Henkel setzt verstärkt auf Profitabilität und eine engere Verknüpfung von Finanzen und Nachhaltigkeit. Mit dem ersten integrierten Geschäftsbericht für das Jahr 2025 präsentierte der Konzern am Freitag eine verbesserte Marge und eine höhere Dividende. Zeitgleich untermauert die angekündigte Übernahme der US-Marke „Not Your Mother’s“ die Wachstumsambitionen im wichtigen nordamerikanischen Markt.
Profitabilität steigt trotz Gegenwind
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Henkel einen Umsatz von 20,5 Milliarden Euro. Während das organische Wachstum mit 0,9 Prozent moderat ausfiel, konnte das Unternehmen die bereinigte EBIT-Marge auf 14,8 Prozent steigern. Dieser Effizienzsprung spiegelt sich auch im Ergebnis je Vorzugsaktie wider, das währungsbereinigt um 4,7 Prozent auf 5,33 Euro kletterte.
Anleger sollen von dieser Entwicklung direkt profitieren: Die Konzernführung schlägt eine Dividende von 2,07 Euro pro Vorzugsaktie vor. Dies entspricht einer Anhebung um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die solide Cashflow-Lage von rund 1,9 Milliarden Euro ermöglichte es dem Konzern zudem, sein Portfolio gezielt durch Zukäufe zu erweitern. Erst am Montag wurde die Vereinbarung zur Übernahme der US-Haarpflegemarke „Not Your Mother’s“ bekannt gegeben, die zuletzt zweistellige Wachstumsraten verzeichnete.
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Ausblick und charttechnische Lage
Für das laufende Jahr 2026 zeigt sich das Management vorsichtig optimistisch und strebt ein organisches Umsatzplus von bis zu 3,0 Prozent an. Die bereinigte EBIT-Marge könnte im besten Fall auf 16,0 Prozent steigen. Damit will Henkel die Profitabilität auch in einem Umfeld volatiler Rohstoffpreise und geopolitischer Unsicherheiten stabil halten.
Trotz der soliden Fundamentaldaten stand der Kurs zuletzt unter deutlichem Abgabedruck. Innerhalb der vergangenen 30 Tage verlor der Titel rund 14,8 Prozent an Wert. Mit einem Schlusskurs von 69,86 Euro am Freitag notiert die Aktie zudem unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 71,60 Euro. Ein relativer Stärkeindex (RSI) von 39,8 deutet jedoch darauf hin, dass der Verkaufsdruck allmählich nachlassen könnte.
Im weiteren Jahresverlauf wird die operative Integration der neuen US-Marke im Fokus stehen, um die Position im weltweit größten Haarpflegemarkt zu festigen. Die endgültige Entscheidung über die vorgeschlagene Dividendenausschüttung fällt auf der anstehenden Hauptversammlung.
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