dollar in US-Energie- und Rohstoffprojekte stecken will. Neben dem Kraftwerk in Ohio umfasst das Programm eine Rohöl-Exportanlage vor der Küste von Texas für 2,1 Milliarden Dollar sowie eine Produktionsstätte für synthetische Industriediamanten im Wert von rund 600 Millionen Dollar. Während mehrere japanische Unternehmen Interesse an verschiedenen Projekten zeigen, ist SoftBanks direkter Beitrag durch den Kraftwerksbetrieb klar definiert.
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Vision Fund liefert Gewinne
Der Energie-Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem SoftBank finanziell gut dasteht. Der Vision Fund meldete für das Quartal bis Dezember einen deutlichen Gewinn, getrieben durch gestiegene Bewertungen der Tech-Beteiligungen. Bislang konzentrierte sich der Konzern auf Bereiche wie Künstliche Intelligenz und digitale Infrastruktur. Mit dem Ohio-Projekt diversifiziert SoftBank sein Infrastruktur-Portfolio nun stärker in Richtung konventioneller Energieerzeugung.
Die Märkte warten noch auf detaillierte Angaben zu konkreten Finanzierungszusagen und Zeitplänen für die einzelnen Projekte. Die strategische Neuausrichtung hin zu groß angelegter Energie-Infrastruktur markiert einen deutlichen Kurswechsel für den japanischen Konzern.
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