XRP: Fahrplan steht an

Ripple stellt seine Strategie für 2026 vor, mit Fokus auf regulierte Märkte und einem technischen Upgrade des XRP Ledgers. Der Kurs notiert trotz regulatorischer Klarheit unter Druck.

Kurz zusammengefasst:
  • Roadmap-Event mit Fokus auf Kapitalmärkte
  • Technisches Upgrade 'Token Escrow' startet
  • Ausbau von Compliance- und Privacy-Tools
  • Kursverlust trotz regulatorischer Fortschritte

XRP bekommt in dieser Woche einen klaren Terminplan – und der dreht sich weniger um kurzfristige Kurslaunen als um Technik und Strategie. Ripple will seine Roadmap für 2026 vorstellen und parallel steht ein Upgrade des XRP Ledgers an. Entscheidend ist dabei die Richtung: mehr Fokus auf regulierte Finanzanwendungen und „Institutional DeFi“.

Ripple legt die 2026-Roadmap offen

Ripple richtet am 11. und 12. Februar 2026 ein globales virtuelles Event aus, den XRP Community Day. CEO Brad Garlinghouse eröffnet mit einem Segment unter dem Titel „The Era of XRP in Capital Markets“. Das sendet ein deutliches Signal: Ripple stellt die Einbindung von XRP in regulierte Kapitalmarkt-Infrastruktur in den Vordergrund.

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Im Anschluss will das RippleX-Entwicklerteam die 2026-Roadmap für den XRP Ledger (XRPL) erläutern – also was bereits live ist und was als Nächstes kommt. Erwartet werden dabei unter anderem Schwerpunkte rund um:

  • Smart Contracts
  • Zero-Knowledge Proofs (als Privacy-Baustein)
  • Compliance-Tools für regulierte Anwendungen

Die Stoßrichtung ist klar: Der XRPL soll stärker für komplexere Finanzprozesse taugen – ohne sich von regulatorischen Anforderungen abzukoppeln.

Ledger-Upgrade: „Token Escrow“ soll am 12. Februar starten

Passend zum Event ist für den 12. Februar 2026 ein technisches Upgrade im XRP Ledger vorgesehen. Ein Amendment namens „Token Escrow“ soll aktiviert werden. Ziel ist es, die Escrow-Funktionen auszubauen, damit der Ledger verschiedene Token-Arten besser unterstützen kann.

Warum ist das relevant? Escrow-Logik ist im Finanzbereich oft ein Basiswerkzeug, wenn Zahlungen oder Freigaben an Bedingungen geknüpft sind. Mit erweiterten Funktionen steigt der Spielraum für komplexere, programmierbare Abläufe auf dem Netzwerk.

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Institutional DeFi: Vom Settlement zur „Finanz-Plattform“

Ripple verknüpft die anstehenden Schritte mit seiner zuletzt veröffentlichten „Institutional DeFi“-Roadmap. Der Anspruch: Der XRPL soll sich von einem reinen Settlement-Framework hin zu einem umfassenden, compliance-fähigen Finanz-Betriebssystem entwickeln.

Konkret nennt Ripple hier Bausteine wie:

  • permissioned On-Chain-Märkte (Zugangsmodelle für regulierte Teilnehmer)
  • native Lending-Protokolle
  • Privacy-Funktionen mit Blick auf institutionelle Anforderungen

Ein praktisches Beispiel aus dem Ökosystem liefert der Text ebenfalls: Der institutionelle Asset Manager Soil hat einen Single Asset Vault auf dem XRPL gestartet, der On-Chain-Lending für regulierte Einheiten wie Family Offices vereinfachen soll. Das ist genau die Art Anwendung, mit der Ripple die institutionelle Schiene glaubwürdig machen will.

Marktumfeld: Druck im Kurs, Rückenwind durch Regulierung

Das alles spielt sich in einem weiter volatilen Kryptomarkt ab. XRP stand zuletzt unter Druck: Auf 30-Tage-Sicht liegt der Kurs bei -31,06% und notiert aktuell bei 1,44 USD.

Gleichzeitig verweist der Ausgangstext auf einen möglichen strukturellen Rückenwind: Nach der Beilegung der SEC-Klage gegen Ripple im August 2025 sei mehr regulatorische Klarheit entstanden – ein Punkt, der laut Text institutionellen Zugang erleichtern kann. Ergänzend wird Ripples private Bewertung zuletzt auf 50 Milliarden USD geschätzt, deutlich höher als Ende 2025.

Am 11. und 12. Februar dürfte sich daher vieles daran entscheiden, wie konkret Ripple die nächsten XRPL-Schritte ausbuchstabiert: Roadmap-Inhalte, Compliance-Werkzeuge und das „Token Escrow“-Upgrade liefern zusammen den Rahmen, ob der Ledger 2026 tatsächlich näher an die Infrastruktur-Finanzwelt heranrückt.

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